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Pressedienst: April 1999
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  • 29. April 1999/111/99
  • Tag der offenen Tür an der Universität:

    Besucher können Trinkwasser- und Bodenproben untersuchen lassen

    Oldenburg. Am "Tag der offenen Tür" der Universität Oldenburg am Sonnabend, 8. Mai, 11.00 bis 17.00 Uhr, können BesucherInnen Trinkwasser- und Bodenproben kostenlos untersuchen lassen. Die Trinkwasserproben, die in zuvor abgeholten speziellen Proberöhrchen mitgebracht werden müssen, werden auf ihren Kupfer- und Bleigehalt untersucht. Es sollten sich vor allem BewohnerInnen von Altbauten, in denen oft noch Wasserleitungen aus Blei vorhanden sein können, als auch von Häusern, in denen neue Kupferleitungen verlegt wurden, angesprochen fühlen. Weiterhin können erhöhte Schwermetallgehalte in Haushalten mit eigenen Wasserversorgung auftreten.Die Probenröhrchen und eine Anleitung zur Probenahme sind ab dem 29. April 1999 in der Geschäftsstelle des Instituts für Biologie und Chemie des Meeres (ICBM, Carl von Ossietzky Straße, W15 0-028, Tel.: 0441/798-5279) gratis erhältlich. Die Proben können am Tag der offenen Tür in Raum W15 0-012 (Zentrale Analytik) des ICBM-Gebäudes abgegeben werden, wo sie mit modernsten Analysegeräten untersucht werden. Die Meßergebnisse werden für die BesucherInnen interpretiert. Die Untersuchungen werden von MitarbeiterInnen der Arbeitsgruppe Mikrobiogeochemie unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack durchgeführt.Bei den mitgebrachten Bodenproben wird der pH-Wert gemessen. Dazu reicht etwa eine Handvoll Boden aus. InteressentInnen können sich am Tag der offenen Tür beim Informationsstand des Fachbereichs Biologie, Umwelt- und Geowissenschaften im Haupteingangsbereich des Standorts Wechloy melden. Die Messungen werden von MitarbeiterInnen der Arbeitsgruppe Bodenkunde unter der Leitung von Prof. Dr. Luise Giani vorgenommen.

    Außerdem können Besucher in Raum W15 0-023 im ICBM-Gebäude bei mitgebrachten Wasserproben aus offenen Gewässern unter fachkundiger Anleitung einen Blick in die Welt der Kleinlebewesen werfen.

    Neben einem offiziellen Festakt mit Empfang für geladene Gäste am Freitag, 7. Mai, 16.00 Uhr, im Hörsaalzentrum stellt der Tag der offenen Tür den Höhepunkt der Feiern zum 25jährigen Jubiläum der Universität dar. Sponsoren der Jubiläumsfeiern sind die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) und die EWE Aktiengesellschaft.

    Kontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Brumsack, ICBM, 0441/798-3584
    Prof. Dr. Luise Giani, Fachbereich Biologie, Umwelt- und Geowissenschaften, Tel. 0441/798-3335 

  • 29. April 1999/114/99
  • Führung im Botanischen Garten

    Oldenburg. "Heimische Flora" - unter diesem Thema steht eine Führung im Botanischen Garten am Sonntag, 2. Mai 1999, 11.00 Uhr (Eingang Philosophenweg 39/41). Die Führung wird geleitet von den beiden Oldenburger Biologen Prof. Dr. Wolfgang Eber und Dr. Albrecht Gerlach, dem wissenschaftlichen Leiter des Botanischen Gartens.

    Kontakt: Dr. Albrecht Gerlach, Tel.: 0441/777654, E-Mail: bot.garten@uni-oldenburg.de 

  • 28. April 1999/114/98
  • Seminartag der Transpersonalen Studien

    Oldenburg. In der Veranstaltungsreihe "Transpersonale Studien" bietet das Fach Psychologie der Universität Oldenburg am Freitag, 7. Mai 1999, einen öffentlichen Seminartag an. Ab 10.00 Uhr spricht Prof. Dr. Dr. Klaus Engel (Dortmund) zum Thema "Meditation: Der Stand der empirischen Forschung". Von 13.30 Uhr bis 18.00 Uhr gibt Prof. Akira Ishii (Tokio) eine Einführung in die Heilmethode "Naikan", die der Selbsterforschung und der Selbstheilung dient. Der Seminartag findet im Rahmen der universitären Jubiläumsveranstaltungen statt.

    Das von Prof. Dr. Wilfried Belschner (Fachbereich 5, Fach Psychologie) initiierte Programm der Transpersonalen Studien will dazu beitragen, daß die spirituelle Dimension des menschlichen Lebens wahrgenommen, ihre Bedeutung anerkannt und in den Alltag integriert wird. Ein solches Projekt ist für deutsche Universitäten bislang einmalig. Ziel ist es, transpersonale Theorien, Forschungsmethoden und Praxiskonzepte in die Aus- und Weiterbildung der Psychologie, der Medizin, der Sozial- und Kulturwissenschaften aufzunehmen. Das Programm ist nicht religiös oder weltanschaulich gebunden. Es versucht vielmehr, den bisher gültigen Wissenschaftsbegriff zu erweitern, damit die spirituelle Dimension in angemessener Weise auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung werden kann.

    Ameldungen für den Seminartag sind unter Telefon 0441/798-5130, Fax 0441/798-5138 oder unter E-Mail belschner@psychologie.uni-oldenburg.de möglich.

    Kontakt: Prof. Dr. Wilfried Belschner, Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissenschaft, Tel.: 0441/798-5130.

  • 28. April 1999/113/99
  • Universitätssporttag in Wechloy

    Oldenburg. Fußball, Beach-Volleyball, Tennis (Doppel) und Streetball stehen auf dem Programm des 1. Universitätssportages am Mittwoch, 5. Mai 1999, anläßlich des 25jährigen Jubiläums der Universität. Die vom Hochschulsport organisierten Turniere auf den Sportanlagen in Wechloy sind primär für Universitätsangehörige gedacht, Gäste sind aber auch willkommen. Für die Studentinnen und Studenten finden deshalb ab 13.00 Uhr keine Vorlesungen mehr statt.

    Wer nur laufen möchte, kann sich an einem 5-km-Lauf über den Campus beteiligen. Die Mannschaften (Fußball und Beachball mit je sechs, Streetball mit drei Spielerinnen und Spielern) können sich in der Geschäftsstelle des Hochschulsports täglich von 16.00 bis 20.30 Uhr unter Tel.: 798-2085 anmelden. Für Mannschaften ist eine Anmeldung notwendig und beträgt 10,-DM pro Mannschaft. Sollte es an diesem Tag "aus Kübeln gießen", muß der Universitätssporttag leider ausfallen. Meldegelder werden dann zurückgezahlt.

    Kontakt: Martin Hillebrecht, Tel.: 798-3168 oder -5801

  • 27. April 1999/112/99
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Stephanie Teufel, Wirtschaftsinformatikerin vom Fachbereich 10 Informatik der Universität Oldenburg, wird am Montag, 3. Mai 1999, 16.30 Uhr, im OFFIS-Gebäude, Escherweg 2, ihre Antrittsvorlesung "Electronic Business - Potentiale, Konzepte und Nutzung" halten. Die Wissenschaftlerin hat eine Stiftungsprofessur inne, die für fünf Jahre von der EWE, der Wirtschaftlichen Vereinigung/Kleiner Kreis und der OLB-Stiftung und anschließend von der Universität finanziert wird. Teufel (35) studierte Informatik an der Techni-schen Universität Berlin und arbeitete anschließend als Wissenschaftliche Assistentin an der Eidgenösisch-Technischen Hochschule Zürich und der Universität Zürich. Von 1989 bis 1990 war sie im Rahmen eines Lehr- und Forschungsaufenthalts an der University of Wollongong in Australien tätig. Nach ihrer Promotion an der Universität Zürich 1991 und Lehraufträgen in Zürich und Konstanz habilitierte sich die Informatikerin im vergangenen Jahr an der Universität Zürich mit einer Arbeit zum Thema "Sichere Unternehmenskommunikation".
     

    Oldenburg. Auf der Vorstandssitzung des ICBM (Institut für Chemie und Biologie des Meeres) an der Universität Oldenburg am 21. April 1999 wurde Prof. Dr. Heribert Cypionka, Paläomikrobiologe am Fachbereich 7 Biologie, Umwelt- und Geowissenschaften, zum Geschäftsführenden Direktor gewählt. Der 44jährige studierte Biologie und Philosophie an den Universitäten Münster und Göttingen. Von 1983 bis 1987 war er wissenschaftlicher Angestellter an der Fakultät für Biologie der Universität Konstanz. Danach arbeitete er als Hochschulassistent an einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekt, ehe er sich 1989 habilitierte. Danach erfolgten Rufe an die Universitäten Bremen und Kiel auf Stellen für "Marine Mikrobiologie. Er folgte jedoch 1992 einem Ruf an die Oldenburger Universität.

  •  26. April 1999/110/99
  • Hilfe für Blinde: Neue Software für den Internet-Zugang

    Oldenburg. Das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut Für Informatik-Werkzeuge und -Systeme (OFFIS) erhält vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden vier Jahren rund 1,5 Millionen DM Fördermittel für das Vorhaben "Zugang zum Internet für Blinde" (ZIB). Es ist vorgesehen, Virtual-Reality-Techniken so weiterzuentwickeln, daß die grafischen Benutzungsoberflächen des WorldWideWeb für Blinde oder stark sehgeschädigte Menschen in einen stereofonischen Interaktionsraum übersetzt werden, um so den Zugang zum Internet zu ermöglichen. Das Oldenburger Projekt wird von Prof. Dr. Peter Gorny, Fachbereich 10 Informatik der Universität Oldenburg geleitet. Es soll eng mit Physikern und Psychologen kooperiert werden.

    Das Oldenburger Forschungsvorhaben ist eingebunden in das BMBF Projekt INVITE (Intuitive Mensch-Technik-Interaktion für die vernetzte Informationswelt der Zukunft). Dieses Projekt entwickelt Technologien, die Kreativität, Wissensaustausch und kontinuierliches Lernen fördern und die informationsbasierte Geschäftswelt der Zukunft unterstützen. Forschungs- und Entwicklungsziel von INVITE ist es, die Nutzung der wachsenden Informationsmengen und der komplexen Funktionalität zukünftiger Informations- und Kommunikationssysteme für den Menschen beherrschbar, effektiv und attraktiv zu gestalten.

    INVITE gehört zum Kreis der vom BMBF geförderten Leitprojekte zum Themenfeld "Mensch-Technik-Interaktion in der Wissensgesellschaft" und wird mit fast 30 Millionen DM seitens des Ministeriums gefördert. Das Gesamtvolumen des von 21 Unternehmen und Hochschulinstituten getragenen Projekts beträgt mehr als 60 Millionen DM und soll 2003 abgeschlossen sein.

    Kontakt: WWW: http://www.invite.de

  •  23. April 1999/109/99
  • Vortrag "Partnerschaftsmodelle und Erfolg von Paarbeziehungen"

    Oldenburg. Die Interdisziplinäre Forschungsstelle Familienwissenschaft, Fachbereich 1 Pädagogik, an der Universität Oldenburg führt im Rahmen der Feiern zum 25-jährigen Bestehen der Universität eine Ringvorlesung durch. Die Vorlesungsreihe wird am Montag, 26. April 1999, 18.00 Uhr im Vortragssaal des Bibliotheks- und Informationssystems (BIS), Uhlhornsweg, mit einem Vortrag von Prof. Dr. Peter Kaiser, Katholische Fachhochschule Norddeutschland (Osnabrück), eröffnet. Thema ist "Partnerschaftsmodelle und Erfolg von Paarbeziehungen". Kaiser wird anhand von Fallbeispielen zeigen, wie Modellvorstellungen von Partnerschaften und Partnerschaftserfolg zusammenhängen sowie Schlußfolgerungen für Präventionen und Interventionen im Rahmen von Partnerschafts- und Paarberatungen gezogen.

    Die Jubiläumsfeiern werden von der Oldenburgischen Landesbank AG (OLB) und von EWE Aktiengesellschaft unterstützt.

    Kontakt: Prof. Dr. Friedrich W. Busch, Tel. 0441/798-4909, E-Mail: fwbusch@hrz1.pcnet.uni-oldenburg.de

  •  23. April 1999/108/99
  • Vortrag "Intelligente Roboter - Mythos oder Wirklichkeit?"

    Oldenburg. Unter dem Titel "Intelligente Roboter - Mythos oder Wirklichkeit?" hält Prof. Dr. Friedrich Wahl (TU Braunschweig) am Montag, 26. April 1999, 16.15 Uhr im Konferenzsaal F02 im Gebäude des Oldenburger Informatikinstituts OFFIS, Escherweg 2, einen Überblicksvortrag.

    Roboter sind in den letzten Jahren immer mehr in die Schlagzeilen gekommen: Für die einen sind sie die gefürchteten Job-Killer, für andere sind sie viel bestaunte technische Wunderwerke, denen man "intelligente" Eigenschaften zuschreibt. Unter (Maschinen-)Intelligenz verstehen die Fachleute die Fähigkeit von Systemen, sich an unvorhergesehene Situationen anzupassen und zielgerichtet auf diese zu reagieren. Obwohl wir heute von universell intelligenten Maschinen noch sehr weit entfernt sind, gibt es doch eine ganze Reihe wichtiger Bausteine zur Reallisierung solcher Systeme, die die Robotikforschung in den vergangenen Jahren entwickelt hat. Einen wesentlichen Beitrag hierzu haben Methoden der Informatik geleistet.

    Kontakt: Sekretariat OFFIS, Tel. 0441/97220, E-Mail: institut@offis.uni-oldenburg.de, WWW: http://www.offis.de

  •   23. April 1999/107/99
  • Personalie der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Dr. Rosemarie Nave-Herz, Familiensoziologin am Fachbereich 3 Sozialwissenschaften und Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Busch, Erziehungswissenschaftler am Fachbereich 1 Pädagogik, sind, zusammen mit Prof. Dr. Bernhard Nauck (Chemnitz), die Herausgeber einer neuen soziologischen Schriftenreihe mit dem Titel "Familie und Gesellschaft". Der erste Band der Reihe, die im Ergon Verlag Würzburg erscheint, trägt den Titel "Aktuelle Forschungsfelder der Familienwissenschaft". Unter anderem sind die Beiträge "Wozu Familiensoziologie" und Plädoyer für die Beibehaltung eines Leitbildes Familie in christlicher Verantwortung" von Nave-Herz und Busch enthalten.

  •  23. April 1999/106/99
  • Neue Töne für alte Filme

    Oldenburg. Im Rahmen des Komponistencolloquium 1999 "Sichtbare Musik" präsentiert Prof. Peter Michael Hamel am Freitag, 30. April 1999, 18.00 Uhr, im Kammermusiksaal der Universität Oldenburg (Ammerländer Heerstraße, Gebäude A11) "Neue Töne für alte Filme". Drei Filme aus den 20er Jahren werden von Hamel neu vertont gezeigt: "Das Kabinett des Doktor Caligari" (1919), "SWD - Der Bund der großen Tat" (1927) und "Der lebende Leichnam" (1928/29).

    Hamel, geboren am 15. Juli 1947, begann mit seinen Kompositionsstudien 1965 bei Fritz Büchtger und später bei Günter Bialas an der Münchener Hochschule für Musik. Er studierte außerdem Musikwissenschaft bei Carl Dahlhaus in Berlin, sowie zusätzlich Soziologie und Psychologie. Nach dem Studium beschäftigte er sich mit Free Jazz, Kabarett, der Musique concrète und Electronik und engagierte sich mit Kompositionen für Straßentheaterprojekte von Robert Jungk. Nach 1971 trat er als Pianist, Sänger und Live-Elektroniker mit Interpretationen eigener Werke auf. In den folgenden Jahren schrieb er ein Buch ("Durch Musik zum Selbst"), gründete ein Musikzentrum in München, studierte Phänomenologie und Instrumentation. Seit 1993/94 ist er Gastprofessor an der Musikhochschule in Graz.
     

  • 22. April 1999/105/99
  • Ringvorlesung Mathematik

    Oldenburg. "Inversion am Kreis: Glasperlenspiel oder anwendbare Mathematik?" ist der Titel eines Vortrags von Prof. Günter Steinberg, den er am Mittwoch, 28. April 1999, 14.15 Uhr, in Raum W1 0-015 am naturwissenschaftlichen Standort Wechloy der Universität (Carl-von-Ossietzky-Straße) hält. Der Vortrag ist der erste in einer Ringvorlesung, die der Fachbereich Mathematik im Sommersemester veranstaltet.

    Themen weiterer Vorträge sind unter anderem "Wann ist ein Kegelschnitt ein guter Kegelschnitt? Numerik im Vermessungswesen?" von Prof. Dr. Helmuth Späth (Mittwoch, 9. Juni 1999, 14.15 Uhr, W1 0-015) und "Bill Clinton, Berthie Ahern und digitale Unterschriften - eine nicht ganz wortgetreue Übertragung einer Vorlesung für jedermann und jedefrau von Ben Cosgrave" von Prof. Dr. Wiland Schmale (Mittwoch, 7. Juli 1999, 14.15 Uhr, W1 0-015).

    Kontakt: Prof. Dr. Wiland Schmale, Fachbereich Mathematik, Tel.: 0441/798-3237 

  • 22. April 1999/104/99
  • Sprachhilfen für Kosovo-Flüchtlinge

    Oldenburg. Die Universität Oldenburg spendet den im ehemaligen Kloster Blankenburg untergebrachten Flüchtlingen aus dem Kosovo einen Satz von 80 Exemplaren Lernmaterialien zum Erwerb deutscher Sprachkenntnisse. Die Bücher und Kassetten werden dem Leiter des Sozialdienstes der Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber (ZASt), Andreas Krause-Fischer, am Montag, 26. April 1999, 14.00 Uhr, in der ZASt Blankenburg von den InitiatorInnen der Spende, Winfried Schulz-Kaempf und Angelika I. Müller, überreicht.

    Die Lehrbücher und Begleitkassetten des Sprachlernprogramms mit dem Titel "Wie heißt das auf deutsch?" sind besonders für den Erstkontakt mit der deutschen Sprache und zum Selbstlernen geeignet. Müller und Schulz-Kaempf wollen die Bereitstellung der Sprachmaterialien auch als Willkommensgeste an die Flüchtlinge aus dem Kosovo verstanden wissen. Selbst wenn sie nur vorübergehend in Deutschland bleiben sollten, seien grundlegende deutsche Sprachkenntnisse für die Menschen unerläßlich, um den Lebensalltag zu bewältigen. Alltagsthemen wie Ernährung, Kleidung, Zeit, Familie und Arztbesuch beherrschen deshalb die Lernmaterialien und sollen den Menschen erste Orientierungshilfen in unserer Gesellschaft geben.

    Die Sprachhilfen, die von Studierenden und FlüchtlingssozialarbeiterInnen unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Wilms (IBKM) 1994 entwickelt wurden, sind inzwischen vielfach eingesetzt und erprobt, auch bei AsylbewerberInnen in der ZASt. Müller und Schulz-Kaempf, MitarbeiterInnen im Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM) bzw. im Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität, waren an ihrer Erstellung im Rahmen der von der EU und vom Land Niedersachsen geförderten Projekte "Flüchtlingssozialarbeit" und "Berufliche Qualifizierung von Flüchtlingen und MigrantInnen" beteiligt.

    Kontakt: Winfried Schulz-Kaempf, Institut für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen (IBKM), Tel.: 798-4009, Fax: 798-2239 

  • 22. April 1999/103/99
  • Transpersonale Studien: Innovatives Programm der Aus- und Weiterbildung

    Oldenburg. Eine sehr positive Resonanz hatte die Veranstaltungsreihe Transpersonale Studien an der Universität Oldenburg im vergangenen Semester. Das von dem Psychologen Prof. Dr. Wilfried Belschner (Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissenschaft) initierte Programm will dazu beitragen, daß die spirituelle Dimension des menschlichen Lebens wahrgenommen, ihre Bedeutung anerkannt und in den Alltag integriert wird. Ein solches Projekt ist für deutsche Universitäten bislang einmalig. Ziel ist es, transpersonale Theorien, Forschungsmethoden und Praxiskonzepte in die Aus- und Weiterbildung der Psychologie, der Medizin, der Sozial- und Kulturwissenschaften aufzunehmen. Das Programm, das nicht religiös oder weltanschaulich gebunden ist, versucht den bisher gültigen Wissenschaftsbegriff zu erweitern, damit die spirituelle Dimension in angemessener Weise auch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung werden kann.

    Inzwischen hat sich ein Arbeitskreis gebildet, der ein Netzwerk für die Begleitung, Beratung und Behandlung von Menschen mit spirituellen Krisen im Sinne des Spiritual Emergence Network (SEN) für die Weser-Ems-Region aufbauen will. Das Vorhaben sei von großer Bedeutung, so Belschner, weil sich spirituelle Krisen vielfach in körperlichen Erkrankungen oder psychischen Schwierigkeiten verbergen würden. Auf Grund von Fehldiagnosen hätten die Betroffenen häufig unter Unverständnis, Ausgrenzungen oder falschen Behandlungen zu leiden. Der Arbeitskreis ist offen für weitere Mitglieder.

    Die Transpersonalen Studien werden im Sommersemester 1999 fortgesetzt. Information: Transpersonale Studien, Universität Oldenburg, FB 5 Psychologie, 26111 Oldenburg, Fax: 0441/798-5138, E-Mail: belschner@psychologie.uni-oldenburg.de

    Kontakt: Prof. Dr. Wilfried Belschner, Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissen-schaft, Tel. 0441/798-5131, Fax: -5138, E-Mail: belschner@psychologie.uni-oldenburg.de
     

  • 21. April 1999/102/99
  • Lehren lernen

    Oldenburg. Im Rahmen der Fortbildungsreihe "Nebenberufliche Qualifizierung" bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg im Sommersemester 1999 drei Seminare an. Themen sind die Moderation von Gruppen bei komplexen Prozessen (Freitag, 11. Juni 1999, 16.00 Uhr und Samstag, 12. Juni 1999, 10.00 Uhr im Raum A14 1-114), Schreiben in der Erwachsenenbildung (Freitag, 2. Juli 1999, 16.00 Uhr und Samstag, 3. Juli 1999, 10.00 Uhr im Raum A14 1-114) und Kommunikative Kreativitätstechniken (Freitag, 23. Juli 1999, 16.00 Uhr und Samstag, 24. Juli 1999, 10.00 Uhr im Raum A9 2-222). Die Veranstaltungen richten sich vor allem an Fachleute aus der Erwachsenen- und Weiterbildung, denen Fähigkeiten für die didaktische Umsetzung ihrer Kenntnisse vermittelt werden sollen.

    Kontakt: Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW), Tel.: 0441/798-3737, -2275. 

  • 20. April 1999/101/99
  • Treibsel kommt aus dem Deichvorland

    Oldenburg. Das Treibsel (Treibgut) an den niedersächsischen Nordseeküste besteht zu 90 bis 99 Prozent aus Pflanzenmaterial. Lediglich der Rest ist schwimmfähiger "Zivilisationsmüll" (Plastik, Flaschen und Styropor). Das Pflanzenmaterial stammt aus den Salzwiesen und Röhrichten, die den Deichen vorgelagert sind. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Wissenschaftlern des Fachbereichs Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften an der Universität Oldenburg. Verfasser sind Dr. Albrecht Gerlach (Projektleiter) und die Diplom Biologen Karin Brüning, Thomas Brüning und Ulrich Persicke.

    Winterliche Sturmfluten hinterlassen alljährlich große Mengen Treibsel an den Küsten, das nicht nur die Strände verunstaltet, sondern auch die Deichsicherheit gefährdet. Das Treibsel lagert sich in den Vordeichsländereien oder direkt auf den Deichen ab. Hier ist die Entfernung des Treibsels wegen der Deichsicherheit unbedingt erforderlich, da unter den vergehenden Pflanzenresten die Grasnarbe abstirbt. Das Beseitigen ist mit hohen Kosten verbunden. So ist eine genaue Kenntnis über die Bestandteile des Treibsels nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch von Bedeutung.

    Unklar war bisher die Herkunft des Pflanzenmaterials im Teek, das an den deutschen Küsten immerhin über 90 Prozent des abgelagerten Spülsaummaterials ausmacht. Nach der Studie kommen als Herkunftsgebiete der Pflanzen das Wattenmeer (z.B. Algen, Seegräser), die Salzwiesen im Deichvorland aber auch das Deichhinterland in Frage, von wo Pflanzenreste aus den Tiefs, Sielen und mit den Flüssen in das Wattenmeer getrieben werden kann.

    Die wichtigsten Ergebnisse:
     

    • Insgesamt konnten im Mittel 70% bzw. 83% des Treibsels bestimmten Pflanzenarten zugeordnet werden, der Rest läßt sich wegen der geringen Größe der Teilchen (kleiner als 1 cm im Durchmesser) nur mit unverhältnismäßig großem Aufwand bestimmen.
     
    • Es wurden insgesamt 71 Pflanzenarten bis auf das Artenniveau identifiziert.
     
    • Von diesen 71 Arten bilden lediglich acht die Hauptmasse des anfallenden Treibsels.
     
    • Die gefundenen Pflanzen lassen sich nach ihrer Herkunft in Halophyten (Salzpflanzen; Herkunft Salzwiesen), Psammophyten (Sandpflanzen; Herkunft Dünen), Brackwasserarten und Glykophyten einteilen.
     
    • Lediglich weniger als 5% der Pflanzenmasse wird von Glykophyten gebildet.
     
    • Arten mariner Herkunft (Algen etc.) spielen keine Rolle.
     
    • Bei den acht bedeutendsten Arten handelt es sich bei fünf Arten um Halophyten, die aus den Salzwiesen des Deichvorlandes kommen, eine Artengruppe (Quecken) kommt mit sehr großer Wahrscheinlichkeit aus den Salzwiesen, eine Art kommt aus dem Brackwasser, lediglich beim Schilf läßt sich die Herkunft nicht ohne weiteres erschließen, da sie sowohl im brackigen als auch im limnischen Bereich der Röhrichte wächst.
     
    • Insgesamt zeigt die Zusammensetzung des Treibsels eine große Übereinstimmung mit der qualitativen und quantitativen Zusammensetzung der Vordeichsvegetation. Es kann deshalb auch beim Schilf angenommen werden, daß die überwiegende Menge der Schilfreste des Treibsels aus dem Deichvorland stammt.

    Kontakt: Dr. Albrecht Gerlach, Tel.: 0441/798-3334, Fax: 0441/71641, E-Mail: haro@uni-oldenburg.de oder bot.garten@uni-oldenburg.de 

  • 20. April 1999/92/99
  • Die Universität Oldenburg lädt Ihre Ehemaligen zum Empfang

    Oldenburg. Im Rahmen ihrer Feiern zum 25jährigen Jubiläum lädt die Universität Oldenburg erstmals alle ehemaligen Studierenden zu einem großen AbsolventInnentreffen mit Empfang am Sonnabend, 8. Mai 1999, 15.00 Uhr ins Hörsaalzentrum am Uhlhornsweg ein. Dazu hat die Universität jetzt persönliche Einladungen an knapp 8.000 Adressen zwischen Flensburg und Konstanz verschickt. Aber auch alle Ehemaligen, deren aktuelle Adresse der Universität nicht bekannt ist und die deshalb keine Post erhalten haben, sind eingeladen. Sponsoren der Jubiläumsfeiern sind die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) und die EWE Aktiengesellschaft.

    Ziel des Absolvententreffens, das zum ersten Mal Ehemalige aller Jahrgänge und Fächer vereint, ist es, alte Kontakte zwischen Universität und Ehemaligen, aber auch unter den AbsolventInnen, wieder aufzufrischen und neu zu beleben. "Das Absolvententreffen ist ein wichtiger Schritt hin zu einem zukünftigen umfassenden Absolventennetzwerk der Universität", erklärte dazu Universitätspräsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch.

    Auf dem Treffen werden die AbsolventInnen im Audimax der Universität von Universitätspräsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch und dem Vorsitzenden der Universitätsgesellschaft, Peter Waskönig, begrüßt. Anschließend sind die AbsolventInnen ins Foyer des Hörsaalzentrums geladen, wo bei Maibowle Gelegenheit zum Gespräch mit ehemaligen KommilitonInnen und Lehrenden besteht. Dort werden auch die bereits bestehenden fächerbezogenen Absolventennetzwerke präsent sein. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Big Band der Universität.

    Der Empfang für die "Alumni" findet im Rahmen eines Tags der offenen Tür der Universität am selben Tag statt, sodaß für die ehemaligen Studierenden die Gelegenheit besteht, ihre "alte" Uni-versität zu besuchen und zu entdecken, was sich alles geändert hat. Bei der Suche nach einem Hotelzimmer ist der Verkehrsverein Oldenburg (Tel.: 0441/15744) behilflich. Für den Abend sind alle Ehemaligen und alle Universitätsangehörigen zur Frühlingsgala des Studentenwerks mit Buffet, Kulturrevue, Live-Musik und Tanz im Stil der zwanziger Jahre ab 19.30 Uhr eingeladen (Kartenvorbestellung: Tel. 0441/798-2709). 

  • 20. April 1999/100/99
  • Informatik: Kooperation von OFFIS (Oldenburg) und TZI (Bremen) stärkt Wissenschaftsregion Nordwest

    Oldenburg. Eine enge Kooperation vor allem in der Forschung haben das Oldenburger Informatik-Institut OFFIS (An-Institut der Universität) und das Technologie-Zentrum Informatik der Universität Bremen (TZI) vereinbart. Gemeinsames Ziel ist es, laut Kooperationsvereinbarung, "die Voraussetzungen für wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich der Informatik-Werkzeuge und -Systeme zu verbessern". Darüber hinaus sollen Möglichkeiten für eine intensivere wissenschaftliche Kommunikation und Kooperation z.B. durch gemeinsame Forschungsprojekte, Veröffentlichungen und Arbeitstagungen sowie durch den Austausch von Gastwissenschaftlern und gegenseitige Kolloquiumsvorträge geschaffen werden. Schließlich wollen OFFIS und TZI gemeinsam den wissenschaftlichen Nachwuchs einschließlich begabter Studierender gezielt fördern. Eine enge Kooperation im Bereich der Informatik werde zweifellos der Wissenschaftsregion-Nordwest zugute kommen, erklärten anläßlich der Vertragsunterzeichnung Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath, Vorsitzender des Kuratoriums OFFIS e.V., und Prof. Dr. Otthein Herzog, Sprecher des TZI.

    Hintergrund der Kooperationsvereinbarung sind die gemeinsame Erklärung von Niedersachsen und Bremen zur länderübergreifenden Hochschulkooperation und die Kooperationsvereinbarung der Universitäten Oldenburg und Bremen im vergangenen Jahr.

    OFFIS, das Oldenburger Forschungs- und Entwicklungsinstitut für Informatik-Werkzeuge und -Systeme, arbeitet praxisorientiert auf dem Gebiet der Informatik und ihrer Anwendungsfelder und fördert dadurch initiativ auch praxisbezogene Anteile der universitären Informatik-ausbildung. Zugleich ist OFFIS - insbesondere in der Region Weser-Ems - Partner von Wirtschaft und Verwaltung bei der systematischen Bearbeitung von Fragen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien.

    Das TZI ist eine wissenschaftliche Einheit der Universität Bremen zur Entwicklung und Bereitstellung von neuen Informatik-Technologien, zur Bündelung von Know-how und zum Transfer von Informatik-Technologien in die Praxis durch Kooperationen mit Unternehmen, Verbänden und Instituten - insbesondere aus der Region Bremen. Darüber hinaus dient die Arbeit des TZI der Verbesserung des Ausbildungsangebotes an die Studierenden und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen durch ein zusätzliches Angebot an praxisrelevanten anspruchsvollen Aufgaben.

    Kontakt: Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath, Vorsitzender des Kuratoriums OFFIS e.V., Tel. 0441/9722-201. 

  • 19. April 1999/099/99
  • "Bunker in Städten und Landschaften": Internationales Symposium in Emden

    Emden/Oldenburg. Bunker als Orte von - auch gegensätzlichen - Erinnerungen sind Thema eines internationalen Symposiums, das vom 23. bis 25.  September 1999 in der Johannes a Lasco Bibliothek Emden stattfindet. Veranstalter sind der Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik an der Universität Oldenburg und die Johannes a Lasco Bibliothek Emden. Das Symposium mit dem Titel "Bunker in Städten und Landschaften: Geschichte Ästhetik - Gestaltung - Verwendung" wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Stadt Emden finanziell unterstützt.

    Im einzelnen geht es um die Geschichte und die Wirkungen der Bunkerarchitekturen sowie die Umgangsweisen mit den in vielen Städten präsenten, aber dennoch häufig übersehenen Hinterlassenschaften des Zweiten Weltkrieges. Die interdisziplinäre Tagung dient dem Austausch der unterschiedlichen Perspektiven und Arbeitsweisen der Architektur- und Kunstgeschichte, der Denkmalpflege, Stadtplanung und Kunst. Die Referenten und Referentinnen kommen aus Deutschland und anderen europäischen Ländern, die vom Zweiten Weltkrieg betroffen waren, wie Polen, Großbritannien, Slowenien, Österreich und den Niederlanden.

    Schwerpunktthemen sind "Bunker in der Architekturgeschichte des 20.  Jahrhunderts", "Bunker-Geschichten im steinernen Gedächtnis der Städte", "Faszination und Schrecken des Bunkers - Zum Umgang mit schwierigen Erinnerungen" und "Vom Luftschutzraum zum Museum - Strategie der Musealisierung von Bunkerarchitekturen im europäischen Vergleich". Zu den ReferentInnen gehören u.a.. Hendrik F. Ambachtsheer (Den Haag), Dieter Bartetzko (Frankfurt/M), Detlef Hoffmann (Universität Oldenburg), Katharina Jedermann (Hochschule der Künste Berlin), Gerd Kaster (Denkmalpflegeamt Kiel), Volkhard Knigge (Gedenkstätte Buchenwald, Mittelbau-Dora); Jonathan Meades (London), Herbert Mehrtens (TU Braunschweig), Marsha Pels (New York) , Marjetica Potrç (Slowenien) und Phil Reed (Imperial War Museum London).

    Während des Symposiums wird die Ausstellung "Bunker in Städten und Landschaften - Ein Fotoinventar" gezeigt.

    Das Tagungsprogramm ist erhältlich über: Johannes a Lasco Bibliothek Emden, Kirchstr. 22, 26721 Emden, Tel.: 04921-91500, Fax: -915050.

    Kontakt: Prof. Dr. Silke Wenk, Universität Oldenburg, FB2, 26111 Oldenburg, Tel.: 0441/798-2319, Fax: -4016, E-Mail: wenk@uni-oldenburg.de, oder Bergit Arends, Projektkoordinatorin, Tel.: 04921/9150-0, Fax: -50, E-Mail: arends@jalb.de 

  • 16. April 1999/98/99
  • Vortrag "Körper - Gesten - Klänge" in der Universität

    Oldenburg. "Eine Integration von Improvisation, Interpretation und Komposition als eine ‚andere' Methode des Instrumentalspiels" ist das Thema eines Vortrags, den die Oldenburger Musikwissenschaftlerin Dr. h.c. Gertrud Meyer-Denkmann am 23. April 1999, 18.00 Uhr, im Kammermusiksaal (Bauteil A 11, Ammerländer Heerstr.) der Universität hält. Veranstalter ist das Fach Musik.

    Kontakt: Prof. Violeta Dinescu, Tel.: 0441/798-2027 oder 0441/42979, E-Mail 

  • 16. April 1999/097/98
  • Universität mit neuem Bodenanalyseverfahren auf Hannover Messe

    Oldenburg. Mit dem Projekt "Ermittlung von Bodenkontaminationen: Bodenluftsonde und laserinduzierte Fluoreszensspektroskopie" präsentiert die Arbeitsgruppe Ökochemie und Umweltanalytik am Fachbereich 9 Chemie der Universität Oldenburg und das regionale Kompetenzzentrum Ökologie und Umwelt vom 19. bis 24. April auf der Hannover Messe (Halle 18/OG, Stand M 16) neueste Froschungsergebnisse aus dem Bereich Boden- und Grundwassersanierung.

    Für die Erfassung von Schadstoffansammlungen in Böden sind in der Regel umfangreiche Probenahmen und analytische Bestimmungen erforderlich. Zunehmend gewinnen auch aufwandsärmere Analysen an Bedeutung, deren Vorteil in der Messung vor Ort ohne umfangreiche Probenahme liegen. Am Beispiel der Sanierung einer 15 Hektar großen Industriebrache zu einem reinen Wohngebiet ist es den oldenburger WissenschaftlerInnen unter der Leitung von Prof. Dr. Dieter Schuller gelungen, die Vorteile eines einzelfallbezogenen Sanierungskonzeptes mit erfolgreichem und kostengünstigem Abschluß zu dokumentieren.

    Zu einem wichtigen Instrument hat sich dabei die Bestimmung von Spurenstoffen in der im Boden enthaltenen Luft zur Beurteilung von Kontaminationen entwickelt. In der Praxis hat sich das Ansaugen von "Falschluft" als häufigste Fehlerquelle erwiesen. Die in Oldenburg entwickelte Bodenluftsonde (Typ Oldenburg) erlaubt durch Aufbau und Kontrolleinrichtungen zuverlässig die Vermeidung solcher Probenahmefehler. Sie stellt damit ein universelles und zuverlässiges Beprobungssystem für die Vor-Ort-Analytik oder laboranalytische Untersuchungen dar.

    Darüber hinaus können mit Hilfe einer laserinduzierten Fluoreszens-Spektroskopie, die vom Institut für Technische und Angewandte Physik (ITAP, An-Insitut der Universität) entwickelt wurde, gegenüber konventionellen Analysemethoden Zeit und Kosten eingespart werden. Bei dieser Methode werden ohne Probenahme und Probenaufarbeitung fluoreszensfähige organische Komponenten überwiegend in der Summe gemessen. Die verfahrensbedingten Nachweisgrenzen - in Abhängigkeit vom Bodentyp und der Fluoreszensfähigkeit des Stoffes reichen in der Regel zur sachgerechten Auswertung aus.

    Kontakt: Prof. Dr. Dieter Schuller, Fachbereich 9 Chemie, Telefon 0441/798-3848 

  • 16. April 1999/096/99
  • Tag für die Ruhe - gegen Lärm

    Oldenburg. Am Mittwoch, 21. April 1999, findet im Kulturzentrum PFL, Peterstraße, zum zweiten Mal bundesweit der "Tag für die Ruhe - gegen Lärm" in Verbindung mit dem 4. Internationalen Noise Awareness Day statt. In Deutschland wird er organisiert von dem Arbeitskreis Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V. an der Universität Oldenburg unter der Leitung von Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp vom Fachbereich 8 Physik der Universität.

    Neben zahlreichen bundesweiten Aktionen zum "Tag für die Ruhe - gegen Lärm" gibt es am Vorabend um 20.30 Uhr im Theater Laboratorium, Wilhelmstr.13, eine Lesung mit Pavel Möller-Lück mit dem Titel "Leise Laute". Am "Tag für die Ruhe - gegen Lärm" selbst besteht von 9.00 bis 17.00 Uhr die Möglichkeit, kostenlose Hörschwellenmessungen durchführen zu lassen. Um 16.00 Uhr gibt es ein offenes Forum, in dem Experten Fragen zur Schallbelastung beantworten und um 20.00 Uhr eine Abschlußveranstaltung.

    Die Belastungen durch Schalleinwirkungen steigen täglich. 80 Prozent aller Bundesbürgerlnnen beklagen sich darüber und 13-14 Mill. leiden an Hörstörungen. In der Europäischen Union sind zwischen 17 und 22 Prozent der Bevölkerung, das sind etwa 80 Millionen Menschen, tagsüber und teilweise auch nachts verkehrsbedingten Lärmeinflüssen mit Pegeln über 65 dB(A) ausgesetzt. Der Straßenverkehrslärm ist die Nr. 1 der Schallbelastungen, gefolgt von Flug- und Schienenverkehrslärm. Auch der Lärm am Arbeitsplatz, in der Schule, in der Nachbarschaft und in der Freizeit belastet, geht auf die Nerven, zerstört das Wohlbefinden.

    Kontakt: Dr. Brigitte Schulte-Fortkamp und Regina Condin, Tel.: 0441/798-3575 und -3572 oder im Internet unter http://www.dega.itap.de/nad_main.htm 

  • 15. April 1999/93/99
  • "Geistiges und kulturelles Zentrum im Nordwestraum"

    Vor 25 Jahren öffnete die Universität in Oldenburg ihre Tore

    Oldenburg. Mit einem Festakt, auf dem Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn, der niedersächsische Wissenschaftsminister Thomas Oppermann und der ungarische Schriftsteller György Dalos sprechen werden, begeht die Universität Oldenburg am Freitag, 7. Mai 1999, im Hörsaalzentrum ihr 25jähriges Jubiläum. Einen Tag später folgt ein "Tag der offenen Tür" für die Bevölkerung, an dem neben Informationen über Forschung und Lehre auch viel Unterhaltung geboten wird. Sponsoren der Jubiläumsfeiern sind die Oldenburgische Landesbank AG (OLB) und die EWE Aktiengesellschaft.

    Die Universität Oldenburg habe sich in den 25 Jahren ihrer Existenz mit ihren 14.000 Mitgliedern und Angehörigen nicht nur zur größten Einrichtung im Nordwestraum entwickelt, sondern sei auch ihr kulturelles und geistiges Zentrum, erklärte Präsident Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch. Ohne die Universität als wichtigste Innovationsschmiede sei eine weitere positive Entwicklung der Region nicht denkbar. Dies gelte insbesondere auch für die wirtschaftlichen Belange der Region. Deshalb wolle die Universität die Kooperationen mit der Wirtschaft intensivieren.

    Das Profil der Universität werde auch in Zukunft stark durch die Umweltforschung mit ihren sehr vielen - auch die Industrie interessierenden - Aspekten und durch die Lehrerausbildung bestimmt, die ein sehr wichtiges Standbein der Hochschule sei, betonte Grubitzsch. In beiden Bereichen nehme die Oldenburger Universität zweifellos einen oberen Platz in der deutschen Hochschullandschaft ein. Um im zunehmenden Wettbewerb bestehen zu können, müsse die Universität jedoch neue Schwerpunkte setzen und dafür investieren. Das erfordere aber schmerzhafte Einschnitte in die vorhandene Substanz, da in den nächsten Jahren kein Haushaltswachstum zu erwarten sei. "Wir werden besonders nachgefragte und innovative Studiengänge fördern und bei anderen dafür Abstriche machen müssen", sagte Grubitzsch. Daß das gelingen werde, sei für ihn keine Frage. Die Geschichte der Universität zeige, daß sie sich auf die Erfordernisse der Zeit einstellen könne. Ihr Leitspruch, daß sie "offen für neue Wege" sei, habe Substanz.

    Ein besonderes Gewicht werden nach An sicht des Präsidenten auch immer Fragen von Demokratie und Menschenrechte haben - symbolisiert durch die Namensgebung nach Carl von Ossietzky. Obwohl der Streit um die Namensgebung das Verhältnis zwischen Universität und Region in den ersten Jahren belastet habe, sei er letztlich sehr fruchtbar gewesen, weil er zu einer starken inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Werken des Friedensnobelpreisträgers geführt habe. Ausdruck dafür sei die in Oldenburg erarbeitete Gesamtausgabe der Werke Ossietzkys. Die Herausgabe der Tucholsky-Gesamtausgabe und die Einrichtung des Hannah-Arendt-Archiv seien weitere Beispiele dafür, welches Gewicht dem Thema Demokratie und Menschenrechte in der Universität gegeben werde.

    Das Programm

    Den Auftakt für die 25-Jahr-Feier bildet ein Empfang der Stadt Oldenburg für Repräsentanten der Universität und der Region am 21. April im Rathaus. Auf dem Festakt am 7. Mai, der vom Universitätsorchester musikalisch umrahmt wird, spricht Edelgard Bulmahn über die Zukunft der deutschen Hochschulen. Der ungarische Intellektuelle György Dalos, der auch Direktor des Ungarischen Kulturinstituts zu Berlin ist, nimmt sich des Themas "Universität, Intellektualität und Menschenrechte" an.

    Dem Festakt folgt am 8. Mai ein "Tag der offenen Tür". Er wird sich nicht nur auf die Präsentation von wissenschaftlichen Projekten und auf Vorträge beschränken, sondern auch unterhaltende Elemente bieten. Dafür sorgt u.a. der Hochschulsport mit einem Programm, das besonders auf Kinder zielt, um Eltern den Besuch der Universität zu erleichtern. Für das leibliche Wohl sorgt das Studentenwerk. Abends lädt das Studentenwerk zur Frühlingsgala ein- einem Fest in der Mensa, das viel Programm im Stil der 20er Jahre und ein volles Menue bietet.

    Neben dem "Tag der offenen Tür" bietet die Universität ein weiteres umfangreiches Angebot für die Bevölkerung. In einem Programmheft wurden mehr als 200 wissenschaftliche und kulturelle Veranstaltungen der Universität zusammengefaßt, die im Sommersemester außerhalb des Vorlesungsbetriebes stattfinden und größtenteils öffentlich sind. Mit diesem Programm, zu dem die Bevölkerung herzlich eingeladen ist, will die Universität ihre umfassenden Aktivitäten für und mit der Region deutlich machen.

    Den Abschluß der 25-Jahr-Feier bildet am Sonnabend, 3. Juli 1999, der 2. Universitätsball in der Weser-Ems-Halle und am 8. Juli ein Ökumenischer Gottesdienst der evangelischen und katholischen Studentengemeinden.
     

    György Dalos

    Der 1943 in Budapest geborene György Dalos studierte in Moskau deutsche Geschichte und war bis 1968 Mitglied der Kommunistischen Partei. Im selben Jahr wurde er wegen staatsfeindlicher Aktivitäten verurteilt und mit Berufsverbot belegt. Danach betätigte er sich als Übersetzer sund schloß sich der Opposition in Ungarn an. 1984 erhielt Dalos ein Stipendium des DAAD in der Bundesrepublik, von wo er 1987 als freier Autor nach Wien wechselte. 1992 wurde er in den Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung gewählt, 1995 mit dem Adalbert von Chamisso-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr übernahm er die Leitung des Ungarischen Kulturinstituts in Berlin. Seit 1979 sind zahlreiche Gedichte, Erzählungen, Essay und Romane von Dalos in deutsche Sprache übersetzt. 1999 werden bei Insel "Der Gottsucher" (Insel) und "Pasternaks Liebe" (EVA) erscheinen. In diesem Jahr wird er zudem als literarischer Kurator des Ungarn-Schwerpunktes der Frankfurter Buchmesse fungieren. 

  • 14. April 1999/95/98
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Katharina Al-Shamery ist auf einen Lehrstuhl für Physikalische Chemie an die Universität Oldenburg berufen worden. Nach ihrem Chemiestudium an den Universitäten Göttingen und Paris (Orsay) promovierte Al-Shamery an der Eidgenösischen Technischen Hochschule Zürich. 1992 erhielt die Chemikerin ein Lise-Meitner-Habilitationsstipendium des Landes Nordrhein-Westfalen. Nach ihrer Habilitation 1996 und Forschungsaufenthalten am Fritz-Haber Institut der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Oxford war Al-Shamery bis zuletzt an der Universität Ulm als Hochschullehrerin tätig. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte liegt in der grundlegenden Untersuchung der Dynamik laserinduzierter Elementarprozesse an Modellfestkörperoberflächen.

    Prof. Dr. Hilke Günther-Arndt, Geschichtsdidaktikerin am Historischen Seminar der Universität Oldenburg, ist zur neuen Dekanin des Fachbereichs 3 Sozialwissenschaften gewählt worden. Günther-Arndt lehrt und forscht seit 1973 in Oldenburg im Bereich Bildungsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Besonders hat sie sich mit der Nachkriegsgeschichte der Pädagogischen Hochschule Oldenburg befaßt.

    Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm, Leiter der Arbeitsgruppe Kultur- und Kommunikations-forschung am Institut für Soziologie und Sozialforschung der Universität Oldenburg, ist von den Universitäten Wien und Zürich zu Gastprofessuren für jeweils ein Semester eingeladen worden. Müller-Doohm, seit 1974 Hochschullehrer für Medientheorie, Gesellschaftstheorie und Bewußtseinsforschung an der Universität Oldenburg, nimmt die Gastprofessuren in diesem und im nächsten Jahr wahr.

    Prof. Dr. Jürgen Parisi, Leiter der Abteilung Energie- und Halbleiterforschung an der Universität Oldenburg, ist zum neuen Dekan des Fachbereichs 8 Physik gewählt worden. Parisi, der 1995 seinen Ruf nach Oldenburg auf eine Professur für Experimentalphysik erhielt, studierte in Stuttgart und Tübingen, wo er 1982 promovierte und sich fünf Jahre später habilitierte. 1990 erhielt er einen Ruf an die Universität Bayreuth. Zahlreiche Forschungsaufenthalte führten ihn ins Ausland, u. a. nach Peking und São Paulo. 

  • 14. April 1999/94/98
  • Happy Birthday, Duke!

    Fach Musik der Universität veranstaltet Festival zum 100. Geburtstag

    Oldenburg. Mit einem Festival am Donnerstag, 29. April 1999, ehrt das Fach Musik der Universität Oldenburg unter der Leitung von Peter Vollhardt die Galionsfigur des Big Band Jazz - Duke Ellington - anläßlich seines 100. Geburtstags. Auf dem Programm stehen Konzerte, Vorträge, Filmvorführungen und Präsentationen seltener Plattenaufnahmen.

    Als Vorgeschmack auf das Festival zeigt die Kinoinitiative der Universität, "Gegenlicht", am Mittwoch, 28. April, 20.00 Uhr, den Film "Cotton Club" - eine Homage an das legendäre Jazz-Mekka in den 30er Jahren. Im Anschluß spielt die Big Band der Universität die geschichtsträchtigen Ellington-Melodien, teils im Originalsound, teils mit dem Aroma der heutigen Zeit gewürzt. Das Festival beginnt am Donnerstag, um 17.00 Uhr, mit Vorträgen von Prof. Gerald Farmer, USA, und Prof. Dr. Fred Ritzel, Oldenburg, sowie zahlreichen Audio- und Videoinstallationen. Der Eintritt ist frei. Am Abend beginnt um 20.30 Uhr das große Hauptkonzert mit Dietmar Kirstein und Eckhard Petri (Bremen), der Big-Band der Universität, Ulrike Janssen und Christiane Abt (Oldenburg), der Big-Band der Musikschule Oldenburg (angefragt), dem Jazzchor der Universität sowie weiteren A-cappella-Ensembles und Gruppen.

    Der Komponist, Pianist und Bandleader Edward Kennedy Ellington repräsentiert die Geschichte des Jazz von den frühen 20er Jahren bis zu seinem Tod 1974. Die Zahl seiner Kompositionen für Big Band und Combobesetzungen wird auf über eintausend geschätzt. Ellington hat in vielen Kompositionen immer wieder eine Synthese zwischen populärer und klassischer Musik angestrebt. Neben etlichen Jazzklassikern zeugen davon seine Suiten aus den 40er und 50er Jahren und die "Sacred Concerts" sowie Kirchenkonzerte mit Big Band und Chören Ende der 60er Jahre. Auf der anderen Seite seiner kompositorischen Arbeit steht die Improvisation. Viele Stücke entstanden spontan, z.B. wenn der "Duke" einen Konzertabend am Klavier improvisierend ausklingen ließ. Duke Ellingtons Einfluß auf den Jazz und auf die Popmusik ist unübersehbar. Dave Brubeck zum Beispiel nennt ihn ein großes Vorbild. Stevie Wonder ehrt ihn mit seinem Hit "Sir Duke". 

  • 8. April 1999/091/99
  • Semester-Eröffnung für Gasthörende

    Oldenburg. Die Eröffnungsveranstaltung für Gasthörende der Universität Oldenburg im Sommersemester 1999 findet am Montag, 12. April 1999, 11.30 Uhr im Vortragssaal der Bibliothek statt. Der Eröffnungsvortrag "Jazz-Improvisations-Strategien" wird von Prof. Dr. Gerald Farmer (Gastprofessor am Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik) gehalten. Am Montagnachmittag ab 14.30 Uhr können die Gasthörenden an einer Bibliotheksführung teilnehmen. Am Dienstag, 13. April 1999, 14.00 Uhr, findet eine Erkundung des "Lernortes Universität" statt. Treffpunkt der Bibliotheks- und der Universitätsführung ist der Vorraum der Bibliothek. Anmeldungen bis zum 15. April 1999 im Immatrikulationsamt unter Tel.: 0441/798-2515. 

  • 8. April 1999/090/99
  • Moses und Paulus

    Oldenburg. "Moses und Paulus. Gesetz und Gnade" lautet der Titel eines an der Universität stattfindenden sechsteiligen Seminars des schweizerisch-israelischen Psychoanalytikers und Publizisten Prof. Dr. Aron R. Bodenheimer, Ehrendoktor des Fachbereichs Sozialwissenschaften, das am Dienstag, 20. April 1999, 18.00 Uhr (Raum S 2-206, Eingang Zentralbereich Uhlhornsweg) beginnt. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung des Studiengangs Jüdische Studien. Die Namen Moses und Paulus stünden für die Repräsentanz zweier Lebens- und Zusammenlebensgrundsätze, heißt es in der Ankündigung. Fragestellungen des Seminars berühren u.a. die Themen Gesetz und Gnade, Orthodoxie und Aufgeklärtheit, "orientalische" und "abendländische" Lebensform. Nähere Information: Seminar für Jüdische Studien, Tel.: 0441/798-2641. 

  • 6. April 1999/089/99
  • Gesellschaftliche Relevanz von Moral

    Oldenburg. "Moral als Gegenstand sozial- und sprachwissenschaftlicher Forschung" lautet das Thema eines Symposiums an der Universität Oldenburg  am 8./9. April 1999 (Beginn: 9.00 Uhr, Hörsaalzentrum, Uhlhornsweg). Veranstalter ist der Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Gloy, der die Arbeitsstelle Diskursforschung am Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften leitet. Das Symposium findet im Rahmen des von der Deutschen  Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts "Ethikdiskurse" statt.

    Die gesamtgesellschaftliche Relevanz von Moral in all ihren Erscheinungsformen liege in der Möglichkeit der "Kontingenzbearbeitung", d.h. wie sich eine Gesellschaft z.B. über Strittiges verständige, heißt es in der Veranstaltungsankündigung. Ebenso wie das DFG-Projekt "Ethik-Diskurse" ist auch das Symposium explizit interdisziplinär ausgerichtet. Die TeilnehmerInnen aus Soziologie, Sprachwissenschaft und Philosophie werden sich mit inhaltlichen und methodischen Fragen der Moralforschung befassen. 

  • 1. April 1999/088/99
  • Führung im Botanischen Garten

    Oldenburg. "Frühlingsflora" ist das Thema einer Führung im Botanischen Garten am Ostersonntag, 4. April 1999. Sie erfolgt durch Dr. Albrecht Gerlach und Prof. Dr. Wolfgang Eber. Treffpunkt zu der eineinhalbstündigen Führung ist um 11.00 Uhr am Eingang Philosophenweg.

    Kontakt: Dr. Albrecht Gerlach, Wiss. Leiter des Botanischen Gartens, Fachbereich Biologie, Tel. 0441/777654, Fax 0441/71641, E-Mail: bot.garten@uni-oldenburg.de 

  • 1. April 1999/087/99
  • Schnupperstudium Mathematik: noch Plätze frei

    Oldenburg. Für das Schnupperstudium Mathematik, zu dem der Fachbereich der Universität Oldenburg vom 12. bis 15. April 1999 Schülerinnen der Oberstufe und andere interessierte Frauen und Mädchen einlädt, sind noch einige Plätze frei. Auch für Schüler sind einige Plätze vorhanden. Geboten werden Vorlesungen aus verschiedenen Gebieten, Aufgaben und Übungen in kleinen, von Studentinnen betreuten Gruppen sowie vielfältige Informationen über das Mathematikstudium, die Berufsperspektiven und zum Thema "Frauen in mathematischen Berufen". Infos unter Tel.: 0441/798-3247. 


Email: presse@admin.uni-oldenburg.de · Redaktion: Ralf Thiele