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Pressedienst:
Dezember 1998
Ehrenamt: Persönlicher Nutzen darf nicht fehlenOldenburg. Ehrenamtliche Arbeit ist in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gerückt. Auf der einen Seite gelten die vielen neuen Formen ehrenamtlicher Tätigkeiten - vor allem in den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie Sport und Freizeit - in Zeiten zunehmender Individualisierung als Ausdruck eines positiven Engagements für das Gemeinwohl. Andererseits bestehen Bedenken, daß das freiwillige Engagement als "soziale Ressource" instrumentalisiert und in den Dienst einer sozialen Demontage gestellt wird. Außerdem ist es nicht unproblematisch, daß sich hier in besonderem Maße Frauen engagieren, wodurch sich Arbeitsstrukturen und Rollenmuster fortsetzen, die Frauen benachteiligend. Überdies trägt die schwierige Situation auf dem Arbeitsmarkt und eine heute vielfach übliche geringfügige Entlohnung ehrenamtlicher Tätigkeiten dazu bei, daß diese mitunter in die Grauzone geringfügig bezahlter Arbeitsverhältnisse rutschen.Vor diesem Hintergrund ist eine Diplomarbeit im Fach Psychologie an der Universität Oldenburg entstanden, für die ehrenamtlich tätige Frauen befragt wurden. Der Verfasserin Elke Vajen ging es darum, die Motive für soziales Engagement sowie positive Impulse und Entwicklungsmöglichkeiten, aber auch negative Begleiterscheinungen des Ehrenamts zu erfassen. Elke Vajen, ursprünglich Pharmazeutisch-Technische Assistentin, ist auch selbst ehrenamtlich tätig. Sie arbeitet seit mehreren Jahren beim Notruf für Frauen und Mädchen sowie dem Kinder- und Jugendtelefon des Landkreises Oldenburg. Die befragten Frauen benannten eine Vielzahl unterschiedlicher Motive für ihr Engagement. Neben der Erwartung, sich in gesellschaftliche Abläufe einmischen zu können, spielt der persönliche Gewinn eine bedeutende Rolle („Es kommt auch was für mich dabei rum. Ich entwickle mich dabei weiter."). So erhoffen sich einige Frauen durch das ehrenamtliche Engagement positive Auswirkungen für den beruflichen Werdegang. Für andere sind die Chancen der weitgehend selbstbestimmten Arbeitsgestaltung von besonderer Bedeutung („Ich arbeite lieber in solchen Kreisen, wo ich so quasi meine eigene Herrin oder Chefin bin."). Einige Frauen nutzen das ehrenamtliche Arbeitsfeld, um sich in konstruktiver Weise mit neuen Rollen und Anforderungen auseinanderzusetzen. Gerade die Arbeit in Selbsthilfeeinrichtungen oder selbstinitiierten Projekten ist ein Versuch, innovative Lebens- und Arbeitsmodelle zu entwickeln. Der ehrenamtliche Arbeitsbereich wird außerdem dazu genutzt, Handlungskompetenzen zu erwerben. Diese können auch auf andere Lebensbereiche übertragen werden und werden häufig als Gewinn im Sinne eines persönlichen Wachstums erlebt („Ich habe sehr viele positive Erfahrungen gemacht, die ich beispielsweise mitnehmen würde, wenn ich denn mal wieder in meinem Beruf arbeiten würde."). Die eher negativen Seiten des Ehrenamtes rücken dann besonders in den Vordergrund, wenn die Arbeit mangels einer Alternative, d.h. eines Arbeitsplatzes ausgeübt wird. Diese Frauen beurteilen ihre Tätigkeit relativ kritisch, obgleich auch hier der persönliche Nutzen letztlich stärker wiegt. Die Autorin resümiert: „Ein bloßes Einfordern eines sozialen Engagements, wie es heute vielfach von politischer Seite geschieht, scheint wenig erfolgversprechend, wenn individuelle Vorstellungen und Bedürfnisse der Ehrenamtlichen nicht berücksichtigt werden und wenn es keine günstigen Bedingungen für das Ehrenamt gibt. Überdies darf das Ehrenamt nicht zum Ersatzarbeitsverhältnis verkommen." Kontakt: Dipl.-Psych. Elke Vajen, Tel.: 0441/2047090
Universität nur eingeschränkt erreichbarOldenburg. Wegen einer Umstellung der Telefonanlage der Universität bleibt die Telefonzentrale (0441/798-0) zwischen Weihnachten und Neujahr geschlossen. Nur folgende Anschlüsse sind in dieser Zeit erreichbar: Bibliothek (0441/798-2023), Immatrikulationsamt (0441/798-2514) und Akademisches Prüfungsamt (0441/798-2517). Ab 4. Januar 1999 sind wieder alle Anschlüsse einschließlich Telefonzentrale erreichbar.
Seminar zur Fantasy-LiteraturOldenburg. Noch bis zum 7. Januar 1999 können sich InteressentInnen zu dem Wochenendseminar „Faszination Fantasy: Realitätsflucht oder Kreativität?" anmelden, das vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien in der GEW, Landesstelle Niedersachsen, angeboten wird. Das Seminar in der Reihe Medienpädagogik findet vom 5. bis 7. März 1999 in Bad Bevensen statt. Informationen: Waltraud Dröge, ZWW, Tel.: 0441/798-4422, Fax: 0441/798-4411, e-mail: droege.waltraut@zww.uni-oldenburg.de
Großes Lob für Sportstätten der UniversitätOldenburg. Mit dem Bau der Sportstätten der Universität Oldenburg seien „in mehrfacher Hinsicht zukunftsorientierte Ideen vorbildlich in die Praxis umgesetzt worden". Diese Feststellung enthält ein Forschungsbericht, der im Auftrag des Umweltbundesamtes erstellt und jetzt veröffentlicht wurde*. Mit der Erstellung des Berichts waren das Büro für Umweltforschung und Umweltplanung Dr. Schemel, München, und das Büro für Tourismus- und Erholungsplanung (BTE), Hannover, beauftragt worden. Darin werden die Oldenburger Sportstätten als besonders gelungenes Beispiel einer „Neukonzeption" vorgestellt. Besonders hervorgehoben wird das „funktionierende Nebeneinander von Wettkampfsport und ‚Sport der Alltagskultur'", die „bedürfnisgerechte Gestaltung und freizeitorientierte Organisation als Randbedingung einer ‚Sportanlage für alle'", die „Verträglichkeit von Freizeitsport und Leistungssport", die „Integration der Sportanlage in das städtische Freiflächenangebot" sowie die „Umweltfreundlichkeit".Die Anfang der 80er Jahre gebauten Universitätssportstätten waren das Ergebnis eines mehrjährigen Planungs- und Bauprozesses, in dem eine sehr bewußte und systematische Zusammenarbeit zwischen NutzerInnen und PlanerInnen praktiziert wurde. Entscheidenden Anteil daran hatte die Forschungsstelle für Freizeit- und Breitensport unter Prof. Dr. Jürgen Dieckert. *Hans-Joachim Schemel/Wolfgang Strasdas, Bewegungsraum Stadt – Bausteine zur Schaffung umweltfreundlicher Sport- und Spielgelegenheiten. Ein Forschungsbericht im Auftrag des Umweltbundesamtes, Meyer & Meyer Verlag 1988 Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Dieckert, Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissenschaft, Tel. 0441/798-3154, priv. 0441/54946.
Umweltschutz: Chemieunternehmen besser als ihr RufOldenburg. Kleine und mittlere Chemieunternehmen der Region Weser-Ems sind im betrieblichen Umweltschutz häufig besser als ihr Ruf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Kooperationsstelle Hochschule – Gewerkschaften an der Universität Oldenburg, in der das Umweltschutzverhalten von sechs Betrieben im Weser-Ems-Raum untersucht wurde. Gefördert wurde das Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.Mehr als ein Jahr lang haben die ProjektmitarbeiterInnen Susanne König und Torsten Groth unter der Leitung Dr. Thea Dückert, bislang Leiterin der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften und jetzt Mitglied des Bundestages, zahlreiche Gespräche mit Funktionsträgern der Unternehmen, mit Beschäftigten und Betriebsräten sowie den Aufsichtsbehörden geführt. Dabei ging es vor allem darum, herauszufinden, inwiefern die Beschäftigten von veränderten ökologischen Maßgaben betroffen sind und welche Faktoren den betrieblichen Umweltschutz fördern oder hemmen. Wie in der Studie festgestellt wurde, ist die Beachtung der gesetzlichen Auflagen für die untersuchten Betriebe in der Region eine Selbstverständlichkeit - Grenzwerte werden nicht nur eingehalten, sondern oft unterschritten. Die Frage der „richtigen Technik" haben die Unternehmen damit offensichtlich weitgehend gelöst. Die in der Untersuchung offengelegten Probleme sind eher anderer Art: hoher Produktionsdruck, niedrige Personaldecke, überlastetes mittleres Management – diese Faktoren können weitere Fortschritte im Umweltschutz der Betriebe behindern. Um notwendige Schulungen für den betrieblichen Umweltschutz durchzuführen, fehlt es, laut Studie, oft an Zeit oder an geeignetem Personal. Auch der Informationsfluß über geplante Umweltschutzmaßnahmen ist nicht immer durchgängig. In Mehrschichtbetrieben erreichen Informationen nicht alle Beschäftigten. Diese betriebsspezifischen Probleme wurden bei zwei Workshops der Kooperationsstelle mit Vertretern der sechs untersuchten Unternehmen erörtert. Abseits der betrieblichen Arbeitsatmosphäre diskutierten Betriebsräte, Umweltschutzbeauftragte und Managementvertreter über Lösungsmöglichkeiten. Dabei wurden viele Anregungen zur Motivation und Beteiligung der Beschäftigten am betrieblichen Umweltschutz zwischen den Betrieben ausgetauscht.
Fortbildung „Pädagogische Rehabilitation"Oldenburg. Eine Fortbildung in „Pädagogischer Rehabilitation" für Personen, die im Bereich Altenpflege und Rehabilitation tätig sind, bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Pädagogik und Psychologie sowie dem Evangelischen Krankenhaus an. Die Fortbildung findet als Wochenendkurs im Februar und März 1999 statt. Nähere Information unter Tel.: 0441/798-3737 oder – 4422.
Wettbewerb „Internet in der Schule" – Beiträge gesuchtOldenburg. Die Kommunikationsinitiative Weser-Ems hat in diesem Jahr erstmals einen Wettbewerb für gute Beispiele der Internet-Nutzung in der Schule ausgeschrieben und stellt hierzu 10.000 Mark für Preise bereit. 10.000 Faltblätter und 500 Plakate sind bereits an alle Gymnasien, Gesamtschulen, berufsbildenden Schulen und Realschulen in ganz Weser-Ems verteilt worden. Schon jetzt haben viele Schulen, Klassen und Arbeitsgemeinschaften, aber auch LehrerInnen Interesse angemeldet.Ausgezeichnet werden sollen originelle Beispiele für die Nutzung des World Wide Web (WWW) oder der Electronic Mail in der Schule, etwa für die Präsentation von Informationen in Text und Ton, Bild und Video. Die Preise sollen nach den Kriterien Originalität und Vorbildhaftigkeit der Idee, des Inhalts und der Gestaltung sowie Professionalität der Internet-Präsentation und ihrer Programmierung vergeben werden. Dabei wird das Alter der SchülerInnen berücksichtigt. Alle Altersstufen von der Orientierungs- bis zur Oberstufe und alle Schulfächer sind angesprochen. Die Kommunikationsinitiative Weser-Ems wird von der Universität Oldenburg, dem Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und -Systeme (OFFIS), der EWE, der Kommunalen Datenverarbeitung Oldenburg, dem Nordwest-Net und der Oldenburgischen Landesbank getragen. Die Teilnahme an dem Wettbewerb ist noch bis zum Abgabetermin 15. Februar 1999 möglich. Interessierte können die Wettbewerbsunterlagen bei OFFIS anfordern, Tel.: 0441/9722-0 oder e-mail: institut@offis.uni-oldenburg.de. Kontakt: Prof. Dr. Peter Gorny, Jury-Vorsitzender, OFFIS und Universität
Oldenburg,
Bisher ältester Doktorand der UniversitätOldenburg. Als bisher ältester Doktorand der Universität Oldenburg hat der neunundsiebzigjährige Herbert Sievers jetzt seine Doktorarbeit im Fachbereich Sozialwissenschaften erfolgreich abgeschlossen. In seiner Dissertation hat Sievers sich mit dem „Modellversuch ‚Globalhaushalt' in Niedersachsen - Chancen und Risiken" befaßt. Die Arbeit wurde von dem Psychologen und Politikwissenschaftler Prof. Dr. Helmut Freiwald und dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg betreut.Der 1920 in Hannover geborene Sievers war nach einer Schriftsetzerlehre als Betriebsleiter, Geschäftsführer und Firmenberater in Druckereien und im Chipkartengewerbe tätig. 1987 bis 1991 studierte er Betriebswirtschaftslehre an der Universität Oldenburg und wurde 1993 als Doktorand zugelassen. Die Chancen des Modellversuch ‚Globalhaushalt' sieht Sievers unter anderem in der durch die Finanzautonomie der Hochschulen möglichen „besseren und richtigeren Finanzentscheidungen vor Ort" statt in den Ministerien. Durch Controlling und Evaluation würde die ständige Rationalisierung der Verwaltung gefördert. Der Globalhaushalt wurde 1995 von der Niedersächsischen Landesregierung an der Universität Oldenburg, der Technischen Hochschule Clausthal und der Fachhochschule Osnabrück als zehnjähriger Modellversuch eingeführt. Dabei wurde die bisherige kameralistische durch eine kaufmännische Buchführung ersetzt mit dem Ziel, durch die erhöhte Selbständigkeit eine größere Effizienz der Hochschulen zu erreichen. Kontakt: Prof. Dr. Helmut Freiwald, Fachbereich Sozialwissenschaften, Tel.:0441/798-2167
Neue Weiterbildung zum SpielleiterOldenburg. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) an der Universität Oldenburg bietet erstmals eine berufsbegleitende Weiterbildung „Pädagogische Praxis - teambezogene Supervision - Mediation - mit Mitteln des szenischen Spiels" an. Anmeldungen sind noch bis zum 10. Januar möglich.Die zweijährige Weiterbildung richtet sich an alle pädagogisch Tätigen und qualifiziert für den pädagogischen Alltag, aber auch für teambezogene Supervision in der Praxis. Sie umfaßt 15 Wochenendseminare mit insgesamt 280 Unterrichtsstunden und beginnt im Februar 1999. Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit der Arbeitsstelle „Szenisches Spiel und Theater als Lern- und Forschungspraxis" an der Universität. Weitere Informationen: Tel. 0441/798-4422 oder unter http://www.uni-oldenburg.de/zww/9.htm.
Berufsbegleitendes Studium Supervision und OrganisationsberatungOldenburg. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg bietet ein sechssemestriges berufsbegleitendes Studium "Supervision und Organisationsberatung als systemorientiertes Handeln im beruflichen Kontext" an. Anmeldeschluß ist der 22. Januar 1999. Angesprochen sind Hoch- und FachhochschulabsolventInnen mit mindestens fünfjähriger Berufspraxis und einer Weiterbildung im psychotherapeutischen bzw. beraterischen Feld. Information: ZWW, Dr. Joseph Rieforth, Tel.: 0441/798-2589, Fax: -4411, E-Mail: henke.inka@uni-oldenburg.de.
Uni-Orchester sucht MusikerInnenOldenburg. Das Universitätsorchester sucht dringend MusikerInnen, die Horn, Fagott oder andere Instrumente spielen. Die nächsten Konzerte finden im Februar 1999 statt. Informationen beim Orchesterleiter Rida Murtada (Tel./Fax: 0421/4989982).
Vortrag von Christoph J. KellerOldenburg. Der Oldenburger Komponist und Pädagoge Christoph J. Keller hält am Freitag, 11. Dezember 1998, 18.00 Uhr, einen Vortrag zur Einführung in seine kompositorische Arbeit an der Universität Oldenburg. Dabei wird er von den Oldenburger MusikstudentInnen Christiane Hölzenbein (Klavier), Daniela Bick (Klavier) und Jan Renners (Gesang) mit musikalischen Beispielen begleitet. Veranstaltungsort ist der Kammermusiksaal im Bauteil A 11 an der Ammerländer Heerstraße. Der Vortrag findet im Rahmen des Komponistenkolloquiums des Fachs Musik statt.Kontakt: Prof. Violeta Dinescu, Fachbereich Kommunikation/Ästhetik,
Zusammensetzung der Troposphäre und Stratosphäre: Vortrag in der UniversitätOldenburg. „Satellitengestützte UV-VIS-NIR Spektroskopie zur Fernerkundung der Zusammensetzung von Troposphäre und Stratosphäre" ist der Titel eines Vortrags von Dr. Heinrich Bovensmann (Universität Bremen) am Donnerstag, 10. Dezember 1998, 16.15 Uhr, in der Universität (Energielabor, Standort Wechloy, Carl-von-Ossietzky-Straße).Methoden zur Bestimmung der Zusammensetzung der Troposphäre und Stratosphäre (Spurengase, Wolken, Aerosole, Strahlungsfeld) auf globalen Skalen lassen sich effizient mit satellitengestützten Spektrometern realisieren. Am Beispiel des seit 1995 erfolgreich arbeitenden Global Ozone Monitoring Experiment (GOME) und einem neuen ab dem Jahr 2000 arbeitenden System werden das Meßprinzip erläutert und erste Anwendungen präsentiert.
Anmeldung für Mediations-AusbildungOldenburg. Der Anmeldeschluß für den berufsbegleitenden Kontaktstudiengang Mediation ist bis zum 15. Dezember 1998 verlängert worden. Darauf weist das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Oldenburg hin. Es handelt sich um eine in Konzeption und Umfang in der Bundesrepublik bisher einzigartige Ausbildung zu KonfliktvermittlerInnen, der am 1. Januar 1999 beginnt. Nähere Information: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung, Eckard Schwitters, Tel.: 04441/798-3108, Fax –2190, e-mail: schwitte@uni-oldenburg.de.
Feierliche Verabschiedung der Pädagoginnen und PädagogenOldenburg. Im Rahmen einer akademischen Abschlußfeier werden die Absolventinnen und Absolventen der Diplom-Pädagogik sowie der Promotions- und Habilitationsverfahren am Mittwoch, 9. Dezember 1998, von der Universität Oldenburg verabschiedet (16.00 Uhr, Vortragssaal der Bibliothek am Uhlhornsweg). Der Festvortrag von Dr. Klaus-Peter Horn (Berlin) hat das Thema „Per aspera ad astra – Ausbildung und Arbeitsmarkt von Diplom-Pädagogen".
Einschreibung an der Fernuni auch zum SommersemesterOldenburg. Einschreibungen für ein Studium an der Fernuniversität sind jetzt auch zum Sommersemester möglich. Darauf weist das Fernstudienzentrum der Universität Oldenburg hin. Die Fernuniversität bietet universitäre Diplomabschlüsse in Mathematik, Elektrotechnik, Informatik und Wirtschaftswissenschaften sowie Magisterabschlüsse in Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften an. Aber auch ohne Abschlußorientierung können alle Kurse für eine berufsbegleitende Weiterbildung studiert werden. Interessante Möglichkeiten ergeben sich u.a. in den Bereichen Bank- u. Börsenwesen, Personalwirtschaft, Finanzwirtschaft, Arbeits- und Organisationspsychologie, Sonderpädagogik, Datenbanksysteme oder Software-Engineering. Hier kann man an Klausuren teilnehmen und bei erfolgreichem Abschluß ein Zertifikat erwerben.Die Kurse werden im häuslichen Selbststudium erarbeitet und durch das Fernstudienzentrum über Präsenzseminare, die abends oder an Wochenenden stattfinden, fachwissenschaftlich begleitet. Die Einschreibunterlagen und Informationen zum Studienangebot können ab sofort bis zum 15. Januar 1999 angefordert werden beim Fernstudienzentrum (Tel. 0441/798-4416) und seiner Außenstelle in Emden (Tel. 04921/6090).
Deutsche Kriegsverbrechen in Griechenland: Vortrag in der UniversitätOldenburg. "Rechtsfindung oder Täterschutz? Die deutschen Okkupationsverbrechen in Griechenland und ihre 'Bewältigung' durch die Nachkriegsjustiz" lautet der Titel eines Vortrags von Eberhard Rondholz (Köln) am Donnerstag, 10. Dezember 1998, 20.00 Uhr, in der Universität (Gebäude A 11, Hörsaal B). Rondholz ist Rundfunkredakteur und Mitarbeiter mehrerer überregionaler Zeitungen. Er hat zahlreiche Features und Publikationen über die deutschen Kriegsverbrechen auf dem Balkan und in Griechenland sowie über den Umgang der bundesdeutschen Justiz mit NS-Verbrechen verfaßt.Veranstalter sind die Forschungsstelle Nationalsozialismus am Institut für Politikwissenschaft II, das Seminar für Jüdische Studien sowie der AStA.
Personalien aus der UniversitätOldenburg. Ulrich Bernath, Leiter des Fernstudienzentrums der Universität Oldenburg, wurde in das Internationale Programmkommitee der 19. Weltkonferenz des International Council for Open and Distance Education (ICDE) gewählt . Die 19. ICDE Weltkonferenz zum Thema „The New Educational Frontier: Teaching and Learning in a Networked World" findet vom 20. bis 24. Juni 1999 in Wien statt. Die Konferenz wird u.a. von der Weltbank, der UNESCO, Unicef und dem Europäischen Parlament unterstützt.Prof. Dr. Annegret Habel hat den Ruf auf eine Professur für Theoretische Informatik am Fachbereich 10 Informatik angenommen. Habel studierte Mathematik sowie als Nebenfach Informatik und Physik an den Universitäten Göttingen und Berlin. Anschließend arbeitete sie als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der TU Berlin und an der Universität Bremen, wo sie 1989 mit ihrer Arbeit „Hyperedge Replacement: Grammars and Languages" promovierte. Ihre Doktorarbeit wurde als „besonders herausragende wissenschaftliche Leistung" mit dem Bremer Studienpreis ausgezeichnet. Bevor sie 1995 einem Ruf an die Universität Hildesheim folgte, war sie zum Wintersemester 1992/93 schon einmal als Verwalterin einer Professur für Theoretische Informatik an der Universität Oldenburg tätig. Habels gegenwärtige Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Formale Sprachen, Theorie der Programmierung, insbesondere bei Graphersetzungssystemen, sowie Spezifikation und Programmierung auf der Grundlage von Graphersetzung. Dr. habil. Mathilde Niehaus, seit 1992 Wissenschaftliche Assistentin am Fachbereich 1 Pädagogik, hat zum Wintersemester eine Gastprofessur am Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung an der Universität Klagenfurt (Österreich) erhalten. Außerdem wurde sie im Europäischen Behindertenforum, Arbeitsgruppe Beschäftigung, als Vertreterin für die Bundesrepublik benannt.
Uni-Kanzler tritt Amt anOldenburg. Der neue Kanzler der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Günter Scholz, hat heute sein Amt angetreten. Der Jurist und frühere Kanzler der Fachhochschule Gelsenkirchen war im Juli des Jahres vom Senat der Universität mit großer Mehrheit gewählt worden.Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an den Universitäten Marburg und Kiel, dem Referendariat und einer anschließenden Anwaltstätigkeit leitete Scholz an der FernUniversität Hagen das Dezernat für Hochschulplanung, Akademische Angelegenheiten und die Studienberatung. 1992 wurde er vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium zum Gründungskanzler der Fachhochschule Gelsenkirchen berufen. zuletzt geändert am 23. Dezember 1998 |
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· Redaktion: Ralf Thiele
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