|
|
|
Pressedienst: März 2000 31. März 2000 / 080/00 Personalien aus der UniversitätOldenburg. Auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM) in Potsdam ist Prof. Dr. Kristina Reiss, Dekanin des Fachbereichs Mathematik, zur 2. Vorsitzenden gewählt worden. Die GDM vertritt die Interessen von MathematikdidaktikerInnen an Hochschulen und Schulen. Sie ist eine wissenschaftliche Vereinigung mit dem Ziel, die Didaktik der Mathematik nicht nur in deutschsprachigen Ländern zu fördern. Reiss wurde 1997 auf einen Lehrstuhl für die Didaktik der Mathematik an die Universität Oldenburg berufen. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich der kognitiven Prozesse beim Mathematiklernen und beim Umgang mit Rechnern. Die Frauenbeauftragte der Universität, Marion Rieken, ist auf der Landeskonferenz der Niedersächsischen Hochschulbeauftragten in Lüneburg zur Vorsitzenden gewählt worden. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit werden in Projekten im Bereich Hochschulreform und der Öffentlichkeitsarbeit liegen. Prof. Dr. Eberhard Schmidt, z.Zt. beurlaubter Politikwissenschaftler am Institut für Politikwissenschaft II des Fachbereichs Sozialwissenschaften, wird ab April 2000 im Rahmen einer vom DAAD unterstützten Dozentur am Institute for Environmental Science der Fudan-Universität in Shanghai, China, Vorlesungen über Umweltpolitik halten. Dr. Jobst Seeber, Leiter der Transferstelle DIALOG (Wissens- und Technologietransferstelle der Hochschulen in Niedersachsen) an der Universität Oldenburg, berichtete im Rahmen eines workshops in Breslau (Polen) über deutsche Erfahrungen im Umgang mit EU-Programmen und Projekten. Anlass ist der geplante Aufbau eines euregio-centers, das über EU-Programme informieren und Hilfe bei Antragsstellungen geben soll. Partner in dem Projekt sind neben Niedersachsen Vertreter aus Luxemburg und Großbrittannien. Dr. Heiko Walkenhorst, Arbeitsstelle "Europäische Integration und politische Bildung" (EURIPOL) am Institut für Politikwissenschaft II des Fachbereichs Sozialwissenschaften, ist als Experte für Europapolitik und Methodik/Didaktik für das "Transform"-Programm angeworben worden. Das "Transform"-Programm ist ein Beratungskonzept der Bundesregierung zur Heranführung mittel- und osteuropäischer Staaten an die EU. Vertreter osteuropäischer Staaten sollen in Europapolitik und Seminarplanung und -durchführung geschult werden und ihr Wissen dann als "EU-Trainer" in ihren Ländern weitergeben. Walkenhorst wird hierzu Seminare in Slowenien, Ungarn und der Slowakei abhalten.
31. März 2000 / 079/00 Neuer Studiengang "Medienkunst" an der Universität OldenburgOldenburg. Der Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik der Universität Oldenburg bietet ab Oktober 2000 einen Ergänzungsstudiengang "Medienkunst" mit dem Abschluss "Master of Arts" an. Der Studiengang verbindet theoretische Reflexion und ästhetische Praxis der Medienkultur. Damit grenzt er sich von rein medienwissenschaftlichen Studiengängen an Universitäten und von der rein künstlerischen Ausbildung an Kunst-, Musik- und Medienhochschulen ab. BewerberInnen müssen ein abgeschlossenes künstlerisch-wissenschaftliches Studium in Kunst, Musik oder Textilwissenschaften oder einen gleichwertigen Studienabschluss nachweisen und eine Zulassungsprüfung absolvieren. Das Studium dauert vier Semester und ist zusammengesetzt aus den Modulen Technische Grundlagen, Medienkunstwissenschaft und Projektarbeit mit internationalen MedienkünstlerInnen im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst der Stadt Oldenburg. Im Rahmen der Abschlussprüfung präsentieren die Studierenden öffentlich eine eigene Produktion. Zudem müssen sie nachweisen, dass sie den ästhetischen, kulturpolitischen und interdisziplinären Stellenwert, die aktuelle und historische Bedeutung und Wirkung sowie Entwicklungstendenzen von Medienkunst kritisch reflektieren und beurteilen können. Bewerbungsunterlagen können beim Immatrikulationsamt der Universität Oldenburg, Postfach 2503, 26111 Oldenburg angefordert werden. Bewerbungsschluss für das Wintersemester 2000/2001 ist der 1. Juni 2000. Weitere Informationen in der Geschäftsstelle des Fachs Kunst und Medien, Tel.: 0441/ 798-2255, Fax 0441/ 798-4016 oder im Internet unter http://www.uni-oldenburg.de/fb2/medienkunst/ Kontakt: Prof. Dr. Jens Thiele, Kunst und Medien, E-Mail: jens.thiele@uni-oldenburg.de und Prof. Dr. Wolfgang Martin Stroh, Musikwissenschaft, E-Mail: stroh@uni-oldenburg.de
28. März 2000 / 078/00 Weiterbildung für Frauen in FührungspositionenOldenburg. In der vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg veranstalteten berufsbegleitenden Weiterbildung für Frauen in Führungs- und Leitungspositionen, die im Mai beginnt, sind noch Plätze frei. Schwerpunkte der zehn zweitägigen Blockseminare sind: Kommunikation, Präsentation, Gesprächsführung, Führungsstile und -instrumente, Selbst- und Zeitmanagement, Gesunderhaltung im Berufsalltag und Stressbewältigung. Zum Abschluss kann ein Zertifikat erworben werden. Informationen und Anmeldungen bitte umgehend an die Universität Oldenburg, ZWW, 26111 Oldenburg; Tel. 0441/798-2850 oder 4420; Fax: 0441/-798-4411. 29. März 2000 / 077/00 OLB/EWE-Preis für besondere studentische Leistungen verliehenOldenburg. Zum ersten Mal wurde der Preis für besondere studentische Leistungen an der Universität Oldenburg im Rahmen eines Sponsoring der OLB und der EWE verliehen. Die beiden Unternehmen ermöglichen mit ihrem finanziellen Engagement von zusammen 10.000 DM jährlich die Fortsetzung einer seit 1986 an der Universität bestehenden Tradition. An der diesjährigen Preisverleihung, die gestern in der Universität stattfand, nahmen neben Vizepräsidentin Ina Grieb auch Dr. Werner Brinker (EWE) und Hans-Dieter Geller (OLB) als Vertreter der Sponsoren teil. Der OLB/EWE-Preis wird Studentinnen und Studenten zuerkannt, die sich in ihrem Studium durch besondere Leistungen ausgezeichnet haben. Als "besondere Leistungen" sind unmittelbare studienbezogene Leistungen zu werten (Prüfungsnoten, Studienzeiten), aber auch außergewöhnliche oder unkonventionelle Leistungen, die sich als Ergebnisse oder als Engagement z.B. in Projekten, Initiativen, Ausstellungen dokumentieren lassen. Unter den zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern erhalten in diesem Jahr den
Preis zwei Arbeitsgruppen sowie vier Einzelbewerberinnen:
28. März 2000 / 076/00 Gastfamilien f�r japanische Studierende gesuchtOldenburg. F�r japanische Studierende, die ab Anfang September f�r sechs Monate an der Universit�t Oldenburg studieren, werden Oldenburger Gastfamilien gesucht. Die ausl�ndischen Studierenden, die �ber Grundkenntnisse in der deutschen Sprache verf�gen, kommen im Rahmen einer Kooperation zwischen der Universit�t Oldenburg (Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften) und der Hosei-Universit�t in Japan. N�here Informationen unter Tel.: 0441/51485.
27. März 2000 / 075/00 Mathe-Schnupperstudium für SchülerinnenOldenburg. Die Berufsaussichten für Absolventinnen und Absolventen mathematischer Studiengänge sind derzeit hervorragend. Vor diesem Hintergrund lädt der Fachbereich Mathematik der Universität Oldenburg vom 17. bis 19. April 2000 Schülerinnen der Oberstufe und andere interessierte Frauen und Mädchen zu einem "Schnupperstudium" ein. Geboten werden Vorlesungen, Übungen in kleinen von Studentinnen betreuten Gruppen sowie Informationen über das Mathematik-Studium, die beruflichen Perspektiven, Frauen in mathematischen Berufen und den Studienalltag in Oldenburg. Die Teilnahme ist kostenfrei und erfordert keine besonderen Vorkenntnisse. Information unter Tel: 0441/798-3247, Fax: -3004, E-Mail: hettmann@mathematik.uni-oldenburg.de. Anmeldeschluss ist der 6. April 2000. Kontakt: Prof. Dr. Irene Pieper-Seier, Fachbereich 6 Mathematik, Tel.: 0441/798-3239, Fax: -3004, , Tel. privat: 0441/681057, E-Mail: pieper@mathematik.uni-oldenburg.de
23. März 2000 / 074/00 Frühlingsführung im Botanischen GartenOldenburg. "Geophyten und Gehölzaustrieb" - unter diesem Thema steht die nächste Führung im Botanischen Garten am Sonntag, 2. April 2000, 11.00 Uhr. Sie erfolgt durch den wissenschaftlichen Leiter des Gartens Dr. Albrecht Gerlach. Treffpunkt zu der ca. 1 1/2-stündigen Führung ist der Eingang am Philosophenweg 39/41. Kontakt: Dr. Albrecht Gerlach, Wiss. Leiter des Botanischen Gartens, Tel.: 0441/777654, E-Mail: bot.garten@uni-oldenburg.de
21. März 2000 / 073/00 Akustikertagung in Oldenburg: Was Bremsenquietschen, Glockenschall und Sprache in Handys vereintOldenburg. Vom 20. bis 23. März 2000 findet in der Universität Oldenburg, zum zweiten Mal nach 1986, die "DAGA 2000" statt, die als Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Akustik zu den weltweit bedeutendsten Veranstaltungen auf diesem interdisziplinären Gebiet zählt. Zur Sprache kommen die neuesten Entwicklungen aus Grundlagenforschung, angewandter Forschung und industrieller Entwicklung aus der ganzen Bandbreite der Akustik. So stellt in einem Plenarvortrag "Schwingungen und Schall von Glocken" Prof. Dr. Helmut Fleischer, München, neue Meßmethoden und Ergebnisse zum Glockenklang und seiner wahrgenommenen Tonhöhe vor, die er an einer 37 kg Moll-Oktav-Glocke gewonnen hat. In dem Tagungsschwerpunkt "Fahrzeugakustik" geht es darum, die Lärmabstrahlung durch Kraftfahrzeuge zu verringern und sie im Innenraum leiser zu machen. Dabei spielen Geräuschphänomene wie das "Whoop-Geräusch" bei der Fahrzeugkupplung, das Getrieberasseln oder das "Bremsenquietschen" eine Rolle. So tritt z. B. Bremsenquietschen fahrzeugabhängig in ganz spezifischen Frequenzbereichen auf. Durch Modulation von Bremsen-Eigenfrequenzen ist es nun möglich, das Bremsenquietschen weitestgehend zu unterdrücken. Schließlich geht es in dem Vorkolloquium "Gehörbasierte Sprachverarbeitung" um die Verarbeitung von Sprache und Klängen mit dem Computer, die durch neueste Erkenntnisse über die Schallverarbeitung im Gehör wesentlich verbessert werden kann. Ein aktuelles Beispiel ist die MP3-Kodierung von Musiksignalen im Internet oder die Sprachübertragung in Handys, wo jeweils durch Ausnutzung von Gehör-Eigenschaften die für die Übertragung oder Speicherung erforderliche Datenmenge deutlich verkleinert wird. Beim MPEG-Verfahren (moving picture experts group) z. B. um den Faktor 6 bis 12 ohne wahrnehmbare Qualitätsverluste. Weitere Tagungsthemen kommen aus den Bereichen audiologische Akustik, Psychoakustik, Raum- und Bauakustik, Elektroakustik, Ultraschall, akustische Messtechnik und physikalische Akustik, sowie Lehre in der Akustik. Die akustische Forschung an der Universität Oldenburg genießt nationales und internationales Renommee. Sie ist interdisziplinär angelegt und umfasst Arbeitsgruppen und Institute aus den Fachbereichen Physik und Psychologie. Der wissenschaftliche Tagungsleiter der "DAGA 2000" und ehemaliger Präsident der "Deutschen Gesellschaft für Akustik", der Oldenburger Physiker Prof. Dr. Volker Mellert, sagte über die Bedeutung der Tagung: "Ein Ziel dieser Tagung ist nicht nur, auf wissenschaftlicher Ebene die neuesten Forschungsergebnisse zu diskutieren, sondern auch in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein über den Stellenwert der Akustik und ihre Anwendungen für das tägliche Leben zu wecken." Dass dieses Thema brisant ist, zeigt die jüngste Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt: Qualifizierte Akustik-Absolventen werden von der Industrie händeringend gesucht, die Zahl von Hochschuleinrichtungen mit entsprechender Ausbildungskapazität nimmt dagegen eher ab. Einen besonderen "Leckerbissen" bietet der öffentliche Abendvortrag des international berühmten Psychoakustikers Albert Bregman aus Toronto, der am Mittwoch, 22. März, 20:30 Uhr, im neuen Hörsaalzentrum der Universität über "Auditory Scene Analysis and Basic Psychoacoustic Properties" berichten wird. Dabei geht es um die einzigartige Fähigkeit unseres Hörsystems, aus einem akustischen Klangbrei eine Szene mit mehreren Hör-Objekten herauszuhören. Der Eintritt zu diesem in Englisch gehaltenen Vortrag ist frei. Kontakt: Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Arbeitsgruppe Medizinische Physik, Tel.: 0441/798- 5466, Fax: 0441/798-3902, E-Mail: birger.kollmeier@uni-oldenburg.de, Internet: http://www.dega.itap.de/daga2000/daga2000info.htm 17. März 2000 / 072/00 Veranstaltungsverzeichnis für GasthörerInnen der Universität liegt vorOldenburg. Das neue Verzeichnis "Studium generale" der Universität Oldenburg für das Sommersemester 2000 ist soeben erschienen. Es beinhaltet mehr als 200 Veranstaltungen aus allen Fachbereichen der Universität. Für das Studium als GasthörerIn müssen keine formalen Zulassungskriterien (wie z.B. Abitur) erfüllt werden, es ist lediglich ein Zulassungsantrag auszufüllen und eine Semestergebühr von DM 100,- zu entrichten. Das Verzeichnis Studium generale ist im Oldenburger Buchhandel oder beim Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW, Postfach 2503, 261 11 Oldenburg) der Universität für DM 3,- erhältlich. Bei schriftlicher Bestellungen müssen DM 7,- in Briefmarken beigefügt sein. Weitere Infos unter Tel.: 0441 / 798-4420 bzw. -2275.
16. März 2000 / 071/00 Personalien aus der UniversitätOldenburg. Werner Barho, Konzertpianist im Fach Musik, hat im Februar in Odessa und Kiew (Ukraine) jeweils zwei Konzerte gegeben mit Werken von Violeta Dinescu, Ruth Schonthal und Karmella Tsepkolenko. Er spielte eine CD ein und das 1. Programm des Ukrainischen Radios brachte ein Portrait über ihm. Außerdem wurde er zum Festival "Two Days and Two Nights" im April wieder nach Odessa eingeladen.
15. März 2000 / 070/00 Zusammenarbeit zwischen Universität Oldenburg und International University Bremen geplantOldenburg. In einem Gespräch zwischen den Vertreterinnen und Vertretern des Präsidiums der Universität Oldenburg und dem Präsidenten der International University Bremen (IUB), Dr. Fritz Schaumann, haben beide Institutionen ihre grundsätzliche Bereitschaft zu einer Zusammenarbeit erklärt. Das Gespräch fand kürzlich auf Einladung des Präsidenten der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, in den Räumen der Universität statt. Grubitzsch betonte gegenüber Schaumann, dass er die Kooperation vor dem Hintergrund der Profilierung der Wissenschaftsregion Nordwest für sinnvoll und notwendig erachte. Die Universität Oldenburg biete mit ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre attraktive Möglichkeiten für eine konkrete Zusammenarbeit. Besonders im Bereich Forschung, so IUB-Präsident Schaumann, werden sich mit Sicherheit Kooperationsfelder beschreiten lassen; die potenziellen gemeinsamen Aktivitäten sollen mit den in Kürze zu berufenden Gründungsdekanen der IUB erörtert werden. Die IUB ist eine private Universitätsgründung, die ihren Campus auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände in Bremen-Grohn entstehen lässt. Die Privatuniversität ist eine unabhängige Einrichtung und arbeitet eng mit der Rice University, Houston zusammen. Weiterer Kooperationspartner der IUB ist die Universität Bremen, die an der Projektplanung beteiligt war, und mit der Neugründung bereits eine künftige Zusammenarbeit vereinbart hat. Die IUB wird voraussichtlich im September 2001 ihren stark international ausgerichteten Lehr- und Forschungsbetrieb aufnehmen.. Kontakt: Dr. Rita Kurth, Dezernat Universitätsentwicklungsplanung, Forschungs- und Förderungsangelegenheiten, Tel.: 0441/798-2548, Fax: 0441/798-2452, E-Mail: kurth@admin.uni-oldenburg.de 14. März 2000 / 069/00 Vom Glockenschall bis zum "Bremsen-Quietschen": Geräuschphänomene beschäftigen größte Deutsche Akustikertagung in OldenburgOldenburg. Zum zweiten Mal nach 1986 ist die Universität Oldenburg gastgebende Institution für die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Akustik. Vom 20. bis 23. März treffen sich 650 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur "DAGA 2000" (Deutsche Arbeitsgemeinschaft Akustik), darunter eine hochrangig besetzte japanische Delegation unter der Leitung von Prof. Dr. Sonoko Kuwano von der Universität Osaka, der derzeitigen Präsidentin der japanischen Gesellschaft für Akustik. Die DAGA zählt zu den weltweit wichtigsten Veranstaltungen auf diesem interdisziplinären Gebiet. Das Themenspektrum erstreckt sich von den neuesten Entwicklungen aus Grundlagenforschung und angewandter Forschung bis zu industriellen Entwicklungen aus dem gesamten Bereich der Akustik. Untersuchungen zur "Schwingwilligkeit" von Glocken oder dem "Bremsen-Quietschen" im Schwerpunkt Fahrzeugakustik sind nur zwei Beispiele aus dem Bereich theoretische und praktisch angewandte Akustik. Ein besonderes "Highlight" der Tagung ist der öffentliche Abendvortrag des international renommierten Psychoakustikers Albert Bregman aus Toronto, Kanada, der am Mittwoch, 22. März 2000 um 20:30 Uhr im Hörsaalzentrum der Universität zu hören sein wird. Der Titel des Vortrages lautet "Auditory Scene Analysis and Basic Psychoacoustic Properties". Dabei geht es um die einzigartige Fähigkeit unseres Hörsystems, aus einem akustischen Klangbrei eine Szene mit mehreren Hör-Objekten herauszuhören. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten, der Eintritt ist frei. Kontakt: Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Arbeitsgruppe Medizinische Physik, Tel.: 0441/798- 5466, Fax: 0441/798-3902, E-Mail: birger.kollmeier@uni-oldenburg.de, Internet: http://www.dega.itap.de/daga2000/daga2000info.htm
13. März 2000 / 068/00 PC-Unternehmensplanspiel für ExistenzgründerInnenOldenburg. Vom 13. bis 15. April 2000 wird in der Universität Oldenburg das PC-gestützte Unternehmensplanspiel PLANOS stattfinden. Ziel ist es, wesentliche Managementfunktionen eines Industrieunternehmens zu simulieren. Bei PLANOS sind es vier in Konkurrenz stehende Unternehmen derselben Branche, die im Spiel von maximal jeweils fünf Personen geführt werden. Das Seminar richtet sich an Studierende und AbsolventInnen von Hochschulen sowie Interessierte der Region mit betriebswirtschaftlichen Grundkenntnissen. Veranstalter ist die "Arbeitswelt und Existenzgründung - POWER Nordwest", ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Oldenburg und der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven in Kooperation mit dem Arbeitsamt Oldenburg. Das Planspiel ist eine vom Land Niedersachsen geförderte Maßnahme zur Unterstützung von innovativen Existenzgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Anmeldeschluss ist der 20. März 2000. Informationen unter Tel.: 0441/798-2822 sowie im Internet unter http://www.dialog.uni-oldenburg.de/power-nordwest/
10. März 2000 / 067/00 Noch Plätze frei im Internetkurs für FrauenOldenburg. Im Vertiefungskurs Internet für Frauen am Freitag, 17. März 2000, 16.00 bis 20.00 Uhr und am Sonnabend, 18. März 2000, 10.00 bis 16.00 Uhr, Gebäude A4 (Uhlhornsweg), Raum 2-201, sind noch Plätze frei. Die Teilnahmegebühr beträgt für beide Tage 120,- DM. Der vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität angebotene Kurs richtet sich an Frauen, die bereits erste Erfahrungen im Internet gesammelt haben und diese vertiefen wollen. Es soll geübt werden, die Software auf persönliche Bedürfnisse individuell einzurichten. Des Weiteren wird es um Newsgroups, die gezielte Suche von Informationen sowie das Downloaden von Daten gehen. Informationen beim ZWW, Tel. 0441/798-2275 oder -3737.
9. März 2000 / 066/00 Frauenförderung unter der LupeOldenburg. Was können Wiedereinstiegs- und Qualifizierungsprogramme für Frauen in der Wissenschaft wirklich leisten, und wie bewerten die geförderten Frauen den Erfolg eines solchen Programms? Mit diesen Fragen haben sich an der Universität Oldenburg die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Monika Schlegel und Regina Erdmann in dem einjährigen Projekt "Evaluation frauenfördernder Maßnahmen in Niedersachsen" beschäftigt. Auf einem abschließenden Workshop am 9. März, an dem die geförderten Frauen, die Hochschulfrauenbeauftragten und die VertreterInnen von Hochschule und Politik teilnahmen, wurden die Ergebnisse vorgestellt . Ziel des Projektes, das unter der Leitung von Prof. Dr. Karin Flaake (Fachbereich Sozialwissenschaften) und Prof. Dr. Heike Fleßner (Fachbereich Pädagogik) bearbeitet wurde, war die Untersuchung zweier Förderprogramme für Wissenschaftlerinnen, die in den Jahren 1991 bis 2000 in Niedersachsen durchgeführt wurden. "Positiv" - so bewerteten 173 von 230 Teilnehmerinnen das Wiedereinstiegsprogramm.
Es richtete sich an Frauen, die ihre wissenschaftliche Weiterqualifizierung unterbrochen
hatten und denen nach einer Familienpause der Weg zurück in die Wissenschaft
erleichtert werden sollte. In der Regel hatten die geförderten Frauen die
Möglichkeit zur Promotion. Als besonderen Pluspunkt werteten sie die gute
Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit und Familienarbeit und die verbesserten
Einstellungschancen innerhalb und außerhalb von Wissenschaft und Forschung.
43 Prozent der Frauen waren nach Abschluss der Förderung in der Wissenschaft
beschäftigt, 36 Prozent fanden einen Arbeitsplatz in einem anderen Bereich.
Häufigster Kritikpunkt war aber die unzureichende Dotierung der Förderungen.
Das Dorothea-Erxleben-Programm, das ebenfalls im Rahmen des Projekts untersucht wurde, zielte auf die Qualifizierung von Wissenschaftlerinnen für die Übernahme von Professuren an Universitäten und Fachhochschulen. Auch dieses Programm wurde von den 55 geförderten Frauen überwiegend positiv beurteilt. Die Einstellungschancen auf dem Arbeitsmarkt haben sich nach Meinung der Wissenschaftlerinnen verbessert, auch wenn bislang nur wenige der Teilnehmerinnen auf Professuren berufen wurden. Die geäußerte Kritik am Programm bezieht sich auf die finanzielle Ausstattung der Stellen, die Dauer der Förderung und auf die unklare Definition des Status der Geförderten. Kontakt: Monika Schlegel, M.A., Fachbereich Sozialwissenschaften, Tel. 0441/798-2810
9. März 2000 / 065/00 ICBM wichtiger Partner im "Tiefseebohrprogramm"Oldenburg. Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg war auf dem diesjährigen Schwerpunktkolloquium der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum internationalen Tiefseebohrprogramm (Ocean Drilling Program ODP, ein internationales Programm zur Erforschung von geologischem Aufbau und Entwicklung der Erde) in Jena stark vertreten. In sieben Posterbeiträgen stellten die Oldenburger Wissenschaftler die Ergebnisse der Untersuchungen an Bohrkernen aus dem Mittelmeer, dem Südostatlantik, dem Nordostpazifik und dem Südwestpazifik vor. Im Mittelpunkt der geochemischen und mikrobiologischen Arbeiten standen die Klimaentwicklung auf der Erde in der jüngeren geologischen Vergangenheit und die biogeochemischen Umwandlungsprozesse in den Tiefseesedimenten nach ihrer Ablagerung. Die Oldenburger Gruppe mit Prof. Dr. Heribert Cypionka, Arbeitsgruppe Paläomikrobiologie und Mitglied des ODP-Planungsausschusses, Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack und Dr. Rolf Wehausen, beide Arbeitsgruppe Mikrobiogeochemie und Prof. Dr. Jürgen Rullkötter von der Arbeitsgruppe Organische Geochemie beteiligten sich außerdem mit Fachvorträgen an den Fachdiskussionen. Brumsack wurde in seinem Amt als deutscher Vertreter im ODP bestätigt. Zu seinem Stellvertreter wurde Rullkötter gewählt. Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Rullkötter, ICBM, Tel.: 0441/798-5359,
7. März 2000 / 064/00 Schnupperstudium InformatikOldenburg. Für Schülerinnen und Schüler, die vor Beginn des Studiums einmal "Hösaalluft schnuppern" wollen, bietet der Fachbereich Informatik der Universität Oldenburg am 17./18. April 2000 ein zweitägiges "Schnupperstudium Informatik" an. Anmeldeschluss ist der 31. März 2000. Infos unter Tel. 0441/798-2377, E-Mail: dekanat@informatik.uni-oldenburg.de, Internet: http://www.informatik.uni-oldenburg.de/-dekanat/aktuelles.
6. M�rz 2000 / 063/00 Infos zur Weiterbildung von Frauen in F�hrungspositionenOldenburg. Eine Informationsveranstaltung zu einem Kontaktstudium "Weiterbildung f�r Frauen in F�hrungspositionen" findet am 13. M�rz, 19.00 Uhr, im Bibliothekssaal (Uhlhornsweg) der Universit�t Oldenburg statt. Das 16-monatige Kontaktstudium, das im Mai beginnt, wendet sich an Frauen, die bereits eine leitende Funktion �bernommen haben oder dies in absehbarer Zeit tun werden. Anmeldungen f�r die Weiterbildung sind noch bis zum 31. M�rz 2000 m�glich. Informationen unter Tel. 0441/798-2850 oder -4420, Fax 0441/798-4411.
3. März 2000 / 062/00 Noch Plätze frei im Kontaktstudium "Interkulturelle Kompetenz"Oldenburg. In dem im April beginnenden zweiten Durchgang des 18-monatigen Kontaktstudiums "Interkulturelle Kompetenz" des Instituts für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen an der Universität Oldenburg sind noch Plätze frei. Abitur oder Hochschulabschlüsse sind nicht erforderlich. Voraussetzung ist allein die kontinuierliche Arbeit in einem beruflichen Handlungsfeld mit Migrantinnen und Migranten. Anmeldeschluss ist der 19. März 2000. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland gibt das Kontaktstudium die Möglichkeit, sich mit Themen wie den rechtlichen Rahmenbedingungen der Arbeit mit Migranten, interkultureller Kommunikation, Mediation und Beratungskonzepten kritisch auseinanderzusetzen. Bereits 20 Teilnehmer haben ihre Zertifikate erhalten. Informationen unter Tel. 0441-798-4422 oder 798-3737. Kontakt: Prof. Dr. Rolf Meinhardt, Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen an der Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-2081, Fax: 0441/798-5821, E-Mail: rolf.meinhardt@uni-oldenburg.de
2. März 2000 / 061/00 Senat der Universität Oldenburg sieht Globalhaushalt gefährdetOldenburg. Der Akademische Senat der Universität Oldenburg hat einstimmig eine Resolution verabschiedet, die den Niedersächsischen Landtag und die Landesregierung auffordert, den Modellversuch "Globalhaushalt" nicht durch "interventionistische Zentralisierungsgedanken" zu gefährden. Damit schließt sich der Senat den Forderungen des Präsidiums der Universität an, "dass die mit den Novellen zum Niedersächsischen Hochschulgesetz geschaffenen Grundlagen zur Umwandlung der Hochschulen in Landesbetriebe von der Landesregierung eingehalten werden". Insbesondere wendet sich die Universität gegen die zunehmenden Kürzungen im Haushalt, die in der Regel ohne Begründung von der Landesregierung vollzogen werden. Als Beispiel für die "Rezentralisierung von Entscheidungen" nennt der Senat die Absicht der Landesregierung, die Hochschulen in das geplante zentrale Liegenschaftsmanagement einzubeziehen. Dies sei mit dem Konzept des Globalhaushalts nicht vereinbar und für effiziente Lösungen zur Raumnutzung völlig kontraproduktiv, heißt es in der Begründung zu der Resolution. Kritik wird auch an der Absicht der Landesregierung geäußert, im Telefonbereich für alle Landeseinrichtungen einschließlich der Hochschulen nur einen Anbieter zuzulassen. Dies biete keine Kostenvorteile. Die Universität Oldenburg wäre in dem Fall gezwungen, ihre gut funktionierende Zusammenarbeit mit der EWE-Tel aufzukündigen. Kürzlich hatte schon der Wissenschaftliche Beirat zur Begleitung des Modellversuches einen Evaluationsbericht vorgelegt, in dem deutliche Kritik an der Politik der Landesregierung geübt wird. Das Potenzial des Globalhaushalts werde von Seiten der Landesregierung nicht voll ausgeschöpft, heißt es in dem Bericht. 1995 wurde an drei niedersächsischen Hochschulen, der Universität Oldenburg, der Technischen Universität Clausthal und der Fachhochschule Osnabrück der Modellversuch Globalhaushalt begonnen, der eine Haushaltsführung nach den Regeln der kaufmännischen Buchführung beinhaltet. Staatliche Zuschüsse erfolgen nicht mehr zweckgebunden, sondern nach einem Wirtschaftsplan. Die Hochschulen erhalten größere Freiräume mit dem Ziel eines effektiveren Einsatzes von Personal, Finanzen und Ausstattungen. Das Modell "Globalhaushalt" steht damit für ein neues Verhältnis zwischen dem Staat und den Hochschulen. Es folgt dem Grundgedanken, dass die Landesregierung sich auf die Festlegung von Rahmenbedingungen und die Kontrolle des bildungspolitischen Auftrages zurückzieht und der Hochschule mehr Kompetenzen überträgt. Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, 1. Vizepräsident, Tel. 0441/798-5456
2. März 2000 / 060/00 Forschungsministerin Bulmahn beeindruckt von OFFIS-AktivitätenOldenburg. Auf der CeBIT 2000 in Hannover informierte sich die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, über die maßgeblich aus ihrem Hause mit ca. 2,8 Mio. DM geförderten Multimedia-Projekte des An-Instituts der Universität Oldenburg OFFIS (Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und -Systeme). Besonders die Aktivitäten zum Aufbau digitaler Bibliotheken und virtueller Labore für Naturwissenschaft und Technik fanden ihr Interesse. Digitale Bibliotheken sind elektronisch gespeicherte und im Internet verfügbare Sammlungen von Informationen. OFFIS ist bundesweit führend bei der Entwicklung solcher digitaler Bibliotheken, z. B. mit Informatik-Büchern im Volltext, teilweise ergänzt durch multimediale Veranschaulichungen komplexer Software-Programme. Virtuelle Labore sollen naturwissenschaftliche Praktika in Chemie, Physik, Biologie und Gentechnik möglichst realitätsnah im Rechner darzustellen. Das auf der CeBIT von OFFIS präsentierte virtuelle Gentechnologielabor "GenLab" erlaubt in sehr anschaulicher und pseudorealistischer Darstellung die Durchführung komplexer gentechnischer Versuche am Rechner. Ministerin Bulmahn zeigte sich beeindruckt vom Reifegrad des Systems und diskutierte mit dem OFFIS-Vorstandsvorsitzenden und Projektleiter, Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath, Chancen zur Vermarktung.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
E-Mail:
presse@admin.uni-oldenburg.de
· Redaktion: Ralf Thiele |