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FLaP
zur Optimierung von Windparks
FLaP,
das neue Computerprogramm zur Auslegung und Optimierung von Windparks, haben heute
die Oldenburger Physiker
Bernhard Lange und
Hans-Peter Waldl in Wilhelmshaven anläßlich der 3. Deutschen Windenergiekonferenz
des Deutschen Windenergie Instituts vorgestellt.
Das Programm
FLaP - Farm Layout Programm - ist in der
Abteilung Energie- und Halbleiterforschung des Fachbereichs Physik entwickelt
worden und unterstützt PlanerInnen von Windparks dabei, für eine vorgegebene
Aufstellungsfläche eine Anordnung der Windkraftanlagen zu finden, die sowohl
einen optimalen Energieertrag als auch eine möglichst geringe Lärmbelästigung
der AnwohnerInnen gewährleistet. Insbesondere wegen der Lärmbelästigung
ist die Akzeptanz von Windenergie in der Vergangenheit deutlich gesunken, obwohl
sie - weil ohne Schadstoffausstoß und CO2-Emissionen - allgemein als Zukunftsenergie
angesehen wird. Die Software ermöglicht beides, betonen die Nachwuchswissenschaftler:
die optimale Ausnutzung der Windenergie auf den in Deutschland dafür nur
begrenzt zur Verfügung stehenden Flächen und wenig Lärm.
Grundlage für FLaP waren die anwendungsorientierten Forschungsarbeiten
im Bereich der Windparks, die vom Bundesforschungsministerium, dem Land Niedersachsen
und von Stromversorgern, darunter die EWE, gefördert wurden. Auf Basis dieser
Forschung ist das Computerprogramm FLaP in enger Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros
entstanden, die Windparks planen. Ein gutes Beispiel, so die Softwareentwickler
Lange und Waldl, für eine gelungene Kooperation zwischen Forschung und Anwendung.
In der Abteilung Energie- und Halbleiterforschung (ehemals Physik Regenerativer
Energiequellen) wird seit 1979 wissenschaftlich auf dem Gebiet der Windenergienutzung
gearbeitet. Dabei sind Fragen der Windparkauslegung nur eine der Forschungsaktivitäten
der Arbeitsgruppe. Andere Forschungsschwerpunkte sind die Untersuchung der Netzanbindung
von Windturbinen und die Bestimmung des Windpotentials, beispielsweise in den
Mittelgebirgen.
Einen Überblick über ihre Forschung und Dienstleistungen gibt die
Gruppe auf der der DEWEK angegliederten Messe. Auf der parallel laufenden wissenschaftlichen
Konferenz DEWEK '96 ist die Universität Oldenburg mit Beiträgen in den
Bereichen Windparks, Windpotentialbestimmung, Rotorblattlasten, Netzanbindung
von Windkraftanlagen und Akustik vertreten.

Kontakt: Bernhard
Lange und Hans-Peter
Waldl, Telefon: 0441/798-3577

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