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Pressedienst: Juli 1999
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  • 28. Juli 1999/216/99
  • Fachbereich Informatik erfolgreich evaluiert

    Oldenburg. Der Fachbereich 10 Informatik der Universität Oldenburg hat seine Lehr-Evaluation zur Qualitätsverbesserung von Studium und Lehre im Verbund Norddeutscher Universitäten erfolgreich abgeschlossen. Die Lehr-Evaluation wurde vor drei Jahren mit einer Bestandsaufnahme und einer Begutachtung durch externe Gutachter aus Wissenschaft und Wirtschaft begonnen. Im nun erstellten Abschlußbericht stellt der Evaluationsbeauftragte des Fachbereichs, Dr. Hans Fleischhack, fest, daß alle Empfehlungen der externen Gutachter erfolgreich umgesetzt werden konnten. Insbesondere seien die umfassenden Maßnahmen zur Betreuung von StudienanfängerInnen und fortgeschrittenen Studierenden zu nennen.

  • 27. Juli 1999/215/99
  • Für die Weiterbildung „Systemische Sozialberatung“ sind noch Plätze frei

    Oldenburg. Noch sind Plätze frei für die vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg veranstalteten 2 1/2 jährigen berufsbegleitenden Weiterbildung „Systemische Sozialberatung“. Diese bereits zum achten Mal durchgeführte Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sowohl in sozialen und pädagogischen Berufsfeldern als auch in der Gesundheitsarbeit tätig sind. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein abgeschlossenes Hoch- oder Fachhochschulstudium der Richtung Pädagogik, Sozialarbeit oder Sozialpädagogik.

    Kontakt: ZWW, Dr. Joseph Rieforth, Dipl. Psychologe, Tel.: 0441/798-2268, -2589

  • 21. Juli 1999/214/99
  • Einschreiben zum Fernstudium verlängert

    Oldenburg. Das Fernstudienzentrum der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg weist darauf hin, daß die Einschreibung für ein Fernstudium an der FernUniversität in Hagen bis zum 15. August 1999 erweitert worden ist. Sowohl universitäre Abschlüsse als auch allgemeine Weiterbildungsmöglichkeiten, die berufsbegleitend absolviert werden können, sind möglich in Wirtschaftswissenschaft, Informatik, Mathematik, Elektrotechnik und Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften. Die Einschreibunterlagen sind unter Tel.: 0441-97984416 / 04921-6090 zu erhalten.

  • 21. Juli 1999/213/99
  • Führung im Botanischen Garten

    Oldenburg. „Die Pflanzen des Mittelmeers und der Kanarischen Inseln“ ist das Thema einer Führung im Botanischen Garten am Sonntag, 1. August 1999, 11.00 Uhr. Sie erfolgt durch den Leiter des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Peter Janiesch.. Treffpunkt zu der 1 1/2 stündigen Führung ist der am Eingang Philosophenweg 39/41.

    Kontakt: Dr. Albrecht Gerlach, wiss. Leiter des Botanischen Gartens, Fachbereich 7 Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften, Tel.: 0441/777654, Fax: 0441/71641, E-Mail: bot.garten@uni-oldenburg.de

  • 20. Juli 1999/212/99
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Silke Wenk (50), Hochschullehrerin für feministische Kunstwissenschaft und kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien wurde zur neuen Dekanin des Fachbereichs 2 Kommunikation/Ästhetik der Universität Oldenburg gewählt und löst Prof. Dr. Detlef Hoffmann ab. Wenk, Kunstwissenschaftlerin mit Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung, studierte in Freiburg und Berlin Kunstgeschichte, Soziologie und Philosophie. Nach ihrer Promotion 1980 war sie u.a. an der Konzipierung zahlreicher Ausstellungen beteiligt und als wissenschaftliche Mitarbeiterin (1985-90) an der Hochschule der Künste in Berlin tätig. Bis zu ihrer Berufung nach Oldenburg 1993 nahm sie Gastprofessuren in Braunschweig, Tübingen und an der University of California wahr. Ihre Forschungsschwerpunkte sind feministische Kunstwissenschaft, Kunst und Kunstpolitik des Nationalsozialismus und Skulpturen im 19. und 20. Jahrhundert.

    Prof. Dr. Wolfgang Eichler (59), Hochschullehrer für Germanistik, Didaktik und Linguistik, wurde zum neuen Dekan des Fachbereichs 11 Literatur- und Sprachwissenschaften gewählt und löst Prof. Dr. Rainer Grübel ab. Eichler studierte Germanistik, Geschichte und wissenschaftliche Politik in Kiel und Würzburg. Zwei Jahre arbeitete er als Lehrer und wurde mit einer Arbeit über den mittelniederländischen Mystiker Jan van Ruusbroec an der Universität Würzburg promoviert. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Assistent (1968-1969) am Deutschen Seminar der Universität Erlangen wurde er 1970 an die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und 1976 an die Universität Göttingen berufen. 1985 nahm er den Ruf an die Universität Oldenburg an. Eichler forscht empirisch im Bereich des Schriftsprachverhaltens und der Fehlerlinguistik.

    Prof. Dr. Wilfried Belschner (58), Psyschologe mit dem Schwerpunkt Gesundheitsforschung am Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie und Sportwissenschaft der Universität Oldenburg, wurde von der Fachgruppe Gesundheitspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie beauftragt, das 5. Symposium für gesundheitspsychologische Forschung im Jahre 2001 in Oldenburg auszurichten. Das 4. Symposium für gesundheitspsychologische Forschung fand dieses Jahr in Fribourg/Schweiz statt.

  • 19. Juli 1999/211/99
  • Akademische Abschlußfeier

    Oldenburg. Die akademische Abschlußfeier für die AbsolventInnen des Handelslehramts (Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften) findet am Freitag, 23. Juli 1999, 16.00 Uhr, im Hörsaalzentrum der Universität statt. Den Festvortrag hält Prof. Dr. Hermann Ebner (Mannheim), der zum Thema "Kooperation in der Lehrerbildung unter dem Aspekt komplementärer Angebotsprofile" spricht.

  • 16. Juli 1999/210/99
  • „Kriminell“ und „kreativ“: Musikgeschichte anders

    Oldenburg. Lebendig, ungeschönt, unterhaltsam – auf diese Weise wird Kindern und Jugendlichen ein eher ungewöhnlicher Zugang zur Musikgeschichte eröffnet. Das Mittel: Kriminalhörspiele über bekannte Komponisten. Autoren sind der Oldenburger Pädagogikdozent Dr. Jochen Hering und der Berliner Musiker Dr. Lutz Gümbel.

    Bislang sind in der Reihe „Dur und Moll“ bei der Deutschen Grammophon CD’s bzw. Kassetten über Tschaikowsky („Das Porzellandkind oder: Anders als die andern“), Haydn („Totenschädel sprechen nicht“) und Clara Schumann („Schlussakkord im Irrenhaus“) erschienen. Zuvor wurden sie im Bildungsprogramm des Hessischen Rundfunks gesendet. In Vorbereitung sind Hörspiele über Chopin und Bach. Geeignet sind die Hörspiele für den Musikunterricht ab der 4. Klasse.

    Hering war vor seiner Zeit als Dozent im Fach Sachunterricht (Fachbereich Pädagogik der Universität Oldenburg) über 20 Jahre lang Lehrer, u.a. in der Grundschule. Zwar hat der promovierte Geschichtslehrer Musik nicht studiert, mußte es aber aufgrund des Mangels an Musiklehrern immer unterrichten. An den bis dahin vorhandenen Hörspielen über die großen Komponisten störte den Pädagogen, daß diese zumeist “oberflächlich waren, reduziert auf bildungsbürgerliches Lexikon-Wissen, ohne die Schattenseiten der jeweiligen Biographien, die Leben ja lebendig und glaubhaft machen, zu berücksichtigen”. Vor allem fehlte eine lebendige Beziehung zu Kindern heute und ihrer Welt.

    So kreierten Hering und Gümbel die Detektive Gärtner und Schmitz.

    Der eine ist ein ausgeprägter Musikliebhaber, der mit seinem Wissen über Komponisten und Musikgeschichte leicht ins Schwärmen gerät, während der andere, ein eher praktisch veranlagtes Rauhbein, durch ein knallhartes Indiz mehr zu beeindrucken ist als als durch Melodien und Schicksale. Für die Aufklärung der schwierigen Fälle ergänzen sie sich geradezu ideal.

    Nach dem Hörspiel folgt eine Auswahl von Musikstücken des Krimis in voller Länge. In einem Begleitheft, das u.a. eine für Kinder verständliche Kurzbiographie sowie Vorschläge für die Vorbereitung des Hörspiels im Musikunterricht enthält, wird gezeigt, wie die Begegnung mit dem jeweiligen Komponisten im Unterricht vorbereitet werden kann: durch Malen und Tanzen zur Musik, durch Geschichten und szenische Spiele, die Erfindung eigener »Programmmusik« mit einfachen Instrumenten usw.

    Die Begleithefte erscheinen beim MoPäd Verlag Bremen (Tel.: 0421/3477982, Fax: 0421/3477984). Dort sind auch die CD's und Musikkassetten erhältlich.

    Kontakt: Dr. Jochen Hering, Fachbereich 1 Pädagogik, Tel. 0441/798-2017, Tel. priv. 0421/72533, Fax: 0421/3477984

  • 15. Juli 1999/209/99
  • Oldenburger StudentInnen können jetzt Romanistik in Bremen,
    Bremer StudentInnen Niederlandistik in Oldenburg belegen

    Oldenburg. In einem ersten Schritt zur Erweiterung ihres Studienangebots haben die beiden Universitäten Bremen und Oldenburg beschlossen, ihren Studierenden zum kommenden Wintersemester ein Magisterstudium an beiden Standorten zu ermöglichen. Dann werden Studierende in der Nachbaruniversität Fächer, die es an der eigenen Hochschule nicht gibt, belegen können und dort auch für diese die Prüfung ablegen. Für den Magisterabschluß ist das Studium von zwei Hauptfächern oder einem Haupt- und zwei Nebenfächern erforderlich.

    Das Oldenburger Lehrangebot wird damit um die Fächer Arbeitswissenschaft (Nebenfach), Linguistik (Haupt- und Nebenfach), Polonistik (Nebenfach) und Romanistik (Haupt- und Nebenfach) erweitert. Bremer Studierende können zukünftig die Fächer Chemie (Nebenfach), Frauen- und Geschlechterstudien (Nebenfach), Niederländische Philologie (Haupt- und Nebenfach), Niederlande Studien (Fortgeschrittene, Haupt- und Nebenfach), Evangelische Religionslehre (Haupt- und Nebenfach) und Slawische Philologie (Haupt- und Nebenfach) an der Universität Oldenburg studieren.

    Das größere Angebot bedeute nicht nur eine quantitative sondern eben auch eine qualitative Steigerung im Lehrangebot und eröffnet den Studierenden der Region eine Vielfalt von Studienmöglichkeiten, die eine Universität allein nur schwer anbieten kann, erklärte Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch. Für die Universität Oldenburg sei insbesondere die Erweiterung des Angebots um den Studiengang Romanistik interessant, das die Sprach- und Literaturwissenschaften komplettierte.

    Für die Universität Bremen seien die zusätzlichen Studienmöglichkeiten in der Niederländischen Philologie und in den Niederlande-Studien von besonderem Interesse, sagte der Rektor der Universität Bremen, Prof. Dr. Jürgen Timm. Es sei außerordentlich, meinte er weiter, daß die Kooperation dazu führe, ohne Mehrkosten eine Optimierung des Studienangebots für beide Universitäten zu erreichen und damit die Studienstandorte im Nordwesten noch attraktiver zu machen. „Wir haben unsere Position im Wettbewerb mit anderen Hochschulen gestärkt“, sagte er wörtlich.

    Eine wechselseitige Öffnung von Magisterstudiengängen – wie in Bremen und Oldenburg - ist im Rahmen von Kooperationsaktivitäten anderer Universitäten so noch nicht praktiziert worden. Bisher gibt es nur punktuell Möglichkeiten dieser Art. Die Universitäten Bremen und Oldenburg denken daran, diese Möglichkeiten weiter auszubauen und weitere Fächer in das Kooperationsstudium einzubeziehen

  • 14. Juli 1999/208/99
  • Oldenburg an Projektvorhaben für neues Chemiestudium beteiligt

    Oldenburg. Die Universität Oldenburg  beteiligt sich an dem Entwicklungsvorhaben "Vernetztes Studium - Chemie", das vom Bundesforschungsministerium (BMBF) fünf Jahre lang mit insgesamt rund 41 Millionen Mark gefördert wird. Das Oldenburger Projektvolumen beträgt 1.3 Millionen DM. Projektleiter ist der Chemiker Prof. Dr. Frank Rößner (Technische Chemie). Neben Oldenburg sind elf weitere Universitäten sowie, als Koordinator, das Fachinformationszentrum (FIZ) Chemie Berlin beteiligt.

    Hintergrund ist explosionsartige Zunahme der weltweit produzierten Forschungs- und Entwicklungsergebnisse, mit der die klassische akademische Ausbildung in Chemie nicht mehr  Schritt halten kann. Statt dessen sollen neue, von Multimedia und Netztechnologie getragene Lehr- und Lernformen entwickelt und erprobt werden. Beispielhaft für das naturwissenschaftliche Universitätsstudium steht ein neues Chemie-Grundstudium nach dem Baukastenprinzip. Es soll eine neue Art der individuellen Aus- und Weiterbildung mit modernen Lernformen wie zum Beispiel dem problembezogenen, entdeckenden Lernen möglich machen.

    Zur Aufbereitung des Stoffes in den interaktiven Unterrichtseinheiten dienen neue didaktische Ansätze. Der Zugriff auf die Information soll zeit- und ortsunabhängig möglich sein. Über die primären Ausbildungszwecke hinaus soll das Chemie-Baukastenstudium eine Grundlage für die Harmonisierung der akademischen Chemieausbildung in Europa liefern. Dem Konzept liegt das Würzburger Modell für ein reformiertes Chemiestudium zugrunde, das von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCH) und mehreren Universitäten gemeinsam entwickelt worden ist.

    Kontakt: Prof. Dr. Frank Rößner, Fachbereich Chemie, Technische Chemie,
    Tel. 0441/798-3355, priv. 0441/5601134, E-Mail: roessner@hrz1.uni-oldenburg.de

  • 13. Juli 1999/207/99
  • Supervision und Organisationsberatung

    Oldenburg. Ein sechssemestriges berufsbegleitendes Kontaktstudium „Supervision und Organisationsberatung als systemorientiertes Handeln im beruflichen Kontext“ bietet das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Oldenburg an. Zielgruppen sind Hoch- und FachhochschulabsolventInnen mit mindestens fünfjähriger Berufspraxis und einer Weiterbildung im psychotherapeutischen oder beraterischen Feld. Mindestalter: 28 Jahre. Anmeldeschluß ist der 3. September 1999. Information unter Tel. 0441/798-2589, Fax: -4411.

  • 12. Juli 1999/206/99
  • Vortrag und Ausstellung über totale Sonnenfinsternis 1999

    Oldenburg. Für zwei Minuten wird es am hellichten Tage dunkel, wenn sich am 11. August 1999 der Mond vor die Sonne schiebt und diese völlig bedeckt. Dieses seltene Naturschauspiel wird man auf einem etwa 100 Kilometer breiten Streifen auf der Linie Saarbrücken, Stuttgart, München beobachten können. In Oldenburg wird eine schmale Sonnensichel zurückbleiben. Nähere Informationen über dieses besondere Ereignis zeigt eine Ausstellung der studentischen Astronomie-AG (Fachbereich Physik der Universität Oldenburg), die zur Zeit in der Ringebene des Universitätsstandortes Wechloy zu sehen ist. Des weiteren informiert sie mit einem Vortrag am Mittwoch, 14. Juli, 20 Uhr, im Vortragssaal der Bibliothek der Universität (Uhlhornsweg) über die totale Sonnenfinsternis.

  • 12. Juli 1999/205/99
  • DTB-Präsidium tagt in Universität

    Oldenburg. Das Präsidium des Deutschen Turner-Bundes (DTB) tagt am 16./17. Juli 1999 im Sportzentrum der Universität Oldenburg. Nach Oldenburg eingeladen wurde das das höchste Gremium des 4,7 Millionen Mitglieder starken Verbandes von DTB-Präsident Prof Dr. Jürgen Dieckert, Sportwissenschaftler der Universität. Auf der Tagesordnung stehen so wichtige Fragen wie die Weiterführung des "Pluspunktes Gesundheit", das DTB-Gütesiegel für gesund-heitssportliche Vereinsangebote im Rahmen der Gesundheitsreform, sowie Perspektivplanungen für die Förderung der olympischen Sportarten Kunstturnen, Rhythmische Sportgymnastik und Trampolinturnen im Hinblick auf Sydney 2000. Am Freitag, 16. Juli 1999, empfängt Oberbürgermeister Dr. Jürgen Poeschcl das DTB-Präsidium im Rathaus. Dabei werden auch Fragen des für das Jahr 2000 geplanten Niedersächsischen Landes-Turnfestes in Oldenburg erörtert werden.

    Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Dieckert, Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissenschaft, Tel. 0441/798-3154, priv. 0441/54946

  • 9. Juli 1999/204/99
  • Mit 66 Jahren promoviert

    Oldenburg. Am 16. Juni 1999 wurde Hans-Jürgen Lorenz (66) am Fachbereich 1 Pädagogik der Universität Oldenburg promoviert. Seine Dissertation mit dem Titel „Von der Höheren Bürgerschule zum Herbartgymnasium. Der Kampf der Bürger einer mittleren nicht-preußischen Landeshauptstadt für ein realistisches Bildungsinstitut und dessen Entwicklung in den Widersprüchen und Krisen der Zeit" ist eine Darstellung und Analyse der Geschichte des Oldenburger Herbartgymnasiums. An diesem war Lorenz nach seinem Studium der Germanistik, Anglistik, evangelischer Theologie, Philosophie, Pädagogik und Psychologie in Mainz und Göttingen von 1960 bis 1996 zunächst als Studienassessor, dann Studienrat und seit 1986 Studiendirektor tätig. In den letzten Jahren hat er sich mit dem Lebenswerk des Oldenburger Pädagogen Johann Friedrich Herbart befaßt und sich mit Beiträgen an den von der Arbeitsstelle Regionale Schulgeschichte veranstalteten Herbart-Kolloquien beteiligt. Außerdem hat er an der Konzipierung der Ausstellung der Oldenburger Landesbibliothek über Herbart mitgewirkt, die in Oldenburg, Göttingen, Jena, Königsberg und Tartu gezeigt wurde.

    Kontakt: Prof. Dr. Wolf-Dieter Scholz, Dekan des Fachbereichs 1 Pädagogik, Tel.: 0441/798-2000, E-Mail: fb1dekan@hrz1.uni-oldenburg.de

  • 8. Juli 1999/203/99
  • Gründungsrektor der Universität Oldenburg wird 60 Jahre alt

    Oldenburg. Mit einem Kolloquium und einem Festakt ehrt der Fachbereich 3 Sozialwissenschaften am 16. Juli den Geographen und Gründungsrektor der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Rainer Krüger, anläßlich seines 60. Geburtstages. Als auswärtige Referenten werden der Hamburger Universitätspräsident Dr. Jürgen Lüthje und die Geographen Prof. Dr. Jürgen Hasse (Frankfurt) und Prof. Dr. Ingo Mose (Vechta) erwartet. Das Kolloquium beginnt um 14.30 im Vortragssaal der Universitätsbibliothek, der Festakt um 16.00 Uhr.

    Krüger, gebürtiger Schlesier, studierte in Göttingen und an der FU Berlin Geographie, Englisch, Pädagogik und Philosophie. Nach seiner Promotion war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Osteueropa-Institut der FU tätig. Von dort wurde er 1968 an die damalige PH Oldenburg berufen. Sein Engagement im Gründungsausschuß der Universität Oldenburg. führte 1974 zu seiner Wahl als Gründungsrektor. Fünf Jahre leitete er die Universität, dann trat er 1979 aus Protest gegen die Benachteiligung der Universität Oldenburg durch die Landesregierung zurück. Nach seinem Ausscheiden widmete er sich wieder ganz seinem Fach, aus dem 1992 das von ihm lange geleitete An-Institut FORUM hervorging.

  • 9. Juli 1999/202/99
  • Kooperation mit amerikanischer Universität

    Oldenburg. Ein Kooperationsvertrag wird heute zwischen der Oakland-University (Rochester, Michigan, USA) und der Universität Oldenburg geschlossen. Derzeit hält sich eine Delegation der amerikanischen Hochschule in Oldenburg auf. Die Oakland-University, mit 14.500 Studierenden etwas größer als die Oldenburger Universität, unterhält ein großes Deutschprogramm. Der Austausch von Studierenden, der sich auf alle Fächer erstrecken soll, wird im kommenden Wintersemester beginnen.

  • 7. Juli 1999/201/99
  • Deutsch-Türkisches Doppel-Diplom in Wirtschaftswissenschaften

    Oldenburg. Am Donnerstag, 15. Juli 1999, läuft der Bewerbungstermin zum Wintersemester für einen neuen Doppel-Diplom-Studiengang Wirtschaftswissenschaften aus. Der neue Studiengang ist vom Fachbereich 4 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften der Universität Oldenburg in Kooperation mit der Universität Sakarya (Türkei) eingerichtet worden.

    In der Türkei werden die Hochschulen oftmals von Studierenden besucht, die als Kinder von Migranten mehrere Jahre in Deutschland gelebt haben und daher zwei Sprachen sprechen und sich sicher in zwei Kulturen bewegen können. Für diese Studierenden sowie für deutsche Studierende, die gute türkische Sprachkenntnisse besitzen, wurde der Studiengang eingerichtet, um ihnen eine Arbeitsaufnahme mit einer qualifizierten Ausbildung in beiden Ländern zu ermöglichen.

    Kontakt: Fachbereich Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, Tel.:0441/798-8267, Fax: 0441/798-8287

  • 6. Juli 1999/200/99
  • Ökumenischer Semestergottesdienst

    Oldenburg. Einen ökumenischen Semestergottesdienst veranstalten die Evangelische StudentInnengemeinde (ESG) und die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) am Donnerstag, 8. Juli 1999, um 19.00 Uhr in der Stephanuskirche (Windhorststr. 38). Das Leitthema: „Auf einen Punkt gebracht – unser Fragen und Suchen“. Anschließend findet ein Begegnungstreffen im ESG-Haus (Quellenweg 55a) statt. Der Gottesdienst ist Bestandteil der 25-Jahr-Feier der Universität.

  • 6. Juli 1999/199/99
  • Pädagogische Woche unter dem Motto "ebben und fluten"

    Oldenburg. Die 16. Pädagogische Woche, die 4. bis 10. Oktober 1999 in der Universität Oldenburg stattfindet, steht unter dem Motto "ebben und fluten". Mit der Anspielung auf die Gezeiten soll der Bezug zum Rhythmus des Schulalltags und der Bildungspolitik angedeutet werden. Fragestellungen sind: Wie werden die Schulen der Zukunft aussehen? Von welchen Inhalten und von welchen Formen müssen sie sich trennen (ebben), um mit neuen Inhalten und in neuen Formen als Schule wieder attraktiver zu werden (fluten)?

    Mit über 200 Einzelveranstaltungen ist das Programm der Pädagogischen Woche, einer der größten Fortbildungsveranstaltungen für LehrerInnen und andere PädagogInnen in Deutschland, noch umfangreicher als in den Vorjahren. Möglich wurde dies durch das neugegründete Didaktische Zentrum (DiZ) der Universität, das entscheidend zum Angebot in allen Fächern und für alle Schulformen beigetragen hat. Auch in diesem Jahr ist die Pädagogische Woche wieder verbunden mit einer großen Lernmittel- und Schulbuchmesse.

    Kontakt: Didaktisches Zentrum/Zentrum für pädagogische Berufspraxis der Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg, Fax: 0441/798-4900.

  • 5. Juli 1999/198/99
  • Feierstunden für AbsolventInnen

    Oldenburg. Festliche akademische Abschlußfeiern haben an der Universität Oldenburg Konjunktur. Allein in diesem Juli sind es vier. Am Freitag, 9 Juli 1999, 16.15 Uhr, Hörsaal W3 1-161 am naturwissenschaftlichen Standort Wechloy, die des Fachbereichs Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften. Am Montag, 12. Juli 1999, 11.00 Uhr, Vortragssaal der Bibliothek (Uhlhornsweg), die des Fachbereichs 1 Pädagogik für LehramtsexamenskadidatInnen für Grund- und Hauptschule, Realschule und Gymnasien. Am Montag, 19. Juli 1999, 18.00 Uhr, Vortragssaal der Bibliothek (Uhlhornsweg), dann die des Fachbereichs Sozialwissenschaften und am Freitag, 23. Juli 1999, 16.00 Uhr, Vortragssaal der Bibliothek (Uhlhornsweg), schließlich die des Instituts für Betriebswirtschaftslehre II des Fachbereichs Wirtschafts- und Rechtswissenschaften.

  • 5. Juli 1999/197/99
  • Oldenburger Robin Hood-Ausstellung in England

    Oldenburg. Robin Hood, den Rächer der Enterbten und Beschützer von Witwen und Waisen, zieht es nach Hause. Die von dem Anglisten Dr. Kevin Carpenter (Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften) an der Universität Oldenburg erstellte und organisierte Ausstellung "Robin Hood - Die vielen Gesichter des edlen Räubers" wird ab Mitte Juli bis Ende August an der Nottingham Trent University (England) gezeigt. Die Ausstellung wurde erstmals 1996 im Rahmen der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse und danach an der Oldenburger Partneruniversität Torun (Polen) gezeigt Die Wanderausstellung zeichnet anhand von Texten und historischen Abbildungen, Kinderbüchern und Comics aus vielen Ländern, Filmplakaten, Spielzeug und Nippes die seit 700 Jahren andauernde Transformation und Veredelung der Legende "Robin Hood" vom Wegelagerer über den Adeligen und Widerstandskämpfer zum Demokraten und sozialen Helden nach.

    Kontakt: Dr. Kevin Carpenter, Lektor, Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften, Tel.: 0441/798-2303

  • 5. Juli 1999/196/99
  • Personalien aus der Universität

    Oldenburg. Prof. Dr. Astrid Kaiser, Erziehungswissenschaftlerin vom Fachbereich 1 Pädagogik der Universität Oldenburg, hat sich dazu entschlossen, einen Ruf an die Universität Münster für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Pädagogik der Primarstufe abzulehnen. Nach ihrer Aussage seien die wichtigsten Gründe die schöne Stadt mit den guten Wohnmöglichkeiten, die gut entwickelte Frauen und Geschlechterforschung an der Universität, die guten Forschungsmöglichkeiten und das Entgegenkommen der Universität.

  • 2. Juli 1999/195/99
  • SchülerInnen als Lehrende im Schulsport

    Oldenburg. Eine positive Bilanz des Projekts „SchülerInnen als Lehrende im Schulsport“ zog der Sportpädagoge Ulf Gebken vom Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie und Sport der Universität Oldenburg. „Es ist schon erstaunlich mit welchem Engagement SchülerInnen Verantwortung in der Schule übernehmen, wenn man sie läßt und pädagogisch unterstützt“, ist sein Fazit zur Zusammenarbeit der Universität mit der Integrierten Gesamtschule Flötenteich (IGS) und der Haupt- und Realschule Berne. Achim Schönberg, Fachbereichsleiter „Ganztagsangebote und Freizeit“ an der IGS, bilanzierte: „Wichtig war es, daß die Jugendlichen lernen ihren Sport, damit ihr Leben selbst zu gestalten und Verantwortung für andere zu übernehmen“. Gebken ergänzte, daß besonders eher auffällige SchülerInnen sich sozial verhalten, wenn man ihnen Verantwortung für das Gemeinwohl in der Schule überträgt.

    In der fast einjährigen Zusammenarbeit ersetzten die SchülerInnen nicht die SportlehrerInnen, sondern sie ergänzten den Sportunterricht und prägten das Schulleben. Im Einzelnen haben SchülerInnen ein „Streetsoccer“-Turnier sowie ein nächtliches „Streetball“-Turnier organisiert. Außerdem wurden Flugwettbewerbe, Mini-Playback- und Tanzshows in den Schulalltag integriert. Speziell in der Haupt- und Realschule Berne leiten die SchülerInnen Arbeitsgemeinschaften und Gruppen im Kanu-Polo. Sportlehrer Lutz Alefsen meint dazu: „In der Abenteuersportform Kanu-Polo übernehmen ältere SchülerInnen nicht nur Verantwortung für jüngere Jugendliche. Sie warten und pflegen die Ausrüstung, sind hochengagiert.“

    Sehr hilfreich für die Entwicklung des Schulsports bewertet Gebken die in Berne erprobte Ausbildung von SchülerInnen zu GruppenleiterInnen: „Es ist auch Aufgabe der Schule, die Jugendlichen zu Engagement in der Gesellschaft zu motivieren. ... Die Erfolge, die sich nach dem ersten Durchgang einer entsprechenden Ausbildung in Berne in dem freiwilligen Engagement der Jugendlichen zeigen, sind ermutigend und zukunftsweisend.“

    Kontakt: Ulf Gebken, Sportpädagoge am Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie und Sport, Tel.: 0441/798-3738

  • 2. Juli 1999/194/99
  • Führung im Botanischen Garten

    Oldenburg. „Gräser und Seggen“ ist das Thema einer Führung im Botanischen Garten am Sonntag, 4. Juli 1999, 11.00 Uhr. Durchgeführt wird sie von dem Botaniker Prof. Dr. Wolfgang Eber vom Fachbereich 7 Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg. Treffpunkt ist der Eingang am Philosophenweg.

    Kontakt: Dr. Albrecht Gerlach, wissenschaftlicher Leiter des Botanischen Gartens, Tel.: 0441/777654, Fax: 0441/71641, E-Mail: bot.garten@uni-oldenburg.de

  • 2. Juli 1999/193/99
  • Verwaltungskostenbeitrag von 100 DM vom OVG Lüneburg bestätigt

    Oldenburg. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hat in einem von einer Studentin angestrengten einstweiligen Anordnungsverfahren die rechtliche Position der Universität Oldenburg bestätigt, ihr die Immatrikulationsunterlagen zum Sommersemester nicht auszuhändigen (Az. 10 M 2228/99). Die Studentin hatte den vom Land Niedersachsen eingeführten Verwaltungskostenbeitrag von 100 DM nicht bezahlt und daraufhin keine Semesterbescheinigungen erhalten.

    Der 10. Senat des OVG wiederholte mit diesem Beschluß die bereits in einem früheren Verfahren (Az. 10 0 2013/99) getroffene Entscheidung, daß es Studierenden möglich sein müsse, die 100 Mark unter Vorbehalt zu zahlen, um im Anschluß daran die Rechtmäßigkeit der Beitragserhebung gerichtlich klären zu lassen. Das Gericht führte aus, daß bei allem Verständnis für die angespannte finanzielle Situation eines Studierenden im konkreten Fall nicht erkennbar sei, welche schwerwiegenden und unzumutbaren wirtschaftlichen Nachteile eintreten würden, wenn die geforderten 100 Mark für das Sommersemester vorläufig gezahlt werden, um die begehrten Semesterbescheinigungen zu erhalten. Die endgültige gerichtliche Klärung der Rechtmäßigkeit des niedersächsischen Verwaltungskostenbeitrags in einem Klageverfahren steht noch aus.

  • 2. Juli 1999/192/99
  • Long-Life-Learning: neue Uhrzeit

    Oldenburg. Der am kommenden Montag, 5. Juli 1999, im Rahmen der 25-Jahr-Feier geplante Vortrag der südafrikanischen Bildungsexpertin Prof. Dr. Shirley Walters zum Thema „University and Long-Life Learning“ im Hörsaalzentrum wird nicht, wie angekündigt, um 16.15 Uhr stattfinden, sondern erst um 19.00 Uhr.

  • 1. Juli 1999/191/99
  • Psychotherapieausbildung an der Universität

    Oldenburg. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)der Universität Oldenburg beginnt in Kooperation mit der Fachhochschule Ostfriesland im Wintersemester eine fünfjährige Ausbildung zum Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendpsychothearpeuten für Psychologen und Pädagogen an. Für Ärzte besteht im Rahmen des Kontaktstudiums eine Weiterbildung zum Facharzt für Psychotherapeutische Medizin. Eine Informationsveranstaltung zu der neuen Ausbildung, an der auch der Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Ostfriesland (Emden) beteiligt ist, findet am Dienstag, 6. Juli 1999, um 19.00 Uhr, Raum A9 2-222 in der Universität statt.

    Kontakt: Dr. Josef Rieforth oder  Birgit Neuhaus (ZWW), Tel.: 0441798-4425


Email: presse@admin.uni-oldenburg.de · Redaktion: Ralf Thiele