Pressedienst: September 2000
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21. September 2000 / 251/00
Tomaten und Calvinismus:
Kolloquium zum Niederländischunterricht
Oldenburg."Die holländische Tomate als Spätfolge
des Calvinismus" heißt ein Beitrag auf dem 4. Kolloquiums zum
Niederländischunterricht, das am Donnerstag, 28. und Freitag, 29.
September 2000 im Vortragssaal der Universitätsbibliothek Oldenburg
stattfindet. Das Kolloquium steht unter dem Motto "Niederländisch
im Europa der internationalen Regionen". Veranstalter ist die Fachvereinigung
Niederländisch e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fach Niederlandistik
der Universität. Erwartet werden über 100 NiederländischlehrerInnen
und ExpertInnen im Bereich der deutsch-niederländischen Beziehungen.
Das Programm setzt sich aus wissenschaftlichen Vorträgen und unterrichtsorientierten
Workshops zusammen. Die Themenpalette reicht vom digitalen Lernen über
das Internet bis zur regionalen Geschichte der Grenzregion. Das Kolloquium
wird mit Drittmitteln der Niederlandse Taalunie und der Neuen Hanse Interregio
unterstützt. Informationen unter Tel. 0441/798-2045 und unter www.uni-oldenburg.de/niederlandistik/
Kontakt: Hans Beelen, Niederlandistik, Tel.: 0441/798-2115,
E-Mail: johannes.beelen@uni-oldensburg.de

21. September 2000 / 250/00
"Alte" und "neue" Werte: Wozu soll Schule erziehen?
Oldenburg. Welche Moral und welche Werte soll Schule vermitteln?
Sollen die scheinbar "alten" Werte wie Gewissensbildung, Solidarität,
Dialogfähigkeit, Achtung vor der Würde des Einzelnen oder Übernahme
von Verantwortung im Vordergrund stehen oder sollten sich LehrerInnen
z.B. an Talkshows orientieren, in denen die Gesprächspartner öffentlich
"vorgeführt" werden, an einer Freizeitkultur, die geprägt
ist von Spaß und Fun und am neuen Leitbild der Wirtschaft eines
allzeit flexiblen Leistungsmenschen? Über diese Fragen diskutieren
auf der Pädagogischen Woche in der Universität Oldenburg LehrerInnen
der Fächer evangelische und katholische Religion, Werte und Normen
und Philosophie erstmals gemeinsam. Der Titel der Veranstaltungsreihe,
die von dem Oldenburger Religionspädagogen Prof. Dr. Jürgen
Heumann geleitet wird, heißt: "Welches Gewissen - welche Werte?"
Neben Experten der betreffenden Fächer wird auch ein Vertreter der
Wirtschaft (Dr. Jörg Bleckmann, Oldenburgische Landesbank) anwesend
sein. Termin: Freitag, 29. September 2000, 9.00-18.00 Uhr, Raum A4-4-419
(Standort Uhlhornsweg). Interessierte Eltern sind ausdrücklich willkommen.
Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Heumann, Didaktisches Zentrum
- Arbeitsstelle Religion,
Tel.: 0441/798-4514

21. September 2000 / 249/00
Neue Öffnungszeiten im Immatrikulations- und Prüfungsamt
Oldenburg. Ab dem 1. Oktober 2000 gelten im Immatrikulations-
und Akademischen Prüfungsamt der Universität Oldenburg folgende
Öffnungszeiten: Dienstag von 10.00 - 12.30 Uhr und 14.30 - 15.30
Uhr; Donnerstags von 10.00 - 12.30 Uhr und 15.00 - 17.00 Uhr (Dienstleistungsnachmittag);
Freitags von 10.00 - 12.30 Uhr. Die neuen Zeiten sollen es den Studierenden
ermöglichen, zwischen dem vormittäglichen Veranstaltungsblock
und der Mittagspause die studentische Verwaltung aufsuchen zu können.

20. September 2000 / 248/00
Internationales InformatikerInnen-Treffen in Oldenburg
Oldenburg. InformatikerInnen aus Deutschland, West- und Osteuropa,
Israel, USA und Japan treffen sich vom 25. - 29. September 2000 im Gebäude
des Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge
und -Systeme (OFFIS), Escherweg 2. Im Mittelpunkt der Tagung stehen neue
Erkenntnisse über die grundlegenden Eigenschaften von Software sowie
neue Verfahren zur Entwicklung von sicherer Software für Anwendungen
im Bereich der Eingebetteten Systeme und des Internets. Prominentester
Teilnehmer ist Prof. Dr. Amir Pnueli vom Weizmann Institut in Rehovot
(Israel). Pnueli ist Preisträger des Turing-Awards, der berühmtesten
Auszeichnung im Bereich der Informatik. Das Treffen findet auf Einladung
der Arbeitsgruppe "Formale Beschreibung von Programmierkonzepten"
der International Federation of Information Processing (IFIP) statt, deren
Vorsitzender der Informatiker Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Olderog vom
Fachbereich Informatik der Universität Oldenburg ist.
Kontakt: Prof. Dr. Ernst-Rüdiger Olderog, Fachbereich 10
Informatik der Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-2439, E-Mail:
ernst-ruediger.olderog@informatik.uni-oldenburg.de

20. September 2000 / 247/00
Promotionsprogramm stärkt Lehramtsausbildung
Oldenburg. Auf Antrag der Universität Oldenburg hat das niedersächsische
Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein Promotionsprogramm zum
Bereich "Fachdidaktische Lehr- und Lernforschung - Didaktische Rekonstruktion"
genehmigt. Die vierjährige Förderung aus Mitteln der Innovationsoffensive
des Landes Niedersachsen umfasst zwölf Stipendien ("Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien")
und Sachausgaben in Höhe von 100.000 Mark. Ziel des Promotionsprogramms
ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Frage,
welche Voraussetzungen und Bedingungen gegeben sein müssen, um das
Lernen im Schulunterricht zu fördern, wird im Mittelpunkt der Forschung
stehen. In dem Oldenburger Promotionsprogramm werden acht fachdidaktische
und zwei pädagogische Arbeitsgruppen zusammen arbeiten, was für
Deutschland einen einmaligen Forschungsverbund darstellt.
"Mit dem Programm", so Präsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch,
"knüpft die Universität an ihre Tradition der integrierten
wissenschaftlichen LehrerInnenbildung in allen Fächern und Schulstufen
an". Sie stelle sich damit "der Verantwortung einer herausragenden
Qualifikationsstätte für die Ausbildung des wissenschaftlichen
Nachwuchses auf diesem Gebiet, die lange Zeit im gesamten Bundesgebiet
ausgesprochen vernachlässigt worden ist". Die Genehmigung des
Promotionsprogramms sei der "lang ersehnte Durchbruch zu mehr Forschung
im Bereich der LehrerInnenausbildung".
Insgesamt werden in Niedersachsen erstmalig fünf Promotionsprogramme
gefördert. Hintergrund ist eine Reform der Graduiertenausbildung
mit dem Ziel, eine Qualitätssteigerung und damit auch eine Verbesserung
der internationalen Konkurrenzfähigkeit der niedersächsischen
Universitäten zu erreichen.
Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Kattmann, Biologiedidaktiker und Sprecher
des Graduiertenprogramms, Tel.: 0441/798-3263, E-Mail: ulrich.kattmann@uni-oldenburg.de

19. September 2000 / 246/00
Starke Nachfrage nach Oldenburger Informatikstudiengängen
Oldenburg. Die jüngsten BewerberInnenzahlen zeigen, dass
sowohl der Diplomstudiengang Informatik als auch der "Bachelor of
Science in Computing Science" an der Universität Oldenburg zum
Wintersemester 2000/2001 überlastet sein werden. Obwohl die Bewerbungsfrist
erst am 15. Oktober endet, übersteigt bereits jetzt die Nachfrage
das vorhandene Studienplatzangebot. "Wir rechnen mit zahlreichen
weiteren Bewerbungen, da sich erfahrungsgemäß viele Interessierte
erst kurz vor Einschreibeschluss melden", sagte der Dekan des Fachbereichs
Informatik, Prof. Dr. Eike Best, in diesem Zusammenhang. "Diese Studiengänge
unterliegen keinen Zulassungsbeschränkungen und die Universität
wird sich - auch mit Hilfe der Landesregierung - bemühen, trotz der
großen BewerberInnenzahl allen InteressentInnen ein ordnungsgemäßes
und angenehmes Studium zu ermöglichen."
Oldenburg liegt mit einer hohen Nachfrage nach Informatikstudienplätzen
im landes- und bundesweiten Trend. "Allen Unkenrufen zum Trotz hat
sich erwiesen, dass das Studium der Informatik im Nordwesten Niedersachsens
höchst attraktiv ist", betont Best. Die Landesregierung habe
dies erkannt und der Universität zur Erhöhung der Studienplatzkapazität
eine zusätzliche Stelle, befristet auf fünf Jahre, in Aussicht
gestellt. "Das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft
und Kultur sollte nach diesem vielversprechenden Anfang und der erfolgten
Initiierung weiterer Studiengänge in Hannover und Göttingen
auch die Stabilisierung des attraktiven Standorts Oldenburg in Angriff
nehmen", fordert Best. Dies kann seiner Meinung nach durch die Umsetzung
des Etatisierungskonzepts und durch die weitere Förderung eigenständiger
Profilierung in Bereichen wie Wirtschaftsinformatik und Multimedia geschehen.
Kontakt: Dekanat Fachbereich Informatik, Heidi Zielke, Tel.:
0441/798-2065

19. September 2000 / 245/00
Fachbereich Physik der Universität Oldenburg
kooperiert mit der japanischen Kobe University
Oldenburg. Der Fachbereich Physik der Universität Oldenburg
hat mit der Graduate School of Science and Technology der Kobe University
in Japan einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. In dem Abkommen geht
es hauptsächlich um die Bereiche Bildung und Forschung. Geregelt
wird der Austausch von StudentInnen und Lehrpersonal, gemeinsame Forschungsaktivitäten,
die Förderung von Vorlesungen, workshops und Symposien sowie der
Austausch von Informationen und akademischen Publikationen.
Kontakt: Prof. Dr. Volker Mellert, Dekan des Fachbereichs Physik,
Tel.: 0441/798-3453, -3580

19. September 2000 / 244/00
Neuer behindertengerechter Computerarbeitsplatz
der Universitätsbibliothek
Oldenburg. Die Universitätsbibliothek hat jetzt einen behindertengerechten
Computerarbeitsplatz eingerichtet. Er soll den verschiedenen Betroffenengruppen
zur Überwindung ihrer Beeinträchtigung dienen und die Literaturrecherche
in den internen und externen Bibliothekskatalogen, den CD-ROM-Datenbanken
und im Internet erleichtern. Ermöglicht wurde dieses Vorhaben aus
Spendenerlösen von über 10.000 DM aus den Universitätsbällen
1998 und 1999. Der Arbeitsplatz besitzt neben einem modernen Computer
einen höhenverstellbaren Tisch, eine zusätzliche Großfeldtastatur
mit Blindenbeschriftung, großer Monitor mit Vergrößerungssoftware
sowie eine spezielle Sprachausgabesoftware. Eine Betreuung durch BibliotheksmitarbeiterInnen
ist gewährleistet.
Kontakt: Herbert Kropp, Informationsvermittlungsstelle der Universitätsbibliothek
Oldenburg, Tel.: 0441/798-4028

18. September 2000 / 243/00
LehrerInnenmangel: Universität
erhöht Zahl der Lehramtsstudienplätze
Oldenburg. Vor dem Hintergrund eines drohenden LehrerInnenmangels
werden an der Universität Oldenburg, ebenso wie an anderen niedersächsischen
Universitäten, die Aufnahmekapazitäten für Lehramtsstudiengänge
erhöht. Als Sofortmaßnahme wurde Oldenburg vom niedersächsischen
Ministerium für Wissenschaft und Kultur vier Stellen im Wissenschaftsbereich
zugewiesen. Damit stehen für das beginnende Wintersemester rund 60
zusätzliche Studienplätze zu Verfügung.
Das Präsidum der Universität begrüßte in einer Stellungnahme
die Maßnahmen der Landesregierung. Die Universität wird darüber
hinaus auch einen eigenen Beitrag zur Aufstockung der Lehramtsstudienplätze
leisten. Vorgesehen ist u. a. die Umschichtung von Aufnahmekapazitäten
aus dem Diplom- und Magisterstudium zugunsten der Lehramtsstudiengänge.
Außerdem ist die Vergabe zusätzlicher Lehraufträge und
Tutorien geplant. Die Universität wird dafür Eigenmittel in
Höhe von 200.000 DM pro Jahr zur Verfügung stellen.
Kontakt: Prof. Dr. Ulrich Kattmann (Didaktik der Biologie), Tel.
0441/798-3263

14. September 2000 / 242/00
Personalien aus der Universität
Oldenburg. Die Vizepräsidentin der Universität Oldenburg,
Ina Grieb, hat die Hochschule auf der 50. Jahrestagung der International
Association of Universities in Durban, Südafrika, vertreten. Desweiteren
hat sie in der University of Western Cape Fragen zum lebenslangen Lernen
und zum Wissenschaftler- und Studentenaustausch erörtert.
Prof. Dr. Angela Taeger, Geschichtswissenschaftlerin am Fachbereich Sozialwissenschaften
der Universität Oldenburg, hat den Fritz Sack-Preis erhalten. Der
erstmals von der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche
Kriminologie (GIWK) vergebene Preis wurde ihr für das Buch "Intime
Machtverhältnisse. Moralstrafrecht und administrative Kontrolle von
Sexualität im ausgehenden Ancien Régime" zuerkannt.
Dr. Rose Baaba Folson, Stipendiatin des Dorothea-Erxleben-Programms am
Institut für Politikwissenschaft II der Universität Oldenburg,
hat einen Ruf an die University of Toronto (Kanada) angenommen. Sie übernimmt
dort eine Professur für Soziologie und Soziale Gleichheit am Department
of Sociology and Equity Studies in Education. Folson studierte politische
Wissenschaften in Oldenburg und promovierte zum Thema Erziehung und Bildung
in Ghana.

13. September 2000 / 241/00
Weiterbildung in "Systemische Sozialberatung"
Oldenburg. Noch bis zum 1. Dezember 2000 können sich Interessierte
für die 2 ½-jährige berufsbegleiltende Weiterbildung
"Systemische Sozialberatung" des Zentrums für wissenschaftliche
Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg bewerben. Angesprochen
sind Personen die sowohl in sozialen oder pädagogischen Berufsfeldern
als auch im Bereich der Gesundheitsarbeit tätig sind. Vorraussetzung
ist ein abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium der Richtung Pädagogik,
Sozialarbeit oder Sozialpädagogik. Informationen unter Tel.: 0441/798-2268.
Kontakt: Dr Joseph Rieforth, ZWW, Tel.: 0441/798-2268 oder per
E-Mail: joseph.rieforth@uni-oldenburg.de

11. September 2000 / 240/00
Arzneien und Naturstoffe aus dem Meer:
Arbeitstagung über Meeresbiotechnologie
Oldenburg. Wie können die in Massen anfallenden Skelettreste
von Krabben und anderen Krustentiere durch biologische Verfahren in Kosmetikprodukte
umgewandelt werden? Welche Bedeutung haben Bakterien in Moostierchen für
die Herstellung eines neuen Arzneimittels zur Krebstherapie? Diese und
ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt einer Arbeitstagung über
Meeresbiotechnologie, die am 12. und 13. September 2000 in der Universität
Oldenburg stattfindet. Gastgeber ist Prof. Dr. Meinhard Simon vom Institut
für Chemie und Biologie des Meeres. Etwa 60 WissenschaftlerInnen
aus Deutschland, Australien, England, den USA und Griechenland nehmen
an der Tagung teil.
Im Meer lebende Organismen, insbesondere Bakterien, Pilze und wirbellose
Tiere (z.B. Schwämme, Korallen, Muscheln), haben sich als ergiebige
Quelle für die Gewinnung neuer Naturstoffe erwiesen, die als Wirk-
und Werkstoffe für den Menschen von Nutzen sein können. In verschiedenen
Ländern sind in den vergangenen Jahren daher große Forschungsprogramme
angelaufen, um dieses vermutlich erst anfänglich bekannte Potenzial
in größerem Umfang zu nutzen. In Deutschland hat zuerst das
Land Niedersachsen die Initiative ergriffen, einen Forschungsschwerpunkt
Meeresbiotechnologie zu begründen. Seit Januar 1998 wird in 20 Projekten
an fünf Universitäten zu diesem Thema geforscht. U.a. sind das
Institut für Chemie und Biologie des Meeres an der Universität
Oldenburg mit den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Wolfgang. E. Krumbein und
Prof. Dr. Meinhard Simon und das Forschungszentrum Terramare in Wilhelmshaven
mit Projekten vertreten. Von Oldenburger Tagung werden wichtige Hinweise
auf die Perspektiven der Meeresbiotechnologie in Niedersachsen im nationalen
und internationalen Vergleich erwartet.
Kontakt: Prof. Dr. Meinhard Simon, Institut für Chemie und
Biologie des Meeres (ICBM),
Tel.: 0441/798-5361 oder -5342, Fax: -3404.

7. September 2000 / 239/00
GasthörerInnenverzeichnis liegt vor
Oldenburg. Das neue GasthörerInnenverzeichnis der Universität
für das Wintersemester 2000/2001 mit über 200 Veranstaltungen
ist soeben erschienen. Das Verzeichnis kann im Oldenburger Buchhandel
oder beim Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität
für 3 Mark erworben werden. Schriftliche Bestellungen sind an das
ZWW, Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg, unter Beilage von 7
Mark in Briefmarken zu richten. Für das Studium als Gasthörer
bzw. Gasthörerin müssen keine formalen Zulassungskriterien (wie
z.B. Abitur) erfüllt werden, es ist lediglich ein Zulassungsantrag
auszufüllen und eine Semestergebühr von 150 Mark zu entrichten.
Weitere Informationen unter Tel.: 0441/798-4420 bzw. -2275.

7. September 2000 / 238/00
Universität feiert Richtfest für Neubau Wirtschaftswissenschaften
Oldenburg. "Wir sind froh, dass wir nun alle Fachbereiche
und Einrichtungen der Universität auf die Standorte Uhlhornsweg und
Wechloy konzentrieren können und damit unsere Raumprobleme weitgehend
behoben sein werden." Dies erklärte heute Universitätspräsident
Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch anlässlich des Richtfestes für
den Neubau der Universität, in dem ab dem Sommersemester 2001 die
Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften und Informatik sowie zwei Zentrale
Einrichtungen (Akademisches Auslandsamt und Zentrum für wissenschaftliche
Weiterbildung) untergebracht werden. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
befindet sich bislang in einem angemieteten Gebäude am Birkenweg.
An den Feierlichkeiten nahm auch der niedersächsische Wissenschaftsminister
Thomas Oppermann teil. Er zeigte sich über den schnellen Verlauf
der Arbeiten, die erst im Februar dieses Jahres begonnen hatten, sehr
erfreut. "Wenn das Gebäude im Frühjahr 2001 bezogen werden
kann, ist das ein wichtiger Schritt für die Wirtschaftswissenschaften,
die Informatik und die Universität Oldenburg insgesamt", betonte
Thomas Oppermann.
Das 14 Millionen Mark teure dreistöckige Gebäude, ein schlichter
Zweckbau aus zwei im rechten Winkel zueinander stehenden Teilen, umfasst
eine Gesamtfläche von rund 3000 qm. Es entsteht zwischen dem Hörsaalgebäude
am Uhlhornsweg und den Altbauten an der Ammerländer Heerstraße.
Das Gebäude wurde vom Staatshochbauamt Oldenburg auf der Grundlage
eines Anfang der 90er Jahre durchgeführten städtebaulichen Wettbewerbs
entworfen (1. Preisträger v. Gerkan, Marg und Partner). Generalunternehmer
ist die Firma Dyckerhoff und Widmann AG, Niederlassung Bremen.

7. September 2000 / 237/00
Musikgeschichte und Geschlechterpolarisierungen
Oldenburg. "Geschlechterpolarisierungen in der Musikgeschichte
des 18. und 19. Jahrhunderts" ist Thema einer Tagung der Sektion
Frauen- und Geschlechterforschung der Gesellschaft für Musikforschung,
die vom 29. September bis 1. Oktober 2000 in der Universität Oldenburg
stattfindet. Die Referate werden sich mit Gender-Aspekten in Sinfonik,
Lied, Oper, Singspiel und der Sängerbewegung im 19. Jahrhundert beschäftigen.
Hinzu kommen Vorträge aus den Bereichen Pop, Jazz und musikalischer
Sozialisation. Die ReferentInnen kommen aus Deutschland, den Niederlanden,
Belgien, Bulgarien, Japan und den USA. Im Rahmenprogramm werden Mitglieder
der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ein Konzert im Künstlerinnenhof
"Die Höge" mit Werken von Louise Farrenc, Rebecca Clarke
und Violeta Dinescu geben. Informationen unter Tel.: 0441/798-2080 oder
-2316 und per E-Mail: farrenc@uni-oldenburg.de
Kontakt: Prof. Dr. Freia Hoffmann, Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik,
0441/798-2080 oder -2316, E-Mail: farrenc@uni-oldenburg.de

6. September 2000 / 236/00
Neue Kurse für die Erwachsenenbildung
Oldenburg. Mehr als 50 Seminarkurse zur Erwachsenenbildung bietet
das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität
Oldenburg in Zusammenarbeit mit weiteren Bildungseinrichtungen in Niedersachsens
im kommenden Herbst/Winter an. Die Kurse haben sowohl beruflichen als
auch allgemeinbildenden Charakter. In Abend- und Wochenendkursen sowie
in Bildungsurlauben geht es z.B. um Konfliktmanagement am Arbeitsplatz,
Einführung in das philosophische Denken, künstliche Intelligenz
und die politische Verantwortung des Sports.
Die Kursbroschüre ist zu beziehen unter Tel.: 0441/798-4421, -3737,
Fax: -4411, oder per E-Mail: maria.lamping@uni-oldenburg.de

6. September 2000 / 235/00
Hohe Auszeichnung für Diplomarbeit
Oldenburg. Arne Harren, Informatik-Absolvent der Universität
Oldenburg, hat für seine Diplomarbeit zum Thema "Data Warehouses"
den mit 5.000 Mark und einer Teilnahme an einer Konferenz in Orlando/Florida
incl. Flug und Hotel dotierten 1. Preis beim European Centre of Database
Marketing (ECDM) Award 2000 gewonnen. Die ECDM zeichnet hervorragende
Diplomarbeiten aus, die sich schwerpunktmäßig Fragen der Entwicklung
von Datenbank-Software für betriebliche Informationssysteme widmen.
Arne Harren ist seit seinem Diplomabschluss im Oldenburger Informatikinstitut
OFFIS bei Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath beschäftigt, der auch
Betreuer seiner Diplomarbeit war.
Kontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath, Fachbereich 10
Informatik, Tel.: 0441/9722-200

4. September 2000 / 234/00
Gemeinsam leben (und) lernen: 7. Pädagogische Woche
vom 25. bis 30. September an der Universität
Oldenburg. "Wehr dich, Mathilda!", "Lernen ohne
Fächergrenzen", "Englisch in der verlässlichen Grundschule",
"Immer Ärger mit der Bruchrechnung?!", "Böse
Frauen und böse Weiber: Hexen als Symbole und Identifikationsfiguren
in alten und neuen Medien", ,,Können Schulen lernen?":
so lauten einige Titel der über 200 Veranstaltungen, die im Rahmen
der Pädagogischen Woche vom 25. bis 30. September an der Universität
Oldenburg stattfinden.
Das Motto der diesjährigen Pädagogischen Woche "gemeinsam
leben (und) lernen" will zur Auseinandersetzung mit den realen oder
auch nur vermeintlichen Widersprüchen im Unterrichtsalltag und in
der aktuellen Schulpolitik herausfordern. Begleitet wird die Fortbildung
für PädagogInnen von einer Lernmittel- und Schulbuchmesse.
Während der Pädagogischen Woche zeigt das Schulkabarett "Die
Daktiker" zwei Stücke, und zwar am Mittwoch, 27. September,
20.00 Uhr, "Setzen ... 6! - Das Adolphinum schlägt zurück!",
und am Donnerstag, 28. September 2000, 17.30 Uhr, ein Kurzprogramm aus
"Kollegen, Kaos, Klassenkämpfe". Die Veranstaltungen finden
im Unikum statt.
Die Programmhefte können im Didaktischen Zentrum/Zentrum für
pädagogische Berufspraxis (ZpB) der Universität Oldenburg, 26111
Oldenburg, Fax: 0441/798-4900, angefordert werden.
Kontakt: Detlef Spindler, Leiter des Zentrums für pädagogische
Berufspraxis (ZpB),
Tel.: 0441/798-3038, E-Mail: spindler@zpb.uni-oldenburg.de

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