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Pressedienst: Februar 1999
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  • 26. Februar 1999/066/99
  • Schnupperstudium Informatik

    Oldenburg. Am 15. und 16. April lädt der Fachbereich 10 Informatik der Universität Oldenburg zu einem "Schnupperstudium Informatik" ein. Das Schnupperstudium richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassen 11 bis 13 und andere Interessierte. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Die Veranstaltung soll einen Einblick in den Studienalltag von Informatikern geben. Die Inhalte der Vorlesungen und Übungen sollen zeigen, daß ein Informatik-Studium sehr vielseitige Themen beinhaltet, die weit über die Vermittlung von Computer- und Programmierkenntnissen hinausgehen. In speziell auf den Wissensstand von Schülerinnen uns Schüler zugeschnittenen Vorlesungen werden Themen aus allen Bereichen der Informatik vorgestellt. In praktischen Übungen in werden die Vorlesungsinhalte dann vertieft. Anmeldeschluß ist der 8. März 1999. Informationen und Anmeldung: Geschäftsstelle des Fachbereichs Informatik, Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg; Tel.: 0441/798-2377, Fax: -2155, E-Mail: dekanat@informatik.uni-oldenburg.de.
    Internet: http://www.informatik.uni-oldenburg.de/studium_lehre.

  • 26. Februar 1999/65/99
  • InetBiB Ersetzt das Internet die Bibliotheken?

    Oldenburg. Unter dem Titel „Bücher, Bytes und Bibliotheken - Integrierte Information im Internet“ diskutieren auf der 4. InetBib-Tagung vom 3. bis 6. März 1999 an der Universität Oldenburg 350 Internetfachleute aus Bibliotheken die Verbesserung ihrer Informations- und Dienstleistungsangebote im Internet. Veranstalter sind die Universitätsbibliotheken Dortmund und Oldenburg.

    Werden die Bibliotheken die ersten sein, die durch das Internet ersetzt werden? Sie gehörten mit ihren Online-Katalogen und anderen Dienstleistungen einmal zu den ersten Informationsanbietern im Internet. Die Bibliothekare sind sich aber darüber einig, daß das Buch und auch die Bibliotheken nicht aussterben werden. Das Internet und Multimedia bieten lediglich viele neue zusätzliche Möglichkeiten für das Informations- und Dienstleistungsangebot der Bibliotheken. Die Bibliotheken sind mehr denn je gefordert. Sie bringen Licht in den Informationsdschungel des Internets, sammeln, erschließen und archivieren die neuen elektronischen Publikationen, die damit erst auffindbar und benutzbar werden.

    Die InetBib hat sich zu dem deutschen Internetkongress für Bibliothekare entwickelt. Hervor-gegangen ist sie aus der von der Universitätsbibliothek Dortmund gegründeten gleichnamigen E-Mail-Diskussionsliste mit inzwischen weit über 2.000 Teilnehmern. Weitere Informationen im Internet unter http://www.bis.uni-oldenburg.de/inetbib99/.

    Wegen der InetBiB-Tagung schließt die Universitätsbibliothek am Donnerstag, 4. März 1999, bereits um 18.00 Uhr.

    Kontakt: Hans-Joachim Wätjen, Stellvertr. Bibliotheksdirektor an der Universität Oldenburg, Tel.: 0441 798-4010, Fax: 0441 798-4040, E-Mail: waetjen@bis.uni-oldenburg.de

  • 26. Februar 1999/064/99
  • Kinder, Jugendliche und Mediengewaltt

    Oldenburg. Zum Thema Gewaltdarstellungen in Medien findet vom 11. bis 13. Juni 1999 in der Europäischen Akademie Bad Bevensen ein Seminar des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Oldenburg (ZWW) statt. Der Titel lautet: "Denn sie wissen nicht was sie tun ... Kinder,Jugendliche und Mediengewalt". Im Rahmen des Seminars sollen medienpädagogische Umgangsformen mit Gewaltdarstellungen für die pädagogische und bibliothekarische Praxis entwickelt werden. Anmeldeschluß ist der 15. April 1999. Information und Anmeldung: Universität Oldenburg, ZWW, 26111 Oldenburg; Tel.: 0441/798-4422, Fax: -4411, E-Mail:droege@zww.uni-oldenburg.de.

  • 26. Februar 1999/063/99
  • „Die Rolle von Nachbarschaften für die Stadtquartiere“

    Oldenburg. Auch engere Nachbarschaftsbeziehungen sind 'Schönwetter-Beziehungen' und nicht so leistungsfähig wie oft angenommen. Dennoch wird das soziale Beziehungsgeflecht im Wohnquartier von der Bevölkerung als ein wichtiges Element von Wohnqualität gewertet. Stadtplanung sollte daher die Bedingungen fördern, unter denen Nachbarschaft entstehen und sich entwickeln kann. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung vom Institut für Öffentliche Planung (Fachbereich 3 Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg) und des universitären An-Instituts FORUM erstellt wurde. Autoren sind Dr. Ruth Rohr-Zaenker (Universität Oldenburg) und Wolfgang Müller (FORUM).

    Die Ergebnisse zeigen, daß die Befürchtung, Individualisierung, Vereinzelung und hohe Mobilität führe zur Anonymität im Wohnumfeld, nur bedingt zutreffen. Vielmehr gehören Nachbarschaftskontakte, wenn auch eher locker, zum Alltag und werden geschätzt und gesucht. Enge nachbarschaftliche Beziehungen dagegen sind seltener. Die Intensität sozialer Beziehungen im Nahbereich unterscheiden sich nach Lebensphasen und Lebensstilen und sind entsprechend variabel im Lebensverlauf, so die Studie. Soziale Gruppen, die Nachbarschaft intensiv leben, tun dies aufgrund ihrer persönlichen Situation oder mangels Alternativen: Familien mit Kindern und alte Menschen pflegen häufig intensive Nachbarschaftsbeziehungen, in Gruppen dagegen, die durch Aktivitäten und soziale Beziehungen stark außenorientiert und mobil sind, gehen die Kontakte zu den Nachbarn kaum über einen freundlich-distanzierten Umgang unter Einschluß kleinerer Gefälligkeiten hinaus. Laut der Studie ist das gesamte Beziehungsgeflecht im Wohnquartier, also nicht nur das der engen Nachbarschaftsnetze, eine wichtige Grundlage für seine Stabilität. Auch lockere Beziehungen signalisieren Hilfepotentiale, tragen zu einem Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit bei und fördern die Identifikation mit dem Wohngebiet.

    Mit der Wohnungswahl entscheiden die meisten Menschen, in welchem Quartier und mit welcher Bewohnerschaft sie leben wollen. Für einige Gruppen mag eine Homogenität der Quartierbewohner die Voraussetzung für nachbarschaftliche Gemeinschaft sein, andere dagegen können ihr Leben nicht in Gebieten mit einheitlichem Verhaltenskodex und hoher sozialer Kontrolle führen. Sie brauchen Toleranz, Spielräume und Offenheit, wie sie nur in sehr hetero-genen Wohngebieten gegeben ist.

    Die Mehrheit der Stadtbürgerinnen und Stadtbürger sucht aber in der Nachbarschaft weder Gemeinschaft noch anonyme Toleranz, sondern funktionale Beziehungen. Diese Mehrheit ist nicht an eine bestimmte soziale Struktur gebunden und könnte in gemischten Wohnquartieren leben. Allerdings wird durch die zunehmende sozialökonomische Polarisierung die Zahl städtischer Bewohner größer, die sich entweder in privilegierte homogene Gebiete absetzen oder die zwangsweise in Gebieten leben, die ihren Vorstellungen von Wohn- und Lebensqualität widersprechen.

    Nachbarschaftsnetze können weder die primären Netzwerke von Familie und Verwandtschaft ersetzen, noch in größerem Maße zur Entlastung öffentlicher sozialer Leistungen beitragen. Trotz ihrer Nachrangigkeit im Netz der sozialen Beziehungen vermitteln nachbarschaftliche Kontakte aber dennoch Sicherheit und emotionalen Rückhalt. Nicht zuletzt erleichtern sie das Alltagsleben. Auch wenn sich soziale Beziehungen nicht planen lassen, sollte der Beitrag der Stadtplanung in der Schafftung einer kommunikationsfreundlichen Raumstruktur und einer kleinteiligen wohngebietsnahen Versorgungsstruktur liegen. Weiterhin nötig ist eine Vermittlung von Kontakten und nachbarschaftlichen Aktivitäten durch Gemeimwesenarbeit sowie eine Übertragung von Zuständigkeiten und Selbstbestimmungsrechten in das Wohnumfeld.

    Erfahrungen aus den USA zeigen, welche Konsequenzen für städtische Gesellschaften entstehen, wenn Bedürfnisse nach Gemeinschaft den Siedlungsbau leiten. Kleine städtische Siedlungen mit einer homogenen Bewohnerschaft erfüllen zwar das Bedürfnis nach Sicherheit und sozialer Vertrautheit, unterstützen aber andererseits Grenzziehungen zwischen sich ausschließenden Gemeinschaften, die zu einer Ghettoisierung in der Stadt führen können. So wird in der Gegenüberstellung heterogener und homogener Quartiere deutlich, daß sich die Stabilität städtischer Quartiere eher über leistungsfähige Mischstrukturen sichern läßt. Kontakt: Dr. Ruth Rohr-Zänker, Tel.: 0441/798-2073, E-Mail: zaenker@hrz1.uni-oldenburg.de, Internet: http://www.uni-oldenburg.de/fb3/oeffplan/rohr-zaenker/

  • 17. FEBRUAR 1999/062/98
  • Internationales Sprach-Symposium

    Oldenburg. Vom 24. bis 28. Februar 1999 findet unter der Leitung von Prof. Dr. Winfried Boeder und Prof. Dr. Gerd Hentschel vom Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Oldenburg ein sprachwissenschaftlich-typologisches Symposium statt. Das Thema der Tagung lautet “Variierende Markierungen von Nominalgruppen in Sprachen unterschiedlichen Typs”. Veranstaltungsort ist das Gebäude A14, Raum 0-030/031. Beginn ist jeweils um 18.00 Uhr. Hintergrund ist eine häufig durch historische Wandlungsprozesse ausgelöste unterschiedliche Kennzeichnung von Satzteilen, deren Kern ein Nomen ist. Diese Kennzeichnung ist in den meisten Fällen festgelegt. Ein direktes Objekt steht im Deutschen zum Beispiel im Akkusativ. Mitunter gibt es jedoch mehrere Möglichkeiten, wie in dem Satz: “Sie hat ihm ein Buch gekauft” oder “Sie hat für ihn ein Buch gekauft”. Ähnliches gilt auch für Sprachen anderen Typs wie semitische, finno-ugrische und kaukasische. Ein weiteres Symposium in diesem Rahmen ist im nächsten Jahr geplant.

  • 16. Februar 1999/061/99
  • Symposium „Kulturen und Religionen des Meeres“

    Oldenburg. Zu einem internationalen Symposium mit dem Thema „Kulturen und Religionen des Meeres“ sind Anmeldungen noch bis zum 20. Februar 1999 möglich. Das Symposium findet vom Freitag, den 5. März, bis Sonntag, den 7. März 1999, jeweils ab 9.30 Uhr, im Gebäude des Forschungszentrums Terramare (Wilhelmshaven, Schleusenstr. 1) statt. Veranstalter sind das Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg und das Institut für semiotische Praxis (Oldenburg).

    Mit dem Meer als Element und Symbol sind Orientierungslosigkeit und Weite verbunden. Diesem religiösen und kulturellen Blick auf das Meer steht die biologische Erforschung und technische Bewältigung der Meere unverbunden gegenüber. Während viele archaische und antike Mythen den Menschen aus einem Urwasser oder Urmeer entspringen lassen, deuten biologische Ansätze die Entwicklung des Lebens aus dem Meer. Ziel des Symposiums ist es, diese Thematik angesichts der Verantwortlichkeit des Menschen für die Meeresumwelt neu zu diskutieren. Anmeldungen bis zum 20. Februar 1999 an Semeion – Institut für semiotische Praxis, Peterstr. 44, 26121 Oldenburg, Tel./Fax: 0441/486191.
     

    Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Heumann, Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik (Fachbereich 3 Sozialwissenschaften), Tel.: 0441/798-4514, Fax: -2669,
    E-Mail: Heumann@hrz1.uni-oldenburg.de, Internet: http://www.uni-oldenburg.de/fb3/religion/heumann/eingang.htm

  • 16. Februar 1999/060/99
  • Spirituelle Krisen: Aufbau eines Netzwerkes

    Oldenburg. „Entstehung, Begleitung und professionelle Hilfe bei spirituellen Krisen“ ist Thema eines Seminars in der Universität Oldenburg am Sonnabend, 20. Februar 1999, mit Prof. Dr. Wilfried Belschner (Universität Oldenburg) und Dr. Herbert Meyer (Bremen). Es richtet sich an Studierende und GasthörerInnen. Vielfach seien sprituelle Krisen in körperlichen Erkrankungen oder psychischen Schwierigkeiten verborgen, was dazu führen könne, daß die Betroffenen unter Unverständnis, Ausgrenzung oder falschen Behandlungen litten, heißt es in der Veranstaltungs-ankündigung. In dem Seminar sollen u.a. Pläne für den Aufbau eines Netzwerks in der Weser-Ems-Region für die Begleitung bei spirituellen Krisen vorgestellt werden. Anmeldung bei Prof. Dr. Wilfried Belschner, Tel. 0441/798-5167, Fax –5138.

  • 16. Februar 1999/059/99
  • Schülerinformationstag Informatik

    Oldenburg. In seinem alljährlichen Schülerinformationstag bietet der Fachbereich Informatik der Universität Oldenburg Schülerlnnen der Oberstufen und anderen Studieninteressierten am Dienstag, 23. Februar 1999, die Chance, sich über das Informatik-Studium in Oldenburg zu informieren. Auf dem Programm stehen Informationen zum Studium und zur Arbeitsmarktsituation sowie Präsentationen und Einführungen in aktuelle Lehr- und Forschungsinhalte der Informatik. Beispiele sind Programmierung in der Programmiersprache Java, Entwurf von sicherheitskritischen Systemen, Eisenbahnsteuerungen, Informatikwerkzeuge für den Artenschutz und zur automatisierten Pflanzenvermehrung, Multimediale Lernsoftware und sprachverarbeitende Systeme. Der Schülerinformationstag beginnt um 10.00 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg).

    Kontakt: Prof. Dr. Michael Sonnennschein, Dekan des Fachbereichs Informatik, Tel. 0441/798-2377, Fax: -2155, E-Mail: dekanat@informatik.uni-oldenburg.de

  • 15. Februar 1999/058/99
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Meinhard Simon vom Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg nimmt zusammen mit seinen Mitarbeitern Dr. Hans-Peter Großart und Dipl.-Biol. Natascha Selje an einer Forschungsexpedition mit dem deutschen Forschungsschiff "Meteor" ins Rote Meer teil. Vom 15. Februar bis zum 9. März 1999 unternimmt eine Gruppe von 24 deutschen, israelischen, palästinensischen, jordanischen und ägyptischen Wissenschaftlern umfangreiche Untersuchungen zur Entwicklung von Algenblüten im extrem nährstoffarmen und noch sehr sauberen nördlichsten Teil, dem Golf von Akaba. Von besonderem Interesse ist die Frage, wie sich die Zusammenhänge zwischen den Strömungsverhältnissen und dem Wachstum der Algen im Frühjahr entwickeln. Die Arbeitsgruppe von Simon wird sich mit der Frage beschäftigen, in welcher Weise die Entwicklung der Algenblüte den Stoffumsatz der Bakterien beeinflußt.
     

    Oldenburg. Dr. Detlev Heinemann, Leiter der Arbeitsgruppe Energiemeteorologie am Fachbereich Physik der Universität Oldenburg, hält einen Vortrag am National Renewable Energy Laboratory (NREL) in Golden, Georgia (USA). Er stellt Teile der Oldenburger Energieforschung vor und wird die weitere Zusammenarbeit auf diesem Gebiet koordinieren.
     

    Oldenburg. Prof. Dr. Gerald Farmer von der State University West Georgia (USA) hat seit dem Wintersemester 1998/99 eine Gastprofessur im Fach Musik der Universität Oldenburg inne. Farmer, Musiker und Musikpädagoge, ist seit 1985 mehrfach in Konzerten in Oldenburg aufgetreten. Er befaßt sich mit Problemen von Musikpädagogik in einer „klassischen“ multikulturellen Gesellschaft.

    Oldenburg. Dr. Dietmar Frommberger, Lehrbeauftragter des Fachgebiets Berufs- und Wirtschaftspädagogik an der Universität Oldenburg, ist vom Bundesministerium Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie in die Deutsch-Niederländische Kommission zur Berufsbildung berufen worden. Frommberger ist gelernter Diplom-Handelslehrer. Er profilierte sich besonders im Bereich der internationalen Berufsbildungsforschung.

  • 2. Februar 1999/057/99
  • Personalie aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Ernst–Rüdiger Olderog, Hochschullehrer für Theoretische Informatik an der Universität Oldenburg, ist von der International Federation for Information Processing (IFIP) für seine Arbeit in der Arbeitsgruppe “Formale Beschreibung von Programmierkonzepten” mit dem Silver Core Award ausgezeichnet worden. Olderog ist seit 1984 Mitglied der Arbeitsgruppe, der über 30 Experten aus Europa, Israel, den USA und Japan angehören. Die Arbeitsgruppe befaßt sich mit der Theorie und Praxis von formalen Methoden zur Spezifikation, Verifikation und Entwicklung von Software. Sie organisiert außerdem Arbeitsgruppen und  Konferenzen in Entwicklungsländern. 1995 wurde Olderog zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe gewählt.

  • 12. Februar 1999/056/99
  • Ludwig Freisel zum Honorarprofessor ernannt

    Oldenburg. Für seine Verdienste auf dem Gebiet der Zusammenarbeit zwischen der Universität und den Gymnasien der Region wird Oberstudiendirektor Dr. Ludwig Freisel (60) vom Fachbereich Pädagogik der Universität Oldenburg am Mittwoch, 17. Februar 1999, im Rahmen einer akademischen Feier der Titel eines Honorarprofessors verliehen (16.00 Uhr, Vortragssaal der Universitätsbibliothek, Uhlhornsweg). Freisel, der das Studienseminar Leer leitet, ist der Universität u.a. als Lehrbeauftragter zum Gebiet "Theorie und Praxis des Gymnasiums" sowie durch sein Engagement bei den Zulassungsprüfungen zum Hochschulstudium ohne Reifezeugnis seit vielen Jahren eng verbunden.

    Nach dem Lehramtsstudium mit den Fächern Geschichte und Germanistik und der Promotion zum Dr. phil. 1964 an der Universität Würzburg war Freisel zunächst als Gymnasiallehrer in Oldenburg tätig, wo er seit 1973 auch am Staatlichen Studienseminar Oldenburg mitwirkte, bevor er 1986 die Leitung des Studienseminars Leer übernahm. Freisel lebt in Oldenburg.

  • 12. Februar 1999/055/99
  • Informationsveranstaltung über das „Jahr-2000-Problem“

    Oldenburg. Das „Jahr-2000-Problem“ ist Thema einer Informationsveranstaltung des Informa-tikinstituts OFFIS und der „Gesellschaft der Freunde und Förderer des Kuratoriums OFFIS e.V.“ am Donnerstag, 25. Februar 1999, 10.00 bis 16.30 Uhr (Konferenzsaal des OFFIS Gebäudes, Escherweg 2). Hintergrund sind vermutete Umstellungsprobleme in Computersystemen bei Berechnungen mit Jahreszahlen, die über den Jahreswechsel 1999/2000 hinausgehen.

    Hauptredner ist der Gründer der „Initiative 2000“, Joachim Weidenbörner, von der COMPRO Gesellschaft für IT services & solutions (Dielheim). Außerdem sprechen Spezialisten der Unternehmen IBM (München) und der BVG Gesellschaft für Unternehmensberatung (Schortens). Unter anderem sollen Rechtsaspekte, Haftungs- und Versicherungsfragen sowie die besondere Problematik in Unternehmen der öffentlichen Hand behandelt werden. Informationen unter Tel.: 0441/9722-113 oder im Internet: http://www.offis.de.

  • 12. Februar 1999/054/99
  • BAFöG erleichtert Auslandsstudium

    Oldenburg. BAFöG-EmpfängerInnen können künftig voraussichtlich wieder für ein oder zwei Semester im Ausland studieren, ohne finanzielle Probleme befürchten zu müssen. Darauf weist das Akademische Auslandsamt (AAA) der Universität Oldenburg hin. Ab dem Sommer soll - wie schon bis 1996 - gelten, daß sich der Förderungszeitraum um ein bis zwei Auslandssemester verlängert. Außerdem zahlt das BAFöG-Amt einen erheblichen Zuschuß zu den im Ausland hohen Studiengebühren. In diesem Zusammenhang macht Robert McLaughlin, Lektor am Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften, auf freie Plätze für das Nordamerikaprogramm der Universität Oldenburg aufmerksam. Information: Robert McLaughlin, Tel. 0441/798-2341, oder AAA, Tel.: 0441/798-2438, Fax: -2461.

  • 11. Februar 1999/053/99
  • Rock und Pop-Konzert in der Uni-Aula

    Oldenburg. Für Dienstag, 16. Februar 1999, lädt der uniChor, Chor der Universität Oldenburg, zu seinem traditionellen Forum-Konzert am Ende des Wintersemesters in die Universitätsaula (Ammerländer Heerstraße) ein. Neben dem uniChor präsentiert das Forum das Duo „Chock & Aré“ mit Gitarren-Pop und die Rockband „project 5“, außerdem Beiträge für Piano solo. Eintritt: 5 DM auf allen Plätzen.

    Kontakt: Manfred Klinkebiel, Tel.: 0441/85823

  • 11. Februar  1999/052/99
  • Jazzchor der Universität gibt Konzert

    Oldenburg. Titel wie „Satin Doll“ von Ellington oder „Everybody’s Boppin“ von Hendriks sind am Donnerstag, 18. Februar 1999, 20.00 Uhr, in der Studiobühne der Kulturetage, Bahnhofstraße  11, zu hören. Der Jazzchor der Universität Oldenburg unter der Leitung von Ulrike Janssen, Fach Musik, hat ein komplett neues Programm erarbeitet. Begleitet wird der Jazzchor von einem Klaviertrio um den Bassisten Helmut Reuter. Solisten aus der Gesangsklasse von Ulrike Janssen runden das Programm ab. Eintritt: 10,00 DM (ermäßigt: 5,00 DM).

  • 11. Februar 1999/051/99
  • Firmenkontaktbörse für Informatik-Studierende

     Oldenburg. Eine Firmenkontaktbörse für Informatikstudentinnen und studenten veranstaltet erstmals der Fachbereich Informatik der Universität Oldenburg am Mittwoch, 17. Februar 1999, ab 13.00 Uhr im OFFIS-Gebäude (Escherweg 2, Oldenburg). Beteiligt sind auch die Ehemaligenvereinigung OLDIES und das Institut OFFIS. "Wir möchten mit dieser Firmenkontaktbörse unseren Studierenden die Möglichkeit geben, sich frühzeitig über die vielfältigen Arbeitsfelder für Informatikerlnnen zu informieren, und hoffen, daß sich dies auch positiv auf die Studienmotivation auswirkt", sagte der Dekan des Fachbereichs Informatik, Prof. Dr. Michael Sonnenschein. Die derzeit bundesweit sehr hohe Nachfrage nach Informatikabsolventlnnen solle genutzt werden, gerade auch regionalen Firmen die Möglichkeit zu geben, sich den Studierenden zu präsentieren und so den Kontakt zwischen Universität und Wirtschaft zu intensivieren.

    Kontakt: Prof. Dr. Michael Sonnenschein, Fachbereich 10 Informatik, Tel. 0441/798-2377,
    Fax: -2155, E-Mail: dekanat@informatik.uni-oldenburg.de.

  • 11. FEBRUAR 1999/050/99
  • Weiterbildung Spielleiter

    Oldenburg. Ab Juni 1999 bietet das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg eine zweijährige Weiterbildung zum Spielleiter bzw. zur Spielleiterin an: „Pädagogische Praxis – teambezogene Supervision – Mediation – mit Mitteln des Szenischen Spiels“. Die berufsbegleitende Weiterbildung qualifiziert in 15 Wochenendseminaren für den pädagogischen Alltag, für die teambezogene Supervision und die Theaterarbeit mit Gruppen. Anmeldeschluß ist der 3. Februar 1999. Informationen und ausführliche Broschüre: ZWW, Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg, Tel.: 0441/798-4422, Inernet: http://www.uni-oldenburg.de/zww/9.htm.

  • 10. Februar 1999/049/99
  • Personalie aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Friedrich W. Busch, Erziehungswissenschaftler und Bildungsforscher am Fachbereich 1 Pädagogik der Universität Oldenburg ist für den österreichischen "Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF)", Wien (Österreich), als Gutachter bestellt worden. Der FWF ist der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) vergleichbar. Busch ist im FWF zusammen mit österreichischen WissenschaftlerInnen für die Bereiche Familien-wissenschaft und Bildungsforschung zuständig.

  • 9. Februar 1999/048/99
  • Hohe Auszeichnung für Oldenburger Historiker

    Oldenburg. Für seine "Verdienste um die Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen zwischen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland" erhält der Oldenburger Historiker Prof. Dr. Hans Henning Hahn das "Kavalierkreuz des Verdienstordens der Republik Polen". Die hohe Auszeichnung, die Hahn durch den Präsidenten der Republik Polen, Aleksander Kwasniewski, zuerkannt wurde, wird ihm am Freitag, 12. Februar 1999, in der Botschaft der Republik Polen in Köln vom polnischen Botschafter, Dr. Anarzej Byrt, verliehen. Hahn lehrt am Historischen Seminar der Universität Oldenburg Moderne osteuropäische Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Polens.

    Kontakt: Prof. Dr. Hans Henning Hahn, Historisches Seminar, Tel.: 0441/798-2396.

  • 9. Februar 1999/047/99
  • Mentalitätsunterschiede zwischen Niederländern und Deutschen

    Oldenburg. "Über die religiösen Wurzeln der Mentalitätsunterschiede zwischen Niederländern und Deutschen oder die Holländische Tomate als Spätfolge des Calvinismus" lautet das Thema der Antrittsvorlesung der Soziologin Prof. Dr. Anabella Weismann am Dienstag, 16. Februar 1999, 18.00 Uhr, im Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg). Weismann lehrt seit dem Wintersemester 1996/97 Methoden der empirischen Sozialforschung am Institut für Soziologie und Sozialforschung (Fachbereich 3 Sozialwissenschaften) der Universität Oldenburg.

  • 8. Februar 1999/046/99
  • Personalie

    Oldenburg. Werner Barho, Oldenburger Konzertpianist und Lehrender an der Universität befindet sich zur Zeit auf Konzertreise durch sechs deutsche Städte. Außerdem werden Auftritte am 1. März 1999 in New York sowie in Odessa (Ukraine) stattfinden, wo er vom 12. bis 14. April 1999 im Rahmen des Festivals "Two days and a night of new music" einen Meisterkurs für Klavier abhalten wird. In Deutschland stehen Auftritte in Heidelberg, Magdeburg, Meppen, Aachen, Stade und Karlsruhe auf dem Programm. Zur Aufführung gelangen unter anderem Werke von Franz Liszt und dem Oldenburger Komponisten Gustavo Becerra-Schmidt sowie das gesamte Klavierwerk der Oldenburger Komponistin und Universitätsprofessorin Violeta Dinescu.

  • 8. Februar 1999/045/99
  • Referenten für Personal und Organisation

    Oldenburg. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Akademie für Weiterbildung Delmenhorst eine zwölfmonatige Weiterbildung zum Referenten für Personal und Organisation an. Angesprochen sind HochschulabsolventInnen der erziehungs-, sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Fächer mit ersten Berufserfahrungen in der Wirtschaft oder im Bildungsbereich. Für Interessierte findet am Freitag, 12. Februar 1999, 10.00 Uhr, im Vortragssaal der Universitätsbibliothek eine Informationsveranstaltung statt. Die nach dem Arbeitsfördungsgesetz (AFG) geförderte Maßnahme wird vom 19. April 1999 bis zum 14. April 2000 durchgeführt. Bewerbungen können ab sofort beim ZWW abgegeben werden. Information: Tel.: 0441/798-2720.

  • 8. Februar 1999/044/99
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Manfred Weber, Leiter des Dezernats Personal – Organisation – Innere Dienste der Universität Oldenburg, ist für fünf Jahre zum ehrenamtlichen Richter der Disziplinarkammer beim Verwaltungsgericht Oldenburg berufen worden. Weber ist seit neun Jahren an der Universität tätig.

    Prof. Dr. Rainer Grübel, Dekan des Fachbereichs 11 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Oldenburg, hat in Kopenhagen (Dänemark) den Gründungsvortrag der Dänischen Bachtin-Gesellschaft gehalten. Der russische Kulturphilosoph Bachtin (1895-1975) hat wesentlich zum Verstehen des Verhältnisses zwischem dem Ich und dem Anderen beigetragen. Grübel hat sich für die Beschäftigung mit Bachtins Ideen in Deutschland eingesetzt und Verbindungen des Gelehrten zur deutschen Philosophie sowie zur Gedankenwelt Martin Bubes nachgewiesen.

    Prof. Dr. Udo Kamps, Hochschullehrer mit dem Schwerpunkt "Mathematisierung der Wirtschaftswissenschaften" am Fachbereich 6 Mathematik der Universität Oldenburg, hat den Ruf  auf eine C4-Professur für Statistik an die Universität Marburg abgelehnt. Kamps, der seit 1997 an der Oldenburger Universität forscht und lehrt, war vorher als Heisenberg-Stipendiat der DFG an der Universität Dortmund tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind stochastische Modellbildung und mathematische Statistik.

  • 8. Februar 1999043/99
  • Ehepaare unterschiedlicher Konfession gesucht

    Oldenburg. Die Bedeutung der unterschiedlichen Konfession bei verheirateten oder geschiedenen Ehepartnern steht im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts an der Universität Oldenburg. Bislang haben bereits über 100 Paare an der Untersuchung teilgenommen. Jetzt suchen die Forscher weitere Paare, die bereit sind, einen Fragebogen zu beantworten. Themen sind u.a.: Welche Auswirkung hat die Konfession bzw. Religion auf die eheliche Beziehung? Wie wird die Entscheidung für eine kirchliche Trauung bzw. für eine Taufe getroffen? Welche Rolle spielt die Konfession bei der Erziehung der Kinder gemischtkonfessionell verheirateter Ehepaare? Information: Dipl.-Soz. Niels Logemann, Universität Oldenburg, Institut für Soziologie, 26111 Oldenburg, Tel. 0441/798-3043. E-Mail: niels.logemam@uni-oldenburg.de.

  • 5. Februar 1999/042/99
  • Oldenburger Jungfilmerinnen auf der Berlinale

    Oldenburg. Einen großen Erfolg können die beiden Oldenburger Jungfilmerinnen und Studentinnen Daniela Abke und Dorothee Brüwer verbuchen: unter mehr als 2000 Bewerbungen wurde ihr Kurz-Dokumentarfilm "go to shanghai"* gleich für mehrere Vorführungen auf den 49. Internationalen Filmfestspielen Berlin ausgewählt. Die "Berlinale" findet vom 10. bis 21. Februar 1999 statt.
    Der 15minütige Schwarz-Weiß-Film beschreibt den Bau eines Schiffes auf einer Werft in Ostfriesland. Aus der Filmankündigung: "Der Alltag scheint in seinen Abläufen zeitlos – schon lange gibt die Arbeit den Rhythmus vor. Zum ersten Mal bauen Wertarbeiter aus Emden ein Schiff für chinesische Auftraggeber. Fragmente beider Welten formen die Zeit. Ohne Worte beschreiben Bilder und Töne die Geburt eines Schiffes. - Der spezielle ‚look' von ‚go to shanghai' ist ein Novum, das für Begeisterung sorgen dürfte. Sein unvergleichlich hartes wie brilliantes Schwarz-Weiß ist das Ergebnis eines erstmalig in Deutschland angewandten Kopierverfahrens."
    Premiere des Films, der insgesamt fünfmal gezeigt wird, ist am 10. Februar, 14.30 Uhr, im Filmpalast in Berlin.
    Daniela Abke (30, gelernte Industriekauffrau) und Dorothee Brüwer (31, gelernte Tischlerin) studieren Bildende Kunst/Visuelle Kommunikation und Musik an der Universität Oldenburg, wo sie auch das filmische Handwerk erlernt haben. "go to shanghai" ist ihre erste Filmarbeit.
    *go to shanghai, 35 mm, schwarz/weiß, 15 min., Produktion: in flagranti film in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf", Potsdam-Babelsberg, gefördert Mitteln der Filmförderung des Landes Niedersachsen und der Hans-Böckler Stiftungt

  • 3. Februar 1999/041/99
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Dr. Klaus Struve, Behindertenpädagoge und Berufspädagoge mit dem Schwerpunkt ‚Berufliche Rehabilitation behinderter und benachteiligter Jugendlicher und Erwachsener' am Fachbereich 1 Pädagogik der Universität Oldenburg, hat den Ruf auf eine Professur für Berufspädagogik an der Universität Hamburg angenommen. Dort vertritt er ab dem Sommersemester das Arbeitsgebiet‚ Didaktik der Bautechnik, Holz- und Kunststofftechnik, Farbtechnik und Raumgestaltung.

    Prof. Dr. Thomas Höpner, Biochemiker am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung, hat in Paris zusammen mit den Vorsitzenden von sieben weiteren europäischen meereswissenschaftlichen Gesellschaften die "European Federation of Marine Societies" (EFMS) gegründet. Der neue Dachverband trägt der zunehmenden europäischen Zusammenarbeit in der Meeresforschung Rechnung, so etwa auf dem Gebiet des Küstenzonen-Management.

    Prof. Dr. Dr. Hans Kaminski, Hochschullehrer für Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen und Leiter des Instituts für Ökonomische Bildung am Fachbereich 3  Sozialwissenschaften, wurde in den "Beirat für Ökonomische  Bildung" des Deutschen Aktieninstituts e.V., Frankfurt/M., berufen. Der Beirat hat die Aufgabe, die ökonomische Bildung in der Bundesrepublik zu fördern. Kaminski lehrt und forscht seit 1980 an der Oldenburger Universität.

  • 5. Februar 1999/040/99
  • Lehrschwimmbad: Erstaunen über Haltung der Stadt

    Oldenburg. Mit Erstaunen hat die Universität Oldenburg zur Kenntnis genommen, daß die Stadt Oldenburg Verhandlungen über eine Beteiligung an der Unterhaltung ihres Lehrschwimmbeckens nicht weiter führen will. "Wenn die Stadt bei dieser Haltung bleibt, ist die Entscheidung darüber gefallen, daß diese Anlage geschlossen werden muß", sagte dazu der Kanzler der Universität, Günter Scholz. Die Universität könne nicht allein die Kosten für die mittelfristig anstehende Sanierung in Höhe von 500.00 DM und eine jährliche Unterhaltung von 140.000 DM aufbringen. Sie bedauere außerordentlich, daß von der Schließung viele SchülerInnen, behinderte Kinder und auch ältere Menschen betroffen würden.
    Das Lehrschwimmbecken der Universität wird schon seit vielen Jahren nicht mehr für den Lehrbetrieb im Rahmen des SportlehrerInnenausbildung, sondern ausschließlich von Freizeitgruppen sowie von Kindergärten und Vereinen genutzt. Insgesamt besuchten im vergangenen Jahr 26.860 BesucherInnen das Bad. Davon waren 8100 TeilnehmerInnen an Kursen des Freizeitsportangebotes der Universität, 10.560 Kinder aus Kindergärten und Schulen sowie 8200 TeilnehmrInnen an Kursen von Vereinen und freier Gruppen.
    Die Universität stelle seit vielen Jahren mit dem Lehrschwimmbecken Dienstleistungen für die Bevölkerung bereit, die eigentlich alleinige Angelegenheit der Stadt seien, betonte Scholz. Angesichts der jetzt notwendigen Investitionen müsse die Universität die Stadt als Hauptnutznießer an den Kosten beteiligen. Wörtlich sagte er: "Wir müßten das Bad bereits Mitte Februar schließen. Nur auf Bitten der Stadt haben wir uns im ersten Gespräch bereit erklärt, den Termin bis zu den Sommerferien zu verlängern, um die Angelegenheit in Ruhe verhandeln zu können. Das jetzige Signal ist von der Sache her außerordentlich bedauerlich, vom Stil her verblüffend."

  • 5. Februar 1999/039/99
  • "Wissenschaftsgesellschaften": Vortrag in der Universität

    Oldenburg. "Wissensgesellschaften: Auf dem Weg in eine zerbrechlichere Gesellschaft?" lautet der Titel eines Vortrags von Prof. Dr. Nico Stehr (Universität Vancouver/Kanada) am Freitag, 12. Februar 1999, 14.00 Uhr, Vortragssaal der Universitätsbibliothek (Uhlhornsweg). Veranstalter ist das Institut für Soziologie.
    Stehr, z.Zt. Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für Meteorologie (Hamburg), gilt als einer der weltweit führenden Theoretiker der ökologisch orientierten Wissensgesellschaft. Er befaßt sich u.a. mit den sozialen, ökonomischen und kulturellen Folgen der Transformation der modernen Gesellschaft in eine Wissensgesellschaft sowie der Beziehung von Klima und Gesellschaft.

    Kontakt: Institut für Soziologie, Tel.: 0441/798-2207

  • 5. Februar 1999/038/99
  • Neues Seminarkurs-Verzeichnis

    Oldenburg. Mehr als 50 Seminarkurse bietet das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Erwachsenenbildung im ersten Halbjahr 1999 an. Die Kurse haben sowohl beruflichen als auch allgemeinbildenden Charakter. Die DozentInnen sind WissenschaftlerInnen der Universität Oldenburg, der Universität Osnabrück sowie der Fachhochschulen Oldenburg, Ostfriesland und Wilhelmshaven. Das Verzeichnis ist zu beziehen über: ZWW der Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg, Tel.: 0441/798-4421, Fax –4411, E-Mail:: lamping.maria@zww.uni-oldenurg.de.

  • 3. Februar 1999/37/99
  • Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Baumert

    Oldenburg. Der Direktor des Forschungsbereichs Erziehungswissenschaft und Bildungssysteme am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (Berlin), Prof. Dr. Jürgen Baumert, hält im Rahmen der akademischen Abschlußfeier des Fachbereichs Sozialwissenschaften der Universität einen Festvortrag zum Thema "Mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung in Deutschland". Der Festakt findet am Montag, 8. Februar 1999, 18.00 Uhr, im Vortragssaal der Universitätsbibliothek am Uhlhornsweg statt.

    Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften,
    Tel.: 0441/798-2641

  • 3. Februar 1999/36/99
  • "Wer fliegt, bestimmt die Uni"

    Oldenburg. Die Ankündigung Niedersächsischen Wissenschaftsministeriums, Studierende würden exmatrikuliert, wenn sie die jetzt eingeführten 100 DM Verwaltungskosten pro Semester nicht zahlten, hat der Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, kritisiert. Er halte diese Äußerung für eine unzulässige Einmischung in die Angelegenheiten der Universität. Das Niedersächsische Hochschulgesetz (§ 77) bestimme ausdrücklich, daß allein die Hochschulen für Exmatrikulationen zuständig seien. "Wer fliegt, bestimmt die Uni", sagte Grubitzsch wörtlich.

    Grubitzsch betonte, daß zur Zeit noch keinerlei Handlungsbedarf gegenüber StudentInnen bestehe. Die Universität habe bis heute keinen Bescheid wegen der Verwaltungskosten an die StudentInnen versenden können, da die vom Landtag beschlossene Änderung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes noch nicht in Kraft sei. Weiter betonte Grubitzsch, er halte nach wie vor das Verfahren zur Einführung der Verwaltungsgebühren für äußerst problematisch.

  • 1. Februar 1999/035/99
  • Kognitive Grundlagen des Rechtschreibens erforscht

    Oldenburg. Auf welchen psycholinguistischen Grundlagen beruht die Fähigkeit zum Rechtschreiben? Früher war man der Ansicht, daß der Erwerb und die Kenntnis orthographischer Regeln die unabdingbare Voraussetzung für die Rechtschreibfähigkeit sei. Die Forschungen der jüngeren Zeit lassen aber erkennen, daß ein inneres mentales System von orthographischen Regeln aufgebaut wird, das in Kombination mit wortspezifischen orthographischen Informationen die Basis des Schreibenkönnens bildet. In seiner Habilitationsschrift weist der Sprachwissenschaftler Dr. Günther Thomé (Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Oldenburg) nach, daß es innere Regeln im Orthographieerwerb gibt und zeigt, wie diese konkret aussehen können.* Dabei wird deutlich, daß sich die inneren Regeln teilweise erheblich von den expliziten Regeln, wie sie in Wörterbüchern und Rechtschreiblehrbüchern zu finden sind, unterscheiden.
    Empirische Grundlage seiner Untersuchung bildeten qualitative Analysen von über 20.000 Fehlschreibungen, die 160 Schüler in mehreren Texten aus echten und künstlichen Wörtern produziert hatten. Dazu mußte das gesamte Wortmaterial mit allen Fehlschreibungen elektronisch gespeichert werden, um mit einem eigens für diesen Zweck geschriebenen Programm für die Einzelanalysen aufbereitet werden zu können. Finanziert wurde das Projekt "Innere Regelbildung im Orthographieerwerb" unter der Leitung von Prof Dr. Wolfgang Eichler (Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften) von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

    In der anglo-amerikanischen Literatur waren vereinzelt Vermutungen über die Existenz unterschiedlicher Lernertypen geäußert worden, ohne daß empirische Untersuchungen einen überzeugenden Nachweis erbringen konnten. Mit speziellen Untersuchungsmethoden konnte Thomé nun erstmalig im deutschsprachigen Bereich zwei unterschiedliche Lernertypen im Orthographieerwerb nachweisen: einen "generalisierenden Lernertyp" und einen lexikalischen Lernertyp. Der generalisierende Lernertyp bildet innere Regeln über orthographisch markierte Elemente und generalisiert diese Regeln erfolgreich oder fehlerhaft (Übergeneralisierungen). Der lexikalische Lernertyp bildet kaum innere Regeln oder wendet diese nicht zur Schreibung unbekannter Wörter an. Die korrekten Schreibungen kommen durch den Zugriff auf wort- oder lautspezifische Informationen im inneren orthographischen Lexikon zustande.
    Diese neuen Einblicke in die mentale Organisation sprachlicher Kompetenz lassen erhebliche Konsequenzen für die Orthographiedidaktik und die kognitive Linguistik erwarten *Günther Thomé, Orthographieerwerb. Qualitative Fehleranalysen zum Aufbau der orthographischen Kompetenz, Frankfurt/M. 1999 (bereits erschienen)

    Kontakt: Privatdozent Dr. Günther Thomé, Germanistische Didaktik und Sprachwissenschaft, Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften, Tel.: 0441/798-2324.


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