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Pressedienst:
Juni 1998
Violeta Dinescu komponiert Ballett nach FontaneOldenburg. Nach erfolgreichen Theaterkompositionen im In- und Ausland hat die Komponistin Prof. Violeta Dinescu vom Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik der Universität Oldenburg jetzt die Musik für das Ballett "Effi Briest" am Theater Magdeburg geschrieben. Die Uraufführung dieses Balletts nach dem Roman von Theodor Fontane ist am 4. Juli 1998. "Im Fontane-Jahr 1998 ist es natürlich eine besondere Herausforderung, ein Ballett nach einem Roman von Theodor Fontane zu komponieren", betont Violeta Dinescu. "Fontanes Werke spielen in der Mark Brandenburg, also ganz in der Nähe von Magdeburg. Das ist sehr reizvoll, denn das Werk ist in den Menschen dort verwurzelt. Ich habe anfangs nicht geglaubt, daß man 'Effi Briest' als vielschichtigen Gesellschaftsroman 'tänzerisch' erzählen kann. Aber die Ballettdirektorin Irene Schneider hat eine sehr sensible choreografische Sprache gefunden, die ganz aus meiner Musik heraus die Geschichte von Effi und ihrer unerfüllten Liebe erzählt." Schon 1985 wurde Dinescus erste gemeinsame Arbeit mit Irene Schneider in Ulm ("Der Kreisel und die schöne Lau" nach Eduard Mörike) zu einem großen Erfolg. Für die szenischen Proben und die weiteren Arbeiten an der Choreografie wurde mit der Magdeburgischen Philharmonie unter der Leitung von Jan Michael Horstmann die Musik eingespielt. Die erste Spielzeit im wiedereröffneten Theater Magdeburg, das durch Brandstiftung 1990 zerstört und für 120 Millionen Mark wiederaufgebaut wurde, wird mit der Uraufführung des Balletts "Effi Briest" ihren abschließenden Höhepunkt haben. Seit 1996 ist Violeta Dinescu Professorin für angewandte Kompositionstechnik in Oldenburg. Zur Eröffnung des neuen Hörsaalzentrums der Universität im April erklangen Kompositionen der rumänischen Künstlerin, die auch die erfolgreiche Reihe "KomponistInnenwerkstatt" betreut. Nach ihrer Ausbürgerung unter Ceausescu 1982 war die Komponistin an verschiedenen Musikhochschulen in der Bundesrepublik und im Ausland tätig. Gerade in den letzten Jahren hat sie durch Kammermusiken, Opern für Kinder und Erwachsene, Ballett- und Filmmusiken der Neuen Musik wichtige Impulse gegeben. Zahlreiche internationale Preise und Kompositionsaufträge zeugen von ihrer Kreativität. Unter anderem war sie auf der DOCUMENTA X mit einer musikalischen Performance zu dem Murnau-Film "Tabu" erfolgreich vertreten. Kontakt: Prof. Violeta Dinescu, Universität Oldenburg, Fachbereich 2 Kommunikation/ Ästhetik, Telefon 0441/798-2027.
Staatssekretär Tacke hält VortragOldenburg. "Sozialwissenschaften und Politik" lautet das Thema eines Vortrags, den der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr, Dr. Alfred Tacke, in einer Akademischen Abschlußfeier für AbsolventInnen des Fachbereichs 3 Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg am Montag, 6. Juli 1998, 18.00 Uhr, hält. Der im Vortragssaal der Bibliothek (Uhlhornsweg) stattfindende Vortrag bildet gleichzeitig den Abschluß der vom Fachbereich veranstalteten Ringvorlesung "Über die Notwendigkeit der Sozialwissenschaften". Anschließend an den Vortrag werden den bisher 32 AbsolventInnen dieses Jahres ihre Magister-, Diplom-, Promotions- bzw. Habilitationsurkunden überreicht. Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften, Tel.: 0441/798-2620.
Info-Veranstaltung zum "Kontaktstudium für Führungsfrauen"Oldenburg. Zum "Kontaktstudium für Führungsfrauen" des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) an der Universität Oldenburg findet am Donnerstag, 2. Juli 1998, 19.00 Uhr, eine Informationsveranstaltung statt. Veranstaltungsort ist das Gästehaus der Universität, Drögen-Hasen-Weg 64. Interessierte Frauen haben hier Gelegenheit, mehr über Aufbau und Ablauf des Kontaktstudiums zu erfahren und das Dozentinnenteam kennenzulernen. Kontakt: Dr. Christiane Brokmann-Nooren, ZWW, Tel.: 0441/798-4420.
Weiterbildungsstudiengang "Psychosoziale Arbeit in der Praxis"Oldenburg. Im Oktober beginnt in Emden wieder der zweijährige, berufsbegleitende Weiterbildungsstudiengang "Psychosoziale Arbeit in der beruflichen Praxis", zu dem sich Interessierte ab sofort anmelden können. Veranstalter sind das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg und der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Ostfriesland (FHO). Bewerbungsschluß ist der 15. August 1998. Der Studiengang richtet sich an PraktikerInnen der Erwachsenenbildung, des Sozial- und des Gesundheitsbereichs. Das Studium umfaßt monatliche Sitzungen für Praxisberatung/Supervision sowie zehn Wochenendseminare. Studienort ist. Der erfolgreiche Abschluß wird mit einem Zertifikat bestätigt. Eine ausführliche Informationsbroschüre mit den Bewerbungsunterlagen kann angefordert werden beim ZWW, Tel. 0441/798-4422 oder der Zentralen Studienberatung der FHO, Tel.: 04921/807-634, e-mail: meyerh@perseus.fho-emden.de .
Vortrag "Sozialpädagogik und Sozialarbeit"Oldenburg. Einer der renommiertesten deutschen Sozialpädagogen, Prof. Dr. Lothar Böhnisch (Technische Universität Dresden), spricht am Dienstag, 23. Juni, 18.15 Uhr in der Universität zum Thema "Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Beispiel für außerschulische pädagogische Institutionen" (Raum A1 0-010, Eingang Uhlhornsweg). Böhnisch wird sich in diesem Zusammenhang auch mit den Berufsaussichten für SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen befassen. Es handelt sich um eine Veranstaltung des Fachbereich Pädagogik im Rahmen der Ringvorlesung "Pädagogische Institutionen".
Stellungnahme zum gefälschten "offenen Brief"Oldenburg. Zum gefälschten "offenen Brief" an das Niedersächsische Innenministerium hat das Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) der Universität Oldenburg am 17. Juni 1998 einstimmig die folgende Stellungnahme beschlossen:
Kontakt: Prof. Dr. Rolf Meinhardt, IBKM, Fachbereich Pädagogik, Tel.: 0441/798-2081, Fax: 0441/798-2239.
Renommierter Sozialwissenschaftler in OldenburgOldenburg. "Sozialwissenschaften und sozialer Wandel - ein Erfahrungsbericht" - so nennt der Wissenschaftshistoriker und Kultursoziologe Prof. Dr. Wolf Lepenies seinen Vortrag, den er am Montag, 22. Juni 1998, 18.00 Uhr, in der Universität hält (Vortragssaal der Bibliothek, Uhlhornsweg). Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Über die Notwendigkeit der Sozialwissenschaften". Wolf Lepenies, geboren 1941, ist seit 1986 Rektor des Wissenschaftskollegs zu Berlin und Professor für Soziologie an der FU Berlin. Er zählt zu jenen deutschen Intellektuellen, die Weltgeltung genießen. Das verdankt er nicht nur seiner bedeutenden Funktion in der Wissenschaftspolitik, sondern auch seinen zahlreichen Publikationen wie "Melancholie und Gesellschaft" (1973), "Das Ende der Naturgeschichte" (1976), "Die drei Kulturen" (1985) und zuletzt "Benimm und Erkenntnis - Über die notwendige Rückkehr der Werte in die Wissenschaft". In seinem umfangreichen Werk geht der vielfach ausgezeichnete Wissenschaftler den Wahlverwandtschaften zwischen Naturwissenschaft, Literatur- und Sozialwissenschaften nach. Bei dem Vortrag in Oldenburg handelt es sich um einen halb biographischen, halb wissenschaftsgeschichtlichen Rückblick auf fast vier Jahrzehnte, in deren Verlauf die Soziologie immer tiefer in eine Orientierungskrise geriet. Lepenies geht der Frage nach, welche Wege den Sozialwissenschaften gegen Ende dieses Jahrtausends offen stehen, um ihre Kräfte für eine empirisch und theoretisch gehaltvolle Zeitdiagnose zu bündeln. Der Wissenschaftler ist der Überzeugung, daß die Sozialwissenschaften die Herausforderungen der Gegenwart mit ihren gewaltigen Umbrüchen nur meistern werden, wenn sie den Mut haben, das zur Geltung zu bringen, was Lepenies ihren "Möglichkeitssinn" nennt.
Fachtagung Tele-Kompetenz Weser-EmsDelmenhorst/Oldenburg. Die zunehmende Verbreitung der Telearbeit ist Anlaß für die Fachtagung "Tele-Kompetenz Weser-Ems: Herausforderungen der Telearbeit in einer strukturschwachen Region", die am Mittwoch, 1. Juli 1998, in Delmenhorst stattfindet (Ort: Fabrikmuseum der Nordwolle am Turbinenhaus 12). Veranstalter ist die Oldenburger Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften in Zusammenarbeit mit der FORUM GmbH Oldenburg (Forschungsinstitut Region und Umwelt). Themen der Tagung, die sich an VertreterInnen aus Gewerkschaften, Unternehmen und Kommunen sowie an Fachleute der Telearbeit richtet, sind u.a.: "Telearbeit im Konzept betrieblicher Organisation", "Arbeitsrechtliche Stellung von ArbeitnehmerInnen" und "Regionale Infrastrukturen zur Förderung von Telearbeit". Kontakt: Dr. Thea Dückert, Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften, Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-2910, Fax: -2425, e-mail: dueckert@admin.uni-oldenburg.de
Synergien mit neuen StudiengängenOldenburg. Die Fachbereiche Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Informatik der Universität Oldenburg werden im Rahmen ihrer Diplom-Studiengänge intensiver zusammenarbeiten. So bietet der Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ab sofort einen Studienschwerpunkt "Informatik" an, und der Fachbereich Informatik bereitet einen Schwerpunkt "Wirtschaftsinformatik" vor. Bei diesen Vorhaben unterstützen sich die beiden Fachbereiche gegenseitig. Ziel des neuen Angebots der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften ist es, den Studierenden unter anderem durch Arbeit in interdisziplinären Projektgruppen und eine im Schnittbereich von Wirtschaftswissenschaften und Informatik angesiedelte Diplomarbeit duale Kompetenz in Wirtschaft und Informatik zu vermitteln. Dadurch soll der zunehmenden Bedeutung der Informatik in wirtschaftlichen Prozessen Rechnung getragen werden. Wirtschaftliche Entscheidungen in Betrieben und Verwaltungen müßten heute zunehmend in eine Informatikumgebung eingebunden werden und ließen sich oft nur mit Informatikunterstützung treffen, erläutert Prof. Dr. Laurenz Lachnit vom Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. Gleichzeitig seien Informatiklösungen für Unternehmen und Verwaltungen in vielen Fällen nur sachadäquat zu entwickeln, wenn die entsprechenden Fachkenntnisse über Wirtschafts- und Verwaltungszusammenhänge gegeben seien. Der Fachbereich Informatik setzt nach Aussagen von Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath auf eine Schwerpunktbildung in Richtung Betriebswirtschaft im Rahmen seines Diplomstudiengangs Informatik. Das in Vorbereitung befindliche Schwerpunktstudium "Wirtschaftsinformatik" werde eine berufsqualifizierende Ausbildung für Informatik-Studierende bieten, die sich nach ihrem Studium mit dem Aufbau oder der Weiterentwicklung komplexer betrieblicher Informations- und Kommunikationssysteme, aber auch mit Beratungs- und Einführungsaufgaben im Überlappungsbereich von Informatik und Betriebswirtschaft befassen. Kontakt: Prof. Dr. Laurenz Lachnit, Fachbereich Wirtschafts-
und Rechtswissenschaften,
Alles über Marketing - Praxisnahe SeminarreiheOldenburg. Der Fachbereich 4 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg bietet erstmals mit der Seminarreihe "Uni-Praxis-Integration" ein Forum an, das PraktikerInnen und Studierende zusammenführen soll. Ziel ist es, anhand aktueller Themen aus dem Bereich Marketing den Austausch von Know-how und Meinungen zwischen Universität und Wirtschaft zu fördern. Unterstützt wird die Seminarreihe vom Arbeitgeberverband Oldenburg und dem Förderverein des Fachbereichs Wirtschafts- und Rechtswissenschaften. "Wir wollen unseren Studentinnen und Studenten die Möglichkeit einer frühzeitigen Konfrontation des Gelernten mit Positionen und Anforderungen aus der Praxis eröffnen", erklärt Dr. Thorsten Raabe, Verwalter der Professur für Absatz und Marketing an der Universität. Die erste Veranstaltungsreihe von "Uni-Praxis-Integration" beschäftigt sich mit dem Thema: "Handelsmarken - Herausforderung industrieller Markenpoltik? Erfolgspotentiale und Marktperspektiven von Industrie und Handel". Als Referenten konnten unter anderem Marketingexperten aus der Wirtschaft gewonnen werden. Informationen und Anmeldung: Universität Oldenburg, FB 4 Professur für Absatz und Marketing, Telefon: 0441/798-8215; Fax: -8341. Die Termine im Überblick: Freitag, 19. Juni, 14.00 Uhr (Hörsaalzentrum, A14-1-112), "Mit konsequenter Markenpolitik die eigenen Marken stärken", Frank M. Tiemann und Harald Zielstorff (beide Universität Oldenburg). Freitag, 3. Juli, 14.00 Uhr (Hörsaalzentrum, A14 - Hörsaal 2), "Handelsmarken - ein ernstzunehmender Gegner im Krieg der Herstellermarken?", Joachim Spang (Marketing-Direktor der Mars GmbH, Viersen; zuständig für die Marken Mars, Twix, m&m's und Balisto). Freitag, 10. Juli, 14.00 Uhr (Hörsaalzentrum, A14 - Hörsaal 2), "Beziehungsmanagement zwischen Hersteller und Handel im Rahmen der Herstellung von Handelsmarken", Volker Dölle (Dölle Unternehmensgruppe für Management-Consulting, Bad Homburg). Freitag, 17. Juli, 14.00 Uhr (Hörsaalzentrum A14 - Hörsaal 2), "Mit handelsorientierter Markenführung die eigene Wettbewerbsposition stärken?", Frank M. Tiemann. Kontakt: Universität Oldenburg, Frank M. Tiemann, Telefon: 0441/7780955.
Kunst-Symposium zum "Umgang mit schwierigen Erinnerungen"Oldenburg. "Über den Umgang mit schwierigen Erinnerungen" lautet der Titel eines Symposiums des Faches Kunst an der Universität Oldenburg, das am Freitag, 26. Juni 1998, 14.00 bis 20.00 Uhr, Raum A9 0-018 (Ammerländer Heerstr.), stattfindet. Anlaß des Symposiums ist ein Projekt der New Yorker Künstlerin Marsha S. Pels, in dessen Zentrum ein Hochbunker am Bahnhof in Emden stehen soll. Pels lehrt noch bis zum Ende des Sommersemesters im Fach Kunst an der Universität. Das Symposium wird durch die Universitätsgesellschaft unterstützt. Marsha S. Pels hat sich während ihres Aufenthalts, der durch ein Fulbright-Stipendium ermöglicht wurde und bei dem sie auch durch die Johannes A. Lasco Bibliothek Emden gefördert wurde, intensiv mit der Geschichte der Stadt Emden und ihrer jüdischen Gemeinde auseinandergesetzt. Neben Pels wird auch die Künstlerin Sigurd Sigurdsson einen Vortrag halten, die durch ihre Projekte zur Erinnerungsarbeit bekannt geworden ist und zur Zeit mit einer Arbeit "Braunschweig eine Stadt in Deutschland erinnert sich" zur Neugestaltung der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße befaßt ist. Außerdem berichten die Berliner Ausstellungsmacherin Katharina Jedermann und der Kunsthistoriker Eberhard Elfert, der dem jüngst gegründeten Verein "Berliner Unterwelten" vorsteht, über ihre Erfahrungen. Kontakt: Prof. Dr. Silke Wenk, Fachbereich Kommunikation/Ästhetik
Vortrag "Das Deutschlandbild Armandos"Oldenburg. "Das Deutschlandbild Armandos" ist der Titel eines Vortrags, den der renommierte niederländische Literaturwissenschaftler Dr. Klaus D. Beekmann (Universität Amsterdam) am Mittwoch, 17. Juni 1998, 14.00 Uhr, in der Universität Oldenburg hält (Raum A10 2-212). Der niederländische Schriftstelle und Maler Armando, der in Berlin lebt, ist durch mehrere Bücher bekannt geworden, die ins Deutsche übersetzt wurden, darunter "Straße und Gestrüpp". Beekmann, der als Spezialist für modernste niederländische Literatur international geschätzt wird, ist vom 13. bis zum 21. Juni Gast am Institut für Niederlandistik (Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften) der Universität.
Informationsveranstaltung für Abiturientinnen und AbiturientenOldenburg. "Wie bekomme ich meinen Studienplatz? Tips und Tricks zum Bewerbungs- und Zulassungsverfahren" lautet der Titel einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 24. Juni, 14.00 Uhr, in der Universität (Bibliothekssaal, Uhlhornsweg), die sich an Abiturientinnen und Abiturienten richtet. Das Immatrikulationsamt der Universität weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß auch die Schüler, die nach dem Abitur zunächst Wehr- oder Zivildienst ableisten, sich umgehend um einen Studienplatz bewerben sollten.
Vortrag über RechtsradikalismusOldenburg. "Rechtsradikalismus heute - Möglichkeiten der Vorbeugung durch politische Bildung?" lautet das Thema eines Vortrags, den der Gewerkschafter Dr. h.c. Wolfgang Schulze am Mittwoch, 24. Juni 1998, 16.00 Uhr, in der Universität hält (neues Hörsaalzentrum, Raum A 14 1-113). Veranstalter ist das Erziehungswissenschaftliche Kolloquium des Instituts für Erziehungswissenschaft 1 der Universität. Die Aktualität des Themas wurde jüngst durch die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich. Nach Angaben der Veranstalter wird sich Schulze kritisch mit diesen Entwicklungen auseinandersetzen, insbesondere vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Rahmenbedingungen für politische Jugend- und Erwachsenenbildung, die mit einem schrittweisen Rückzug des Staates aus der öffentlichen Verantwortung für Weiterbildung einhergeht. Schulze, langjähriger Gewerkschafter und Landtagsabgeordneter, ist seit 1996 Arbeitsdirektor der PREUSSAG. In Anerkennung seines persönlichen Einsatzes für den Abschluß eines Kooperationsabkommens zwischen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und dem DGB wurde ihm 1993 die Ehrendoktorwürde der Universität verliehen.
Fernstudienzentrum feiert 20jähriges BestehenOldenburg. Das Fernstudienzentrum der Universität Oldenburg feiert im Juni sein 20jähriges Bestehen. Dazu findet in den Räumen des Fernstudienzentrums (Gebäude A3, 1. Etage, Raum 109) am Uhlhornsweg am Freitag, 19. Juni 1998, 16.00 Uhr, eine feierliche Veranstaltung statt, auf der Prof. Dr. Dr. Otto Peters (Hagen) und Alan Tait (Cambridge) Festvorträge zu den Themen "Die Universität der Zukunft" und "The Student Comes First" halten. Im Rahmen der Festveranstaltung wird auch ein "Seminarraum der Zukunft" in Betrieb genommen, in dem vernetzte PCs und versenkbare Monitore in einem runden Tisch integriert sind. Mit der neuartigen Infrastruktur, die aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Paderborner Heinz Nixdorf Institut und dem Fernstudienzentrum entstand, soll das computerunterstützte kooperative Lernen mit Multimedia begleitet und gefördert werden. Kontakt: Ulrich Bernath, Leiter des Fernstudienzentrums, Tel.: 0441/798-4415,
Unbekannte fälschen "offenen Brief"Oldenburg. Unbekannte haben sich widerrechtlich des Briefkopfs der Universität Oldenburg und des Instituts für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) sowie der nachgemachten Unterschrift von Prof. Dr. Rolf Meinhardt (IBKM) bedient, um einen "offenen Brief" zu fälschen (siehe Anlage) und an die regionale Presse weiterzugeben. Pressemeldungen von Freitag, 12. Juni 1998, beruhen auf dem gefälschten Schreiben. In dem Brief wird Kritik an einem Erlaß des Niedersächsischen Innenministeriums zur "Beschaffung von Heimreisedokumenten für Ausländer mit ungeklärter Staatsangehörigkeit" geäußert. Die Universität hat daher Strafantrag wegen Urkundenfälschung gestellt. Meinhardt erklärte dazu, daß bei aller berechtigter Kritik an dem Erlaß des Innenministeriums diese Form des Protestes entschieden zurückgewiesen werden müsse. Er fühle sich instrumentalisiert. Zu keinem Zeitpunkt habe er zudem geäußert, das vom Land finanzierte und von ihm geleitete Projekt "Flüchtlings- und Sozialarbeit in Niedersachsen", nicht fortzuführen, wenn der Erlaß nicht zurückgenommen werde. Kontakt: Prof. Dr. Rolf Meinhardt, IBKM, Tel.: 0441/798-2081, Fax: 0441/798-2189.
Abendkasse geöffnetOldenburg. Für das Sinfoniekonzert der Radio-Philharmonie des NDR am Donnerstag, 11. Juni 1998, 20.00 Uhr, im neuen Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg mit Werken von Farrenc, Richard Strauss, Mendelssohn-Bartholdy gibt es noch einige Karten an der Abendkasse, die ab 19.00 Uhr geöffnet ist.
Kontaktstudium für Frauen in FührungspositionenOldenburg. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg bietet ein berufsbegleitendes Kontaktstudium für Frauen in Führungs- und Leitungspositionen an. In einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 2. Juli 1998, 19.00 Uhr, Gästehaus der Universität, Drögen-Hasen-Weg 64, können sich interessierte Frauen näher über das Kontaktstudium informieren. Ziel des sechzehnmonatigen Kontaktstudiums ist es, Frauen in der Ausübung ihrer Führungstätigkeit durch fachübergreifende Qualifizierungsbausteine zu unterstützen, aber auch einen Austausch und eine Vernetzung zu schaffen. In zehn zweitägigen Blockveranstaltungen stehen Themen wie Kommunikation, Führungsstile, Rollenverständnis, Frauenförderung, aber auch Gesunderhaltung im Berufsalltag und Streßbewältigung auf dem Programm. Die Seminarveranstaltungen werden ausschließlich von Frauen geleitet. Interessierte Frauen erhalten beim ZWW ausführliche Informationen und Beratung unter Tel. 0441/798-4420 oder -2275, Fax: 0441/798-4411.
Leistungsvergleich - Der Euro der UniversitätenOldenburg. Parallel zur Einführung des Euro im nächsten Jahr strebt die Universität Oldenburg die Teilnahme an einer Europäisierung der besonderen Art an. Ein neues Verfahren soll es ermöglichen, Studienleistungen europaweit zu vergleichen. European Credit Transfer System (ECTS) heißt das Verfahren, das wie eine einheitliche Währung in Punkten den Wert einer Leistung in einer bestimmten Veranstaltung eines Studiengangs angibt. Maßstab für die Punktevergabe ist der Arbeitsumfang, der von Studierenden in der betreffenden Veranstaltung geleistet werden muß, um einen Leistungsnachweis zu erlangen. Die Kultusministerkonferenz und die Hochschulrektorenkonferenz empfehlen allen Fachbereichen deutscher Universitäten, sich am ECTS-Verfahren zu beteiligen. Zunächst profitieren davon die Studierenden, die an internationalen Austauschprogrammen teilnehmen. Sie können sich alle Leistungen, die sie - ganz gleich an welcher Universität - erbringen, für ihr Studium anrechnen lassen. Voraussetzung dafür ist die Teilnahme der Universität (bzw. der Fachbereiche) am ECTS-Verfahren. Besonders weit fortgeschritten sind an der Universität Oldenburg die Bemühungen, für den Studiengang Marine Umweltwissenschaften das ECTS-Verfahren einzurichten. Bereits im kommenden Wintersemester werden hier die ECTS-Anrechnungspunkte angegeben. Kontakt: Agnes Hümbs, Akademisches Auslandsamt, Tel.: 0441/798-2478.
Dissertationen jetzt auch onlineOldenburg. Anstelle aufwendiger Veröffentlichungen können an der Universität Oldenburg Dissertationen jetzt auch auf elektronischem Wege über das Internet publiziert werden. Dieses Verfahren gilt für alle Fachbereiche. Die elektronische Veröffentlichung einer Dissertation wird dabei wie eine Verlagspublikation behandelt, so daß der Veröffentlichungspflicht für Promotionsarbeiten damit entsprochen ist. Statt bis zu 150 sind nun nur noch vier Belegexemplare sowie eine Originalfassung der Dissertation von den DoktorandInnen abzugeben. Die Universitätsbibliothek weist die Online-Dissertationen in den Bibliothekskatalogen nach und stellt den Volltext auf seinem Dokumentenserver im World Wide Web (WWW) zum Lesen und Ausdrucken bereit. Neben dem komfortablen und weltweit möglichen Zugriff sparen DoktorandInnen und Bibliotheken so erhebliche Kosten ein. Möglich wurde das neue Verfahren durch das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Verbundprojekt "Dissertationen online". Die Initiative dazu ging von dem Oldenburger Physiker Prof. Dr. Eberhard Hilf aus, unter dessen Leitung auch ein Teil des Verbundprojekts an der Universität Oldenburg durchgeführt wird. In diesem Zusammenhang werden in dem an der Universitätsbibliothek angesiedelten DFG-Projekt "Copacabana" (Computer Aided Publishing, Administrating, Cataloguing, Bibliographic and Network Access) Verfahren zur rationellen Erfassung und Verteilung von Online-Dissertationen und anderen elektronischen Veröffentlichungen entwickelt. Kontakt: Prof. Dr. Eberhard Hilf, Fachbereich 8 Physik, Universität Oldenburg, Telefon 0441/798-2543/Fax 0441/798-3201, e-mail: hilf@merlin.physik.uni-oldenburg.de
Personalie aus der UniversitätOldenburg. Prof. Dr. Walter Thimm, Behindertenpädagoge im Fachbereich Pädagogik der Universität Oldenburg, ist zum Vorsitzenden der Deutschen Interdisziplinären Gesellschaft zur Förderung der Forschung für Menschen mit Geistiger Behinderung (DIFGB) gewählt worden. Thimm lehrt und forscht an der Universität am Institut für Erziehungswissenschaft 2 Sonderpädagogik, Prävention und Rehabilitation und ist Leiter der Arbeitsstelle Rehabilitationsplanung.
Componisten-ColloquiumOldenburg. "Komponisten als Interpreten Interpreten als Komponisten" ist der Titel eines musikalischen Vortrags, den der Komponist und Cellist Michael Denhoff (Bonn) am Freitag, 12. Juni 1998, 18.00 Uhr im Kammermusiksaal der Universität Oldenburg (Bauteil A 11, Ammerländer Heerstraße) hält. Der Eintritt ist frei. Denhoff, der bereits im Alter von zehn Jahren zu komponieren begann, studierte Komposition unter anderem bei Hans Werner Henze. 1985 bis 1992 war er künstlerischer Leiter des Akademischen Orchesters Bonn, seit 1992 ist er Cellist im Ludwig-Quartett Bonn. Denhoff ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, unter anderem des Förderpreises zum Johann-Wenzel-Stamitz-Preis, des 1. Preises beim Kompositionswettbewerb Bergisch-Gladbach und eines Rom-Stipendiums für einen einjährigen Aufenthalt in der Deutschen Akademie Villa Massimo. Kontakt: Prof. Violeta Dinescu, Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik, Tel.: 0441/798-2027.
Euro-Infomobil besucht UniversitätOldenburg. Auf seiner 35-Städte-Tour macht das Euro-Infomobil am kommenden Donnerstag, 11. Juni 1998, zwischen 10.00 und 15.00 Uhr an der Universität Oldenburg (Zentralbereich Uhlhornsweg) Station. Studierende können sich dann über Bildungs- und Forschungsprogramme der Europäischen Union - insbesondere über die Programme Sokrates, Leonardo und Jugend für Europa III - informieren. Das Infomobil-Team wird individuelle Fragen beantworten und Tips zum Aufenthalt und Studium im europäischen Ausland geben. Ein wichtiges Thema wird bei dem diesjährigen Besuch des Infomobils auch die Einführung des EURO sein. Pressegespräch und Fototermin:
Ausstellung "Laboratorium-Kunst" in der UniversitätOldenburg. Arbeiten zum EXPO-Thema "Mensch, Natur, Technik" zeigen KunststudentInnen der Universität Oldenburg in der Kegelbahn-Galerie des Studentenwerkes vom 15. bis zum 20. Juni täglich von 12.00 bis 16.00 Uhr. Die Arbeiten entstanden im Rahmen von Laboratorium-Kunst einer Exkursion, die die TeilnehmerInnen unter der Leitung von Prof. Gert Selle, Dr. Hartmut Wiesner und Karin Mennen nach Wilhelmshaven führte. Dort entstanden Plastiken, Bilder, Videos und Performances vor und hinter dem Deich, an und auf einem Marinesignalturm sowie auf einem Betriebsgelände. Die Ausstellung zeigt nicht nur Ergebnisse der Exkursion Laboratorium-Kunst, sondern auch eine auf den Ausstellungsort Kegelbahn-Galerie bezogene Weiterbearbeitungen der Materialien aus Wilhelmshaven. Das Laboratorium-Kunst ist ein mehrjähriges Forschungsprojekt des Landesverbandes der Kunstschulen mit der Kunstschule "Die Werft" in Wilhelmshaven und der Universität Oldenburg zur EXPO-Thematik. Kontakt: Prof. Gert Selle, Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik, Tel.: 0441/798-2350.
Enteignung jüdischen Eigentums: Zeitzeugen gesuchtOldenburg. Mit einem noch nicht aufgearbeiteten Kapitel nationalsozialistischer Geschichte in Oldenburg und im Oldenburger Land befaßt sich ein Projekt, das von der Forschungsstelle Nationalsozialismus, Seminar für jüdische Studien der Universität Oldenburg und der Gruppe "Werkstattfilm" getragen wird. Thema des Projektes ist der "Wirtschaftliche Boykott und die Enteignung jüdischen Eigentums ("Arisierung") im Zeitraum von 1933 bis 1945". Die Projektträger suchen zu diesem Thema u.a. Zeitzeugen, Dokumente und Fotos. Zeitzeugen werden gebeten, sich bei Prof. Dr. Ahlrich Meyer, Universität Oldenburg, Forschungsstelle Nationalsozialismus (Tel.: 0441/798-2312), zu melden. Geplant ist, die Ergebnisse nicht nur der wissenschaftlichen Forschung zugänglich zu machen, sondern diese auch der Öffentlichkeit per Film und Ausstellung zu präsentieren.
Johannes GoritzkiOldenburg. Johannes Goritzki, Professor an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und Chefdirigent der Deutschen Kammerakademie in Neuss, dirigiert am 11. Juni um 20.00 Uhr in der Universität Oldenburg die Radio Philharmonie des NDR mit Werken von Louise Farrenc, Richard Strauss und Mendelssohn-Bartholdy. Goritzki, der zunächst Cellist war, zählt zu seinen Lehrern u.a. Pablo Casals, André Navarra, Rudolf Serkin und Yehudin Menuhin. Als Gastdirigent war er nicht nur in Deutschland, sondern auch im europäischen Ausland und Übersee tätig. Sinfonien von Beethoven, Boccherini und Michael Haydn liegen u.a. von ihm als Schallplatteneinspielung vor. Für die Aufnahme des Cellokonzertes von Othmar Schoeck erhielt er den "Grand Prix des Discoboles de l`Europe". Die 1. und 3. Sinfonie von Louise Farrenc unter seiner Leitung hat cpo als CD aktuell zum Oldenburger Konzert auf den Markt gebracht.
Personalien aus der UniversitätOldenburg. Prof. Dr. Uwe Schneidewind, zum Wintersemester 1997 auf eine Professur für Produktionstechnologie und Umwelt an den Fachbereich 4 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg berufen, wird mit dem Latsis-Preis der "Fondation Latsis Internationale, Genf" ausgezeichnet. Schneidewind, mit 31 Jahren derzeit jüngster Professor an der Universität, erhält den Preis für die "außerordentliche Qualität seiner wissenschaftlichen Arbeiten" und insbesondere für seine Habilitationsschrift "Die Unternehmung als strukturpolitischer Akteur". Der mit 25.000 Schweizer Franken dotierte Latsis-Preis wird an Nachwuchswissenschaftler Schweizer Hochschulen vergeben. Schneidewinds Verbindung in die Schweiz geht auf seine Promotion und Habilitation an der Universität St. Gallen zurück. Nach seinem Studium der Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Köln und HEC/Paris arbeitete er als Unternehmensberater im Bereich Umweltmanagement. Von 1992 bis 1997 war Schneidewind Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Institut für Wirtschaft und Ökologie in St. Gallen. Oldenburg. Prof. Dr. Horst Zilleßen, am Fachbereich 3 Sozialwissenschaften für Umweltpolitik/Umweltplanung zuständig, ist zum neuen Vorstand des Instituts für Öffentliche Planung gewählt worden. Zilleßen löst Prof. Dr. Volker Schwier ab.
Personalien aus der UniversitätOldenburg. Dr. Joachim Peinke ist auf eine Professur für Angewandte Physik am Fachbereich 8 Physik berufen worden. Peinke, 1956 in Ludwigshafen geboren, studierte in Tübingen Physik, wo er 1988 promovierte und sich 1992 habilitierte. Anschließend war er mit einem Forschungsstipendium der DFG am CNRS-Institut für Tieftemperaturphysik in Grenoble (Frankreich) tätig. Seit 1993 ist er Heisenberg-Stipendiat der DFG. Zuletzt war Peinke Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Physikalischen Institut der Universität Bayreuth. Seine Forschungsinteressen gelten der Hydrodynamik und der Turbulenz sowie den Flüssigkristallen. Oldenburg. Prof. Dr. Thomas Breisig, Betriebswirtschaftler am Fachbereich 4 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, ist der neue geschäftsführende Leiter des Instituts für Betriebswirtschaftslehre I. Breisig löst Prof. Dr. Gebhard Zimmermann ab.
Restkarten für das Sinfoniekonzert am 11. JuniOldenburg. Noch stehen Restkarten für das Sinfoniekonzert am Donnerstag, 11. Juni, 20.00 Uhr, im neuen Hörsaalzentrum der Universität Oldenburg am Uhlhornsweg zur Verfügung. Karten gibt es in der Ossietzky-Buchhandlung und in den Filialen der Raiffeisenbank Oldenburg, die das Konzert sponsert. Das Hörsaalzentrum soll mit dieser Veranstaltung als Kulturraum der Öffentlichkeit präsentiert werden. Neben der Sinfonie A-Dur op. 90 "Italienische" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und dem 1. Hornkonzert Es-Dur op. 11 von Richard Strauss steht die 1. Sinfonie c-Moll op. 32 von Louise Farrenc als Erstaufführung auf dem Programm. Ausführende sind die Radio-Philharmonie Hannover des NDR unter Johannes Goritzki sowie als Solist Johannes-Theodor Wiemes (Horn).
Antrittsvorlesung der Theologin Prof. Dr. Ulrike Link-WieczorekOldenburg. "Salz der Wissenschaft oder Perle der Weisheit? Zur Rolle der Theologie an der Universität" ist der Titel der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek, Theologin mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie an der Universität Oldenburg, die sie am Dienstag, 16. Juni, 18.00 Uhr, halten wird. Veranstaltungsort ist der Hörsaal 2 des Hörsaalzentrums. Zur Zeit arbeitet Link-Wieczorek zusammen mit KollegInnen des Instituts für Ev. Theologie und Religionspädagogik und in Kooperation mit vier polnischen Hochschulinstituten an einem Projekt zu "Möglichkeiten und Aufgaben der Ökumene im Europa nach der Wende". Kontakt: Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek, Fachbereich 3 Sozialwissenschaften
Vortrag "Nichtkonventionelle Lebensformen"Oldenburg. "Nichtkonventionelle Lebensformen zwischen Individualisierung und Institutionalisierung" ist das Thema eines Vortrags, den Prof. Dr. Norbert F. Schneider (Mainz) am Mittwoch, 10. Juni 1998, 17.00 Uhr, im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg) halten wird. Mit dem Vortrag wird die Ringvorlesung "Forschungsfelder der Familienwissenschaft" der Interdisziplinären Forschungsstelle Familienwissenschaft abgeschlossen. Immer mehr Menschen leben phasenweise oder dauerhaft in nichtkonventionellen Lebensformen jenseits der Kernfamilie. Diese Lebensformen werden häufig als Prototypen einer heraufziehenden neuen Moderne dargestellt. Wie ist es um diese Lebensformen tatsächlich bestellt? Der Vortrag behandelt die Frage des gesellschaftlichen und individuellen Stellenwerts dieser Lebensformen und ihrer zukünftigen Entwicklung. Kontakt: Prof. Dr. Friedrich W. Busch, Interdisziplinären Forschungsstelle Familienwissenschaft Tel.: 0441/798-490, Fax: 04417798-2325.
Frauen-Workshop "Präsentation im Internet"Oldenburg. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Internet für Frauen" findet am 19./20. Juni 1998 in der Universität Oldenburg der Workshop "Präsentation im Internet" statt. Dabei geht es insbesondere um den Aufbau, das Bekanntmachen sowie Wartung und Pflege von Internetseiten. Teilnahmevoraussetzung sind Computer- und Netzkenntnisse. Information und Anmeldungen beim Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung unter Tel. 0441/798-4420 oder -2275. |
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· Redaktion: Ralf Thiele
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