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UNI-INFO Hochschulpolitik
Knappe Mehrheit für Zahlungseinstellung an Kindergarten Kontaktgesrpäche zwischen Firmen und Studierenden Kinderprotest gegen AStA blieb erfolglosKnappe Mehrheit für Zahlungseinstellung an Kindergarten![]() Die Entscheidung hat Konsequenzen für den Förderverein: "Uns fehlen künftig rund 45 000 DM zur Finanzierung des Kindergartens", sagte der Vorsitzende des Fördervereins, Karl Raschke. Die Tagesstätte am Küpkersweg ist Oldenburgs ältester Selbsthilfe-Kindergarten. Vor 32 Jahren gründeten acht StudentInnen der damaligen Pädagogischen Hochschule die Einrichtung für Kinder von StudentInnen und DozentInnen. Seither zahlt die gesamte Studentenschaft. Erst vor drei Jahren wurde der Beitrag von einer auf zwei DM pro StudentIn und Semester erhöht. Bei der Aufnahme genießt der Nachwuchs von StudentInnen Vorrang. Die Hälfte der Plätze ist mittlerweile aber von Kindern besetzt, deren Eltern mit der Universität nichts oder wenig zu tun haben. Aus Sicht des AStA kommen die "studentischen Interessen" im Kindergarten zu kurz. Um hier eine andere Basis für Gespräche zu schaffen, wurde nach Angaben von AStA-Sprecher Felix Kohn der Antrag zur Streichung des Zuschusses ins Parlament eingebracht. Die rund 45.000 DM sollen auch künftig für die Betreuung der Kinder von StudentInnen verwendet werden. In welcher Form dies geschehen könnte, ist zurzeit noch unklar. Es gäbe verschiedene Konzepte, in die das Geld fließen könnte, so Kohn. Auf der StuPa-Sitzung konnte er auf Anfragen zu den Inhalten der Konzepte allerdings keine konkreten Angaben machen. Am Küpkersweg, dem Sitz des Studentenselbsthilfe-Kindergartens, überlegt man derweil, wie die finanzielle Lücke in diesem Jahr geschlossen werden kann. Vorerst ist aber weder an eine Erhöhung der Elternbeiträge noch an Einsparungen beim Personal gedacht. Der Förderverein setzt vielmehr weiter auf Verhandlungen mit dem AstA. (siehe auch UNI-INFO 1/00)
Mit Firmen "auf du und du"Kontaktgespräach zwischen Firmen und Studierenden![]()
Kooperation mit Pekinger Universität![]()
OFFIS weiter auf ErfolgskursMit einer Drittmittelquote von 2/3 liegt OFFIS an der Spitze im Lande und ist damit vergleichbar den bundesweit besten Fraunhofer-Instituten", sagte der niedersächsische Wissenschaftsminister Thomas Oppermann im Dezember vergangenen Jahres. Diese "vorweihnachtliche" frohe Botschaft rundet ein für das Informatikinstitut OFFIS wiederum äußerst positiv verlaufenes Jahr ab. Ein weiterer aktueller Erfolg ist eine EU-Förderung von 5 Millionen DM für den Bereich "Eingebettete Systeme" von Prof. Dr. Werner Damm sowie Prof. Dr. Wolfgang Nebel und deren Teams. Positiv entwickelt hat sich auch die OSC (OFFIS Systems and Consulting GmbH). OSC verstärkt die Technologietransferkette Universität - OFFIS. Wo die universitäre Grundlagenforschung und die praxistaugliche Umsetzung von OFFIS aufhören muss, entwickelt OSC daraus weiter marktorientierte Produkte und Dienstleistungen. Diese Transferstrukturen bezeichnet der neue Sprecher des Wissenschaftlichen Beirats von OFFIS, Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (Universität des Saarlandes), als vorbildlich für die FuE-Branche. Negativ ist, dass die Landesregierung plant, nicht nur die Zuwendungen für das Institut vom Jahr 2001 an bei knapp 3,3 Millionen DM einzufrieren, sondern auch Gelder auszusetzen, die für 1999 und 2000 noch zusätzlich gezahlt werden müssten.
Daxner mit UN-Mandat im Kosovo![]()
Personalratswahlen am 14. MärzMindestens zwei konkurrierende Listen werden sich bei den Personalsratswahl am 14. und 15. März in der Universität Oldenburg um die 13 Sitze der Belegschaftsvertretung bewerben: die ÖTV und die Liste Signal, die erstmals bei den Gremienwahlen vor zwei Jahren gegen die ÖTV antrat. Die beiden Listen werden in allen drei Bereichen vertreten sein: Angestellten- , dem BeamtInnen- und dem ArbeiterInnenbereich. Erstmals wird im übrigen garantiert, dass Frauen und Männer im Personalrat entsprechend ihrem Anteil in der Belegschaft vertreten sind. Deshalb sieht das Personalvertretungsgesetz auch getrennte Frauen- und Männerlisten vor.
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· Redaktion: Ralf Thiele |