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Pressedienst: Oktober 1999
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  • 29. Oktober 1999

    Großer Bibliotheksball "Swinging Library" 298/99

    Oldenburg. Die Universitätsbibliothek veranstaltet am Sonnabend, 27. November 1999, 20.00 Uhr, in ihren Räumlichkeiten den vierten "BIS-Ball" unter dem Motto "Swinging Library". Der Eintrittspreis beträgt 40,-Mark (incl. Buffet). Kartenvorverkauf an der Ortsleihstelle in der Bibliothek, telefonische Bestellungen unter der Nummer 0441/798-2023, per Fax unter 0441/798-4040 oder per e-mail an "ball99@bis.uni-oldenburg.de". Es gibt keine Abendkasse, aber einen Vorverkauf bei der Carl von Ossietzky Buchhandlung in der Oldenburger Innenstadt.

  • 28. Oktober 1999

    Uni-Präsentation in Brüssel 297/99

    Oldenburg. Das Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg beteiligt sich mit einem Workshop und einem Ausstellungsstand an der Beschäftigungswoche 99 vom 3. bis 5. November 1999 in Brüssel. Auf der alljährlich stattfindenden Konferenz diskutieren in diesem Jahr 1.200 Delegierte Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation in Europa.

    Das ZWW stellt in Brüssel das EMPLOYMENT-INTEGRA-Projekt vor, mit dem die Erfolge des landesweiten Modellprojektes zur beruflichen und sprachlichen Integration von Flüchtlingen und Migranten in Niedersachsen dokumentiert werden. Durch die finanzielle Unterstützung der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen und mit Hilfe von lokalen Partnerorganisationen konnte das Projekt Integrationsmodelle entwickeln und umsetzen, die bereits bundesweit Anerkennung gefunden haben.

  • 28. Oktober 1999

    Personalien aus der Universität 296/99

    Oldenburg. Prof. Dr. Silke Wenk, Fachbereich 2 Kommunikation/Ästhetik der Universität Oldenburg, gehört zur wissenschaftlichen Leitung der internationalen Fachtagung "Gedächnis und Geschlecht - Zum Umgang mit der Geschichte der Konzentrationslager in beiden deutschen Nachkriegsgesellschaften" in Ravensbrück. Sie hält dort einen Vortrag, der in die Fragestellung der Tagung einführen soll.

    Über Wirkungen von Meerwasserentsalzungsanlagen auf die Meeresumwelt hält Prof. Dr. Thomas Höpner, Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, im November und im Januar Vorträge in Las Palmas und in Kairo. Eingeladen wurde er von der European Desalination Society (EDS) zu deren Zwei-Jahres-Tagung und von der Arabian School for Science and Technology sowie der ägyptischen Akademie der Wissenschaften.

    Dr. Jobst Seeber, Arbeitsstelle DIALOG der Universität Oldenburg und Sprecher der Technologietransferstellen in Niedersachsen, verabschiedete anlässlich einer Klausursitzung in Oldenburg Ministerialrat Reinhold Chwieralski. Chwieralski koordinierte im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zwölf Jahre die Arbeit der Transferstellen. Unter seine Ägide fielen die Modellprojekte zur Existenzgründung aus Hochschulen sowie zur Patentoffensive des Landes. Seeber bedankte sich im Namen der Arbeitsgemeinschaft bei Chwieralski für die langährige und vertrauensvolle Zusammenarbeit und für dessen erfolgreichen Einsatz.

    Prof. Dr. Do-Jin Yoo, Dean of Faculty of Social Science, Kyung Hee University, Seoul, Südkorea, ist vom 1. September 1999 bis 28. Februar 2000 Gast von Prof. Dr. Dr. h.c. Rosemarie Nave-Herz, Familiensoziologin am Fachbereich 3 Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg. Do-Jin Yoo wird im Teilprojekt "Intergenerationale familiale Beziehungen in Südkorea" des Gesamtforschungsprojekts "Intergenerationale familiale Beziehungen im Kulturvergleich" an der Universität forschen.

    Dr. Gerardo Meil Landwerlin, Prof. Titular de Sociología, Universidad Autónoma de Madrid, Departamento de Sociología, Spanien, ist vom 1. September 1999 bis 28. Februar 2000 Gast von Prof. Dr. Dr. h.c. Rosemarie Nave-Herz, Familiensoziologin am Fachbereich 3 Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg. Landwerlin wird im Teilprojekt "Intergenerationale familiale Beziehungen in Spanien" des Gesamtforschungsprojekts "Intergenerationale familiale Beziehungen im Kulturvergleich" an der Universität forschen.

  • 27. Oktober 1999

    Musikforscher tagen in Oldenburg 295/99

    Oldenburg. Zehn Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer werden marxistische MusikwissenschaftlerInnen aus 12 Ländern vom 5. bis 7. November 1999 in der Universität Oldenburg (Vortragssaal der Bibliothek) zu einer Fachtagung mit dem Titel "Musikwissenschaftlicher Paradigmenwechsel?" zusammenkommen.

    In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben Marxisten in streitbaren Auseinandersetzungen einen "Paradigmenwechsel" in der Musik und Musikforschung herbeizuführen versucht. Der Kampf um neue musikwissenschaftliche Paradigmen hatte sich dabei nicht allein zwischen West und Ost, sondern ebenso intensiv innerhalb der einzelnen "linken Lager" abgespielt. Die zweite Hälfte des Jahrhunderts war geprägt von einer professionellen Konsolidierung dieser Diskussion in einigen sozialistischen und einer sporadischen Suche nach einer kritischen Musikwissenschaft in einigen westlichen Ländern.

    Veranstalter der Tagung sind die Musikwissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Martin Stroh (Oldenburg), Prof. Dr. Günter Mayer (Berlin), Prof. Dr. Hanns-Werner Heister (Hamburg) und Prof. Dr. Peter Wicke (Berlin). Neben Plenarvorträgen, Podiumsdiskussionen und zwei Abendveranstaltungen mit Komponistenportraits wird in Arbeitsgruppen über Philosophie/Theorie und Geschichte, Musik, Politik, Medien und Globalisierung diskutiert. Insgesamt werden sich 40 ReferentInnen beteiligen.

    Informationen: Prof. Dr. Wolfgang Martin Stroh, Fachbereich Kommunikation/Ästhetik, Tel.: 0441/83645 und www.uni-oldenburg.de/musik/marx/index.html

  • 27. Oktober 1999

    "Bilder von Land und Meer" 294/99

    Oldenburg. "Bilder von Land und Meer" ist der Titel einer Tagung im Rahmen des langfristig angelegten Symposiums "Kulturen und Religionen des Meeres" am 5./6. November 1999 im Forschungszentrum Terramare (Wilhelmshaven). Organisiert wird die Tagung von Prof. Dr. Jürgen Heumann, Ev. Theologie, und von Dr. Dirk Röller, Ev. Religionspädagogik (beide am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg). Im Blickfeld der Tagung steht der Niederschlag des technischen Wandlungsprozesses in Forschung, Religion/Mythos, Literatur, Kunst und Bildung von Meeres-Anrainerstaaten. Während der Tagung sollen in verknüpfender Weise Bezüge zwischen Meer und Land erarbeitet werden. An exemplarischen Werken aus Kunst, Literatur, Musik, Philosophie und Religion soll die Begegnung der Meeres-Anrainerkulturen vorgestellt werden.

    Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Heumann, Institut für Ev. Theologie und Religionspädagogik, Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-4514 oder -2669; E-Mail: Heumann@hrz1.uni-oldenburg.de

  • 27. Oktober 1999

    Zusammenarbeit mit "Ärzte ohne Grenzen" 293/99

    Oldenburg. Die Arbeitsstelle Sucht- und Drogenforschung an der Universität Oldenburg arbeitet mit der niederländischen Sektion von "Ärzte ohne Grenzen" zusammen an einem Projekt, dessen Ziel es ist, die schnelle Verbreitung von HIV/AIDS und anderen Infektionskrankheiten in den Gefängnissen der Russischen Föderation mit wirksamen Präventionsprojekten zu bekämpfen. "Ärzte ohne Grenzen" unterstützt das Projekt mit 25.000 US-Dollar. Die mit dem Friedensnobelpreis geehrte Organisation beweise damit einmal mehr schnelle, unkonventionelle und engagierte Hilfeleistung, sagte der Leiter der Oldenburger Arbeitsstelle, Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg.

    Die Arbeitsstelle erstellt derzeit ein russischsprachiges Handbuch, das für MitarbeiterInnen aus den Gefängnissen, aber auch für Fachkräfte aus den Gesundheitsdiensten der umliegenden Kommunen als Grundlage für Aufklärungsprojekte und Trainingsprojekte dienen soll. In zwei Workshops mit verantwortlichen Mitarbeiterlnnen aus Gefängnissen und AIDS-Zentren wurden Anfang Oktober in Moskau Inhalte und Zielorientierung des Handbuchs diskutiert. Weitere Workshops folgen im Dezember 1999 und im Mai 2000.

    Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, Dr. Heino Stöver, Arbeitsstelle Sucht- und Drogenforschung, Fachbereich Sozialwissenschaften, Tel. 798-3001 oder -5456

  • 26. Oktober 1999

    Zum siebten Mal "Tag der Chemie" an der Universität 292/99

    Oldenburg. Am Donnerstag, 4. November, 9.00 - 19.00 Uhr, Großer Hörsaal in Wechloy, veranstaltet der Fachbereich Chemie der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit dem Ortsverband Oldenburg der Gesellschaft Deutscher Chemiker bereits zum siebten Mal den "Tag der Chemie". Dieser bietet den einzelnen Arbeitsgruppen des Fachbereichs die Möglichkeit, aktuelle Forschungsarbeiten und zukunftsweisende Projekte vorzustellen.

    Chemie zu erkunden und zu verstehen heißt Lebensqualität zu vermitteln, heißt Visionen und Lösungen auf der Suche nach neuen Wirkstoffen zu ergründen, heißt nachwachsende Rohstoffe zu nutzen oder alternative Treibstoffe und Materialien zu entwickeln. Deshalb ist der "Tag der Chemie" ein willkommener Anlass, für das Chemiestudium an der Universität Oldenburg zu werben, deren moderner Gerätepark ein Studium auf höchstem Niveau ermöglicht. Für AbsolventInnen wird ein stetig wachsender Bedarf in verschiedensten Einsatzfeldern erwartet. Daher wendet sich die Veranstaltung besonders an naturwissenschaftlich interessierte SchülerInnen umliegender Gymnasien, von denen die leistungsstärksten vom Dekan des Fachbereiches Chemie, Prof. Dr. Jürgen Gmehling, mit dem Angelus Sala Preis ausgezeichnet werden. Einen besonderen Höhepunkt stellt der Vortrag des Bundessiegers im Wettbewerb "Jugend-Forscht", Frèdèric Laquai (Käthe-Kollwitz-Gymnasium Wilhelmshaven), über "Leuchtende Moleküle" dar. Weitere vierzehn Kurzvorträge, zwei Experimentalvorträge und ein Festvortrag (Prof. Dr. Henning Hopf, Braunschweig) dokumentieren die Breite aktueller chemischer Forschungen. Abgerundet wird das Programm durch Posterausstellungen und Präsentationen von Chemieunternehmen.

    Kontakt: Prof. Dr. Rüdiger Beckhaus, Fachbereich 9 Chemie, Anorganische Chemie, Tel.: 0441/798-3656, E-Mail: beckhaus@hrz2.uni-oldenburg.de

  • 26. Oktober 1999

    "Master of Media Art" mit anspruchsvollem Bewerbungsverfahren 291/99

    Oldenburg. Ab nächstem Jahr bietet die Universität Oldenburg den Masterstudiengang "Medienkunst" an, der HochschulabsolventInnen mit einer künstlerischen oder kunstpädagogischen Ausbildung eine Möglichkeit bietet, das Betäigungsfeld erheblich zu erweitern. Der neue Studiengang ist auf vier Semester angelegt und schließt mit dem "Master of Media Art" ab. Pro Jahr können acht StudentInnen aufgenommen werden.

    Der interdisziplinäre, projektorientierte Studium soll alle Formen künstlerisch-musikalischer Inszenierungen umfassen, die mediale Aspekte beinhalten. Dazu gehören u.a. Film-, Video-, Foto- und Computerkunst, Musik- und Ton-Performances sowie auf der Schnittfläche von Kunst, Musik und textilem Gestalten angesiedelte Medienereignisse. Im Zentrum steht die Verzahnung von theoretischer Reflexion und ästhetischer Praxis der Medienkultur. Damit grenzt sich der Oldenburger von rein medienwissenschaftlichen anderer Universitäten ab, aber auch von einer nur künstlerischen Ausbildung der Kunst-, Musik- und Medienhochschulen.

    Besonders wichtiger Bestandteil ist die Kooperation mit dem von der Stadt Oldenburg eingerichteten Edith-Russ-Haus, dem neu gegründeten Haus der Medienkunst. Die dort stattfindenden Workshops von Medienkünstlern sind für Studierende des Ergänzungsstudiengangs verpflichtend. Damit soll der Studiengang kontinuierliche Impulse von außen erhalten.

    Das Bewerbungsverfahren ist anspruchsvoll: Wer sich bewirbt, muss nicht nur ein Studium im Bereich Kunst- oder Musikwissenschaft bzw. -pädagogik oder ein gleichwertiges Studium (Lehramt etc.) in einem der Fächer Kunst, Musik oder Textil abgeschlossen haben, sondern muss zudem eine eigene künstlerisch-wissenschaftliche Produktion erfolgreich vor der Studiengangsvollversammlung vorstellen.

  • 26. Oktober 1999

    Tagung zur Halbzeitbilanz des Modellversuchs Globalhaushalt 290/99

    Oldenburg. Wissenschaftsminister Thomas Oppermann, der Direktor des Centrums für Hochschulentwicklung, Prof. Dr. Detlef Müller-Böling und der Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, werden die Tagung "Globalhaushalt in Niedersachsen", 2. bis 3. Dezember 1999 im Hörsaalzentrum (Beginn am Donnerstag um 10.00 Uhr), eröffnen. Über 200 WissenschaftlerInnen, HochschulplanerInnen und Haushaltsexperten werden zu der Veranstaltung erwartet. Yorck Hener, Leiter des Dezernates für Hochschulplanung der Universität Oldenburg und bundesweit viel gefragter Referent in Sachen Globalhaushalt, hat die Veranstaltung zusammen mit dem Centrum für Hochschulentwicklung und dem Wissenschaftsministerium Niedersachsens konzipiert. Die Tagung soll Bilanz ziehen und darstellen, ob das Modell "Globalhaushalt" die Hochschulen voran bringt in ihren Zielen und Aufgaben. Dafür werden Experten aus mehreren Bundesländern ihre Erfahrungen einbringen und Vergleiche ziehen.

    1995 wurde an drei niedersächsischen Hochschulen, der Universität Oldenburg, der Technischen Universität Clausthal und der Fachhochschule Osnabrück der Modellversuch Globalhaushalt begonnen. Das Besondere am Globalhaushalt ist eine Haushaltsführung nach den Regeln der kaufmännischen Buchführung. Staatliche Zuschüsse erfolgen nicht mehr Zweckgebunden, sondern nach einem grob gegliederten Wirtschaftsplan, der den Hochschulen erhebliche Freiheiten über die Art und Weise der Ausgaben ermöglicht. Die Hochschulen müssen dabei nicht nur ihr Rechnungswesen umstellen, sondern eigene Vorstellungen für die Verteilung ihrer Mittel und Ressourcen entwickeln. Das Ziel dabei ist eine effizientere und effektivere Gestaltung der Aufgaben der Hochschulen. Dabei soll eine stärkere Betonung der Ergebnisse und der Leistungen innerhalb der Hochschulen ermöglicht werden. Intern gehört dazu der Aufbau eines Controlling für die Transparenz von Kosten und Leistungen, der Einsatz einer umfassenden betrieblichen Software für die Vernetzung und engeren Koordination der Verwaltung sowie eine verbesserte Entscheidungs- und Leitungsstruktur.

    Im Verlauf der Tagung wird der Wissenschaftliche Beirat, ein Gremium des Landes zur beratenden Begleitung des Modellversuchs, einen Evaluationsbericht vorlegen. Dem Wissenschaftliche Beirat gehören Vertreter von Hochschulen, Wissenschaftsbehörden und Unternehmensberatungen aus dem In - und Ausland an. Die Geschäftsführung liegt bei dem Centrum für Hochschulentwicklung, einer gemeinsamen Einrichtung der Bertelsmann - Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz. Der Evaluationsbericht soll sowohl die Zielerreichung des Modells in Niedersachsen als auch Hemmnisse und Zukunftsperspektiven beschreiben. Das Modell soll bereits ab dem Jahr 2001 auf alle Hochschulen Niedersachsens übertragen werden.

    Anmeldung: bitte schriftlich bis zum 6. November 1999 an die Universität Oldenburg, Dezernat 5, Tagungssekretariat, Postfach 2503, D-26111 Oldenburg. Der Tagungsbeitrag beträgt 255,- Mark (Teilnahme an nur einem Tag: 130,- Mark). Zahlung per Verrechnungsscheck oder per Überweisung: Raiffeisenbank Oldenburg, BLZ 280 60 228, Konto Nr. 900 001 03 unter Angabe der Referenz Nr. 500 503 00. Für Journalisten ist die Veranstaltung frei!

    Informationen: Monika Hanisch, Tel.: 0441/798-2853. Unter www.admin.uni-oldenburg.de/global99 können aktuelle Tagungsinformationen abgerufen werden.

  • 21. Oktober 1999
  • Neue Aspekte zur Evolution der Vögel und des Vogelfluges 289/99

    Oldenburg. "Neue Aspekte zur Evolution der Vögel und des Vogelfluges" ist das Thema eines Vortrags von Prof. Dr. Dominique Homberger vom Department of Biological Sciences, Lousiana State University, Baton Rouge (USA) am Dienstag, 26. Oktober 1999, 17.00 Uhr, Raum W4 1-162 (Standort Wechloy). Neue Untersuchungen über die Vogelhaut und über den Mechanismus der Federbewegung zeigen, dass das unter der Haut befindliche Fett und das Federkleid die aerodynamische Form der Vögel bestimmen, und dass die die Haut betreffenden Depressormuskeln eine Schlüsselrolle während des Fluges spielen. Diese Beobachtungen führen zur Folgerung, dass die Vögel ursprünglich weder von rennenden Dinosauriern noch von gleitenden baumlebenden Reptilien entstanden sind.

    Homberger studierte zuerst Veterinärmedizin und dann Biologie in Zürich wo sie an der dortigen Universität 1976 promovierte. 1979 ging sie an die Lousiana State University, wo sie neben allgemeiner Zoologie vor allem vergleichende Anatomie lehrt. 1984 wurde sie zum Associate Professor befördert.

    Kontakt: Prof. Dr. F. Bairlein, IfU Wilhelmshaven, Tel.: 04421/96890.

  • 20. Oktober 1999
  • Informatik-Vortrag 288/99

    Oldenburg. "Verlustleistungsabschätzung und –optimierung von Datenpfaden auf der algorithmischen Abstraktionsebene" lautet der Titel eines öffentlichen Vortrags von Dipl.-Informatiker Lars Kruse (Universität Oldenburg) am Montag, 25. Oktober 1999, 16.15, OFFIS-Gebäude (Escherweg 2, Oldenburg). Veranstalter ist der Fachbereich Informatik der Universität.

  • 20. Oktober 1999
  • Gesundheit aus dem Reich der Mitte: Qigong 287/99

    Oldenburg. Das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg veranstaltet zwei Qigong-Gesundheitsseminare: "Chinesische Selbst-Massage zur allgemeinen Gesundheitspflege", 23. bis 24. Oktober 1999, 10.00 Uhr, im PFL und "Selbst-Regenerierung durch Qigong bei chronischer Erkrankung", 13.bis 14 November 1999, 10.00 Uhr, Raum A6 1-111 (ehemals Verfügungsgebäude) der Universität. Die Gebühr beträgt jeweils 290,- Mark. Durchführen wird die Seminare Cai Jun, der Leiter der Qigong-Abteilung der Xi Yuan Klinik, dem Lehrkrankenhaus der Akademie für Traditionelle chinesische Medizin in Peking. Cai Jun gehört zu der ersten Generation von Ärzten, die über eine Arbeit mit Qigong graduiert wurden. Qigong ist ein besonderer Zweig der Traditionellen Chinesischen Medizin und heißt soviel wie durch Üben fähig werden, die eigene Lebenskraft zu stärken.

    Kontakt: Johann Bölts, Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-4703.

  • 20. Oktober 1999
  • Kompositionspreis des Uni-Chors vergeben 286/99

    Oldenburg. Der zum fünften Mal ausgeschriebene Kompositionswettbewerb des Hochschulchors der Universität Oldenburg um den "Carl-von-Ossietzky-Preis des Uni-Chors" geht in diesem Jahr an den Bielefelder Komponisten Gerd Lisken. Die Jury, der Prof. Violeta Dinescu, Christoph Keller, Manfred Klinkebiel, Thomas Kämpfer und Klaus Wagner angehören, sprach ihm den Preis für seine Komposition "... dein aschenes Haar" (2. Fassung für gemischten Chor, Sopran-Saxophon, Klavier, Trommeln, Becken, Metallklänge) zu. Insgesamt gab es elf Bewerbungen um den mit 1.000 DM dotierten Preis. Das prämierte Werk wird im Sommersemester 2000 vom Uni-Chor (Leitung Manfred Klinkebiel) in Oldenburg aufgeführt.

    Kontakt: Manfred Klinkebiel, Chorleiter, Tel. 0441/85823

  • 20. Oktober 1999
  • Mehr Service für StudentInnen 285/99

    Oldenburg. "Die Ausbildung der Studierenden ist die vornehmste Aufgabe der Universität, die Überführung hochqualifizierter Absolventen in den Arbeitsmarkt ihre größte Transferleistung. Deshalb muß sich die Universität besonders darum bemühen, die Serviceleistungen für ihr 'Kunden' zu verbessern." Das erklärte Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, heute bei der Eröffnung des INFO-Points der Hochschule. Er habe bei seinem Amtsantritt vor einem Jahr eine stärker Kunden orientierte Universität angekündigt. Der INFO-Point und der neu eingerichtete Dienstleistungnachmittag an der Universität seien sichtbare Zeichen dafür.

    Auch der Geschäftsführer des Studentenwerks Oldenburg, Gerhard Kiehm, begrüßte die neuen Serviceangebote für Studierende: "Der INFO-Point ist der Kristallisationspunkt eines bereits heute sehr guten Dienstleistungsangebot von Universität und Studentenwerk, das bundesweit vorbildlich ist."

    Der INFO-Point wird täglich von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet sein. Unter der Regie des Dezernates für akademische Angelegenheiten gibt ein geschultes Team Auskunft aller Art – vom Studienangebot bis hin zu Fragen, wo man welchen Veranstaltungsraum findet. "Damit wollen wir erreichen, dass sich Studierende und Gäste schnell zurecht finden können und sich nicht wegen jeder kleinen Frage an die über die Universität verteilten Ämter und Beratungsstellen wenden müssen," sagte dazu Dezernentin Helga Wilhelmer. "Natürlich können wir inhaltliche Beratungen nicht ersetzen. Aber wir können die Fragenden dann gleich an die richtigen Stellen verweisen." Auch das Fundbüro der Universität hat ab sofort seinen Platz beim INFO-Point.

    Eine gute Resonanz hat inzwischen auch der gemeinsame Dienstleistungsnachmittag von Studentenwerk und Universität gefunden. Seit dem 1. Oktober haben alle Stellen, die für StudentInnen da sind – wie die Studienberatung, das Immatrikulations- und Prüfungsamt, das Auslandsamt, die Psychosoziale Beratungsstelle sowie vom Studentenwerk das BaföG-Amt, die Sozialberatung und die Abteilung Studentisches Wohnen - jeden Donnerstag von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

    Eine Broschüre über "Serviceeinrichtungen – Beratung an der Universität" ergänzt das Paket, das für Studierende zu ihrer besseren Orientierung geschnürt wurde. Grubitzsch kündigte in diesem Zusammenhang an, dass weitere Schritte folgen werden. So sei geplant, die wichtigsten Beratungsstellen unter einem Dach zusammenzuführen. Damit würden Studierenden nicht nur lange Wege erspart, sondern auch eine bessere Kooperation der Einrichtungen untereinander ermöglicht.

  • 19. Oktober 1999
  • Absolventenfeier der Informatiker an der Universität 284/99

    Oldenburg. Der Fachbereich Informatik verabschiedet sich am Freitag, 22. Oktober 1999, 18.00 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek in einer Feierstunde von insgesamt 55 DiplomandInnen sowie vier Doktoranden. Man wolle die AbsolventInnen "in einem würdigen Rahmen aus der Hochschule entlassen, der der Leistung, die sie erbracht haben, Respekt erweist", sagte der Dekan des Fachbereichs Informatik an der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Michael Sonnenschein. Im Rahmen der Veranstaltung werden von der Ehemaligenvereinigung OLDIES e.V. besonders qualifizierte AbsolventInnen des Fachbereichs prämiert sowie die Förderpreise des VDE - Bezirksverein Oldenburg übergeben werden.

    Kontakt: Dr. Ute Vogel, Dekanatsassistentin des Fachbereichs Informatik der Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-2043; E-Mail: ute.vogel@informatik.uni-oldenburg.de. Ein Fototermin ist im Anschluss an die Veranstaltung ab 19.30 Uhr möglich.

  • 19. Oktober 1999
  • Oldenburger Hör-Kompetenz bundesweit anerkannt 283/99

    Oldenburg. Das Hörzentrum Oldenburg und die Arbeitsgruppe Medizinische Physik der Universität Oldenburg haben bei einem Wettbewerb für "Kompetenzzentren in der Medizintechnik", der vom Bundesforschungsministerium ausgeschrieben wurde, einen großen Erfolg errungen. Aus einem hochrangig besetzten Feld von insgesamt 56 beantragten Kompetenzzentren konnte sich der Oldenburger Vorschlag eines Kompetenzzentrums "Hörgeräte-Systemtechnik", zusammen mit 13 weiteren Vorschlägen, durchsetzen. Dies sei ein wichtiger Etappensieg auf dem Weg zu den maximal 7,5 Mio. DM Fördergeldern, sagte dazu der wissenschaftliche Leiter und Gründer des Hörzentrums Oldenburg, der Physiker und Arzt Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier. Ein Grund dafür sei die in Oldenburg bereits funktionierende Vernetzung zwischen Grundlagenforschung, industrieller Entwicklung und klinischer Anwendung und Weiterentwicklung. Partner des geplanten Kompetenzzentrums sind neben den Oldenburger Institutionen der Hörforschung (Universität Oldenburg, Hörzentrum Oldenburg, HNO-Zentrum des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg und Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte) die Universitäts-HNO-Klinik Gießen, die Akademie für Hörgeräte-Akustik Lübeck sowie der weltweit größte Hörgeräte-Hersteller Siemens Audiologische Technik (Erlangen) und der bundesweit größte Hörgeräte-Akustik-Filialist Kind Hörgeräte (Burgwedel).

    Ziel des Kompetenzzentrums sei die Entwicklung der Systemtechnik für ein "Hi-Fi-Hörgerät" der Zukunft, das nur in gemeinsamer, interdisziplinärer Zusammenarbeit erreicht werden könne, so Kollmeier. "Mit der Förderung könnten wir endlich die Schaltstelle zwischen Universität, Klinik und Industrie angemessen ausbauen." Die endgültige Entscheidung, ob das in die engere Wahl genommene Oldenburger Modellprojekt auch tatsächlich gefördert wird, fällt im März kommenden Jahres.

    Kontakt: Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Stephan Albani, Hörzentrum Oldenburg, Tel.: 0441/973-8997, E-Mail: hz@medi.physik.uni-oldenburg.de

  • 18. Oktober 1999
  • "Gründerväter der Soziologie" im Bild 282/99

    Oldenburg. Unter dem Titel "Gründerväter der Soziologie" steht eine Ausstellung mit Werken des Soziologen Werner Gephart (Bonn), die am Mittwoch, 27. Oktober 1999, 16.00 Uhr, im Vortragssaal der Universitätsbibliothek eröffnet wird. Veranstalter ist das Institut für Soziologie und Sozialforschung der Universität Oldenburg. Gezeigt werden Portraits und Collagen der bekanntesten Klassiker der Soziologie, unter ihnen Max Weber, Emile Durkheim und Niklas Luhmann Aus Anlass der Ausstellungseröffnung hält Prof. Dr. Erhard Stölting (Universität Potsdam) einen Vortrag zum Thema "Über die Notwendigkeit der Klassiker".

    Die ausgestellten Kunstwerke sind voller ironischer Anspielungen und hintergründiger Symbolik und vermitteln einen inspirierenden Zugang zur Soziologie und ihrer Geschichte. Der Künstler Prof. Dr. Werner Gephart lehrt an der Universität Bonn. Die Ausstellung, die vier Wochen lang in Oldenburg zu sehen ist, wurde bereits mit großem Erfolg in Düsseldorf, Bonn und Köln gezeigt. Darüber hinaus hat der Künstler 1998 einen Bildband publiziert (Werner Gephart, Gründerväter – Soziologische Bilder, Verlag Leske und Budrich).

    Die Ausstellung bildet den Auftakt einer Ringvorlesung des Instituts für Soziologie und Sozialforschung zum Thema "Klassiker und Klassikerinnen der Soziologie". Die Vorträge richten sich nicht nur an eine Fachöffentlichkeit und die Studierenden, sondern sollen auch einem größeren Kreis von Interessierten einen Einblick in die Geschichte der Soziologie vermitteln (jweils mittwochs 18.00 Uhr, Vortragssaal der Universitätsbibliothek).

    Kontakt: Prof. Dr. Stefan Müller-Doohm, Institut für Soziologie und Sozialforschung der Universität Oldenburg, Tel. 0441/798-2932, Fax: 2631.

  • 15. Oktober 1999
  • Ringvorlesung des Forums "Mitteleuropa - Osteuropa" 281/99

    Oldenburg. "Volkskulturen in Grenzräumen - Böhmen, Schlesien, Pommern" ist der Titel einer Ringvorlesung im Wintersemester 1999/2000, die 14-tägig dienstags von 18.15 bis 19.45 Uhr im Vortragssaal der Universitätsbibliothek veranstaltet wird. Die erste Vorlesung von Dr. Michael Simon (Dresden) am Dienstag, 19. Oktober, steht unter dem Thema "Volkskundliche Forschungen am Vorabend des Zweiten Weltkriegs im deutschsprachigen Ostmitteleuropa". Die Ringvorlesung ist eine gemeinsame Veranstaltung des Historischen Seminars der Universität Oldenburg und des Bundesinstituts für ostdeutsche Kultur und Geschichte (Oldenburg), die fortlaufend jetzt schon im 13. Semester stattfindet. Erstmals ist das Fach Volkskunde (Europäische Ethnologie) des Bundesinstituts beteiligt.

    Volks- und Alltagskulturen bilden Räume und verfügen über Grenzen, die von territorialgeschichtlichen Einheiten häufig abweichen und auf Grund exogener wie auch endogener Faktoren als kulturelle "Arealbildungen" weitgehend selbstbestimmt sind. Wie solche historischen Regionalkulturen im östlichen Mitteleuropa ausgesehen haben, wie sich ihre Einbindung in politisch-nationale Grenzräume und deren Veränderungen ausgewirkt hat und immer noch auswirkt, bildet als Fragestellung den Hintergrund der Ringvorlesung und wird anhand exemplarischer Beispiele aus den historischen Räumen Böhmen, Schlesien und Pommern erörtert.

    Kontakt: Prof. Dr. Hans Henning Hahn, Historisches Seminar, Universität Oldenburg, Tel.: 0441/798-2396; Dr. Kurt Dröge, Bundesinstitut für ostdeutsche Kultur und Geschichte, Oldenburg, Tel.: 0441/96195-18

  • 15. Oktober 1999
  • Achtung - Terminverschiebung! 280/99

    Der angekündigte Fototermin (Pressedienst Nr. 276/99 vom 13. Oktober 1999) zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Hochschulsport der Universität Oldenburg und der AOK Oldenburg am Dienstag, 19. Oktober 1999, 10.00 Uhr (Kanzlerbüro der Universität) muss verschoben werden. Der neue Termin wird rechtzeitig mitgeteilt.

  • 14. Oktober 1999
  • Uni Oldenburg jetzt Ausbildungsstätte für PsychotherapeutInnen 279/99

    Oldenburg. In der vergangenen Woche erhielt die psycho-soziale Abteilung des Zentrums für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte für Psychologische Psychotherapeuten und für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Hintergrund ist das neue Psychotherapeutengesetz mit den dort vorschriebenen Ausbildungswegen. Der Anerkennung ging eine einjährige Vorbereitungszeit mit intensiven Kontakten zu VertreterInnen des Gesundheitswesens (Krankenkassen, der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen, Ministerium) und den Kliniken der psychotherapeutischen Versorgung in der gesamten Weser Ems Region voraus.

    Der Leiter und maßgebliche Initiator der Ausbildungsstätte Dr. Joseph Rieforth (approbierter Psychologischer Psychotherapeut) sieht damit die Möglichkeit, auf den 15-jährigen Erfahrungen im Bereich der postgradualen psycho-sozialen Weiterbildung aufzubauen: "Nunmehr hat die Universität Oldenburg eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte für die klinisch-psychotherapeutischen Berufsausbildung nach dem Studium. Die Absolventlnnen erhalten am Ende der Ausbildung die staatliche Approbation und haben damit die Voraussetzung, an der kassenärztlichen Versorgung im Rahmen der psychotherapeutischen Krankenversorgung teilzunehmen."

    Vor diesem Hintergrund führt das ZWW in Kooperation mit der Fachhochschule Ostfriesland (verantwortlich: Prof. Dr. med. Alex Schaub) in Kürze eine fünfjährige berufsbegleitende Weiterbildung mit dem Schwerpunkt "Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie" in Form eines Kontakstudiums durch. Zielgruppe sind PädagogInnen und PsychologInnen. Die Weiterbildung endet mit der staatlichen Approbation. Es ist geplant, in diesem Rahmen auch Elemente für die Weiterbildung Ärztlicher Psychotherapeuten anzubieten. Bewerbungen sind bis zum 15. November 1999 zu richten an das ZWW, Psycho-soziale Abt., Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg. Information unter Tel. 0441/798-4425, Fax: -4411.

    Kontakt: Dr. Josef Rieforth oder Birgit Neuhaus (ZWW), Tel.: 0441798-4425, Fax: -4411

  • 14. Oktober 1999
  • Wie sieht die Universität des nächsten Jahrhunderts aus? 278/99

    Oldenburg. Zum gemeinsamen Nachdenken über die zukünftige Rolle der Universität in der Gesellschaft von Morgen lädt die Copernicus AG an der Universität Oldenburg zu einer Ringvorlesung "Nachhaltigkeit und Universität – Zur Umsetzung der Copernicus-Charta" ein. Diese wird ab dem 20. Oktober 1999 während des Wintersemesters 1999/2000 immer mittwochs von 18-20 Uhr im Hörsaal 3 des Hörsaalzentrums stattfinden. Zum Auftakt der Veranstaltung und zur Einführung in die Thematik wird der Film "Die Geister, die wir brauchen" gezeigt.

    Gesellschaftliche Entwicklungen basieren immer stärker auf dem Wissen über technologische Möglichkeiten, die langfristige Überlebensfähigkeit auf dem Wissen über die Grenzen der Belastbarkeit. Um Chancen zukunftsverträglich nutzen zu können, bedarf es einer Universität, die das nötige wissenschaftliche Wissen bereitstellt, die hervorragend ausgebildete Menschen in die Gesellschaft entlässt und die sich als Katalysator für eine nachhaltig zukunftsverträgliche Entwicklung der Gesellschaft begreift. In der Veranstaltungsreihe werden positive Beispiele vorgestellt und Diskussionen über notwendige Veränderungen an der UNI angeregt.

    Kontakt: Walter Neddermann, Geschäftsstelle der Copernicus AG, Fachbereich Sozialwissenschaften, Tel.: 0441/798-3264, E-Mail: walter.neddermann@uni-oldenburg.de

  • 14. Oktober 1999
  • Arbeit muss früh zum Thema gemacht werden 277/99

    Oldenburg. Eine frühe Konfrontation mit dem Thema Arbeit bei der Behandlung von Alkoholabhängigen hält der Vorsitzende der Arbeitsstelle "Sucht und Drogenforschung (SAUS)" an der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, für notwendig. Die mit hohen Kosten verbundenen Entwöhnungsbehandlungen könnten so deutlich optimiert werden. Zudem sei für den Erfolg von Rehabilitationsmaßnahmen die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen den therapeutischen Einrichtungen mit den Arbeitsämtern, Bildungseinrichtungen und Betrieben wünschenswert. Meyenberg äußerte sich auf einer Expertentagung "Neue Wege in der Rehabilitation Alkoholabhängiger", die heute in der Universität Oldenburg stattfand.

    Die Arbeitsstelle SAUS überprüft zur Zeit, mit finanzieller Förderung der Landesversicherungsanstalt Oldenburg/Bremen, die Effektivität von Behandlungen Alkoholabhängiger. Bei ihren Untersuchungen fanden die Wissenschaftler heraus, dass am Ende stationärer Aufenthalte nicht nur Therapeuten und Ärzte die Leistungsfähigkeit ihrer Patienten zumeist positiv einschätzen, sondern auch die Patienten selbst zuversichtlich ihrer Zukunft entgegensehen. Insofern könne man konstatieren, so Meyenberg, daß sich die Situation der Alkoholabhängigen durch Entwöhnungsbehandlungen verbessere, und die stationären Einrichtungen ihrem Rehabilitationsziel, der Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit, im Grundsatz nachkämen. Allerdings würden im ersten Jahr knapp ein Drittel rückfällig. Zudem zeigten sich bei einem erheblichen Teil der Patienten Probleme bei der sozialen Integration, die einen dauerhaften Rehabilitationserfolg gefährden. Hier müsse angesetzt und neu nachgedacht werden. Voraussetzung dafür sei, daß die an der Integration beteiligten Einrichtungen kooperierten und sich mehr als bisher aufeinander abstimmten. Diese Verbesserung könne durch die Einführung eines Casemanagers ermöglicht werden, der Alkoholabhängige von der Diagnose über die stationäre Therapie bis hin zur Kontaktaufnahme in einer Selbsthilfegruppe betreut und bei der beruflichen Integration Unterstützung bietet.

    Kontakt: Arbeitsstelle "Sucht- und Drogenforschung (SAUS)", Fachbereich 3 Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, Wiss. Mitarb. Knut Tielking, Tel. 0441/798-5156, Fax –5180, E-Mail: Alkohol@hrz1.uni-oldenburg.de

  • 13. Oktober 1999
  • Hochschulsport und AOK kooperieren im Gesundheitsangebot 276/99

    Oldenburg. Zur Konkretisierung der fachlichen Zusammenarbeit schließen der Hochschulsport der Universität und die AOK Oldenburg am Dienstag, 19. Oktober 1999, 10.00 Uhr, im Büro des Kanzlers der Universität einen Kooperationsvertrag ab. Damit verbunden ist eine finanzielle Unterstützung des Hochschulsports durch die AOK. Die Kooperation beginnt ab dem Wintersemester 1999/2000 und im Sommersemester 2000 sollen weitere Angebote des AOK-Gesundheitszentrums auch für Studierende und Bedienstete geöffnet werden.

    Kontakt: Zentrale Einrichtung Hochschulsport, Tel.: 0441/798-2085
    Zu einem Fototermin am Dienstag, 19. Oktober 1999, 10.00 Uhr, Kanzlerbüro (Verwaltungsgebäude, 4. Stock) wird herzlichst eingeladen.

  • 12. Oktober 1999
  • LinuxTag an der Universität Oldenburg 275/99

    Oldenburg. Zum Thema "Linux", ein PC Betriebssystem, veranstaltet die Linux User Group Oldenburg (LUGO), eine Gruppe Linux-Begeisterter Studenten der Universität und anderen Interessierten, am Sonnabend, 16. Oktober 1999, 10.00 bis 18.00 Uhr, eine Ausstellung im Foyer der Universität Oldenburg am Standort Wechloy. Der Eintritt ist frei.

    Linux ist ein freies Betriebssystem für Computer verschiedener Gattungen, von herkömmlichen PCs bis hin zu professionellen Workstations oder Hochleistungsrechnern. Das System gilt als stabiler und sicherer als bisherige Systeme für PCs und reiche in der Qualität an die Betriebssysteme professioneller Workstations heran, so die Einschätzung der LUGO-Gruppe. Es sei also kein Wunder, dass Linux in Firmen wie Mercedes, bei diversen Banken, Versicherungen und wissenschaftlichen Instituten eingesetzt werde.

    Die Ausstellung präsentiert verschiedene Einsatzgebiete und Produkte rund um Linux. So wird auf mehreren Rechnern Software für den Heim- und Büroanwender vorgestellt. Auch diverse Anwendungsgebiete im Multimedia-, Grafik-, CAD-, Entwicklungs- und Faxbereich sind im Programm. Hiesigen Firmen wird außerdem ein Forum geboten, ihre Linux-basierten Produkte vorzustellen.

    Kontakt: Martin Schulze, Linux User Group Oldenburg, Tel.:0441 / 7780584

  • 12. Oktober 1999
  • Wissenschaft, Kultur und Religion zwischen Selbstbegrenzung und Grenzüberschreitung 274/99

    Oldenburg. "An der Grenze? - Wissenschaft, Kultur und Religion zwischen Selbstbegrenzung und Grenzüberschreitung" – unter diesem Titel veranstaltet die Arbeitsstelle für Religion in Erfahrungs- und Lernprozessen des Didaktischen Zentrums der Universität eine öffentliche Vortragsreihe. Das Thema "Grenze" wird von Oldenburger WissenschaftlerInnen aus der Perspektive der Biologie, Germanistik, Pädagogik, Physik, Psychologie, Sozialwissenschaften, Technik und Theologie erörtert werden. Dabei geht es um die Frage, ob alles, was erforschbar und "machbar" ist, gegenwärtigen und zukünftigen Generationen dienlich ist. Die Vortragsreihe wird eröffnet am Donnerstag, 21. Oktober 1999, 18.00 Uhr, mit einer Ausstellung unter dem Titel "grenz.räume", die von Studierenden des Fachs Visuelle Kommunikation gestaltet wurde (Foyer des Hörsaalzentrums). Eine Einführung erfolgt durch den Religionspädagogen Prof. Dr. Jürgen Heumann. Den ersten Vortrag der Reihe hält der Physiker Prof. Dr. Gottfried Heinrich Bauer am Donnerstag, 28. Oktober 1999, 18.00 Uhr, zum Thema "Energetische und ökologische globale Krisen durch Wachstum – Optionen angesichts der Grenzen?" (Raum A1 0-004).

    Kontakt: Prof. Dr. Jürgen Heumann, Ev. Theologie, Tel. 0441/798-4514.

  • 12. Oktober 1999
  • Informationen aus erster Hand 273/99

    Oldenburg. Unter dem Titel "Informationen aus erster Hand aus Technik und Wirtschaft - Expertengespräche in der Lehrerausbildung" steht eine mehrteilige Veranstaltungsreihe in der Universität, die gemeinsam von Prof. Dr. Kurt Henseler (Institut für Technische Bildung der Universität Oldenburg) sowie den Unternehmen EWE und PreussenElektra getragen wird. In vier Einzelvorträgen geht es um die Bereiche Leitungsbau, Umspannwerke, Gasversorgung und Telekommunikation. Der erste Vortrag findet statt am 2. November 1999, 14.00 Uhr, Raum A4 0-022. Detlef Krause (PreussenElektra) spricht zum Thema "Leitungsbau".

    Die Veranstaltung verfolgt zwei Zielrichtungen. Auf der einen Seite werden den Studierenden Kenntnisse und Erfahrungen über die Arbeit der für eine funktionierende Technik Verantwortlichen aus erster Hand vermittelt, wodurch der fachwissenschaftliche Bereich des Studiums vertieft und erweitert wird. Auf der anderen Seite fördert die Veranstaltung eine wichtige didaktisch-methodische Kompetenz bei den Studierenden, nämlich die Expertengespräche vorzubereiten und durchzuführen.

    Kontakt: Prof. Dr. Kurt Henseler, Institut für Technische Bildung, Fachbereich 3 Sozialwissenschaften, Tel.: 0441/798-2647, Fax: 2967, E-Mail: kurt.henseler@uni-oldenburg.de

  • 11. Oktober 1999
  • Noch Plätze frei 259/99

    Oldenburg. In dem Seminar "Kommunikation in der Weiterbildung", das am 22./23. Oktober 1999 vom Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Universität Oldenburg angeboten wird, sind noch Plätze frei. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Fachleute, die in der Weiterbildung tätig sind. Im Einzelnen geht es um die Vermittlung von theoretischen Grundlagen der Kommunikation und deren praktischer Umsetzung im Alltag der Weiterbildung. Störungen der Kommunikation und deren Behebung bzw. Vermeidung werden intensiv besprochen. Information beim ZWW, Tel.: 0441/798-4420 oder -2275.

  • 11. Oktober 1999
  • Günter König – ein kritischer Freund 272/99

    Oldenburg. "Die Universität Oldenburg trauert um einen kritischen Freund", erklärte heute der Präsident der Universität Oldenburg, Prof. Dr. Siegfried Grubitzsch, zum Tod des ehemaligen stellvertretenden Hauptgeschäftsführers der IHK Oldenburg, Dr. Günter König. Der Verstorbene habe sehr früh die Bedeutung der Universität für die Zukunft der Region erkannt und sich deshalb schon in einer Zeit für sie engagiert, als es noch große Distanzen zwischen Universität und der Oldenburger Öffentlichkeit gegeben habe. Seit 1975 gehörte König dem Vorstand der Universitätsgesellschaft Oldenburg an, vor zwei Jahren übernahm er einen Lehrauftrag am Institut für Ökonomische Bildung.

    Königs Weitsichtigkeit sei begleitet worden von einem offenen Umgang mit der Universität, betonte Grubitzsch. Seine Anregungen und kritischen Anmerkungen seien für die Universität immer wichtig gewesen und von großer Solidarität geprägt. Zuletzt habe er sich für mehr Existenzgründungen an der Universität Oldenburg stark gemacht und dafür zusammen mit Prof. Dr. Hans-Jürgen Appelrath (OFFIS) ein Konzept vorgelegt.

  • 11. Oktober 1999
  • Helfen Computer beim Problemlösen? 255/99

    Oldenburg. Welche Problemlösestrategien braucht man für ein räumliches Puzzlespiel? Fordert ein solches in der virtuellen Computerwelt eine andere Strategie als ein reales Puzzle aus hölzernen Bausteinen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich knapp drei Jahre lang ForscherInnen der Universität Oldenburg unter der Leitung von Prof. Dr. Kristina Reiss. In dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten und jetzt abgeschlossenen Projekt der mathematikdidaktischen Grundlagenforschung wurden 60 SchülerInnen getestet. Die Aufgabe: Anordnungen aus 2x2x2 bzw. 3x3x3 verschieden farbigen Würfeln und "halben Würfeln" nachzubauen. Einmal standen reale Bausteine zur Verfügung, im anderen Fall musste mit Hilfe eines Computerprogramms konstruiert werden. Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem langjährigen Forschungsschwerpunkt der Arbeitsgruppe um Prof. Reiss, bei dem es um den Einfluss von Computern auf die Unterrichts- und Lernsituation geht. Das Ergebnis der aktuellen Untersuchung: Es werden - ob virtuelle oder reale Welt - die gleichen Strategien zur Problemlösung verwendet. Das heißt, auch vor dem Computer "tüfteln" Kinder ganz ähnlich wie mit "greifbaren" Puzzlesteinen. Die Strategien konnten mit einem dazu entwickelten Merkmalssystem lückenlos beschrieben werden. Auch der fachlich relevante Wortschatz der SchülerInnen sowie dessen Einfluss auf die Problemlösung wurde getestet. Dabei zeigte sich, dass die Kenntnis von Fachbegriffen keinen Einfluss auf die Fähigkeit zur Problemlösung hat. "Nebenbei" kam heraus, dass viele Kinder den Unterschied zwischen Würfel und Quadrat nicht kennen.

    Kontakt: Prof. Dr. rer. nat. Kristina Reiss, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fachbereich Mathematik, 26111 Oldenburg, Tel.: 0441/798-3217, Fax 0441/798-3004, Email: reiss@mathematik.uni-oldenburg.de

  • 11. Oktober 1999
  • Personalien aus der Universität 271/99

    Oldenburg. Prof. Dr. Mark William Greenlee ist auf einen Lehrstuhl für Kognitive Neuropsychologie an den Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissenschaft berufen worden. Greenlee studierte von 1974 bis 1978 an der Wayne State University (Detroit/Michigan/USA) Psychologie. Nach einem Junior Year an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg belegte er dort den Studiengang Psychologie und beendete diesen 1984 mit dem Diplom. 1986 promovierte Greenlee zum Thema "Spatial adaptation in a rod monochromat: The effect of visual experience on the development of the visual system”. 1989 folgte die Habilitation zum Thema "The mechanism of contrast adaptation in human vision”. Nach seiner Promotion war Greenlee zuerst wissenschaftlicher Mitarbeiter in Freiburg, dann Privatdozent und zwischenzeitlich Gastwissenschaftler als Feodor-Lynen Stipendiat der Humboldt Stiftung an der Universität Oslo (Norwegen). Seit 1995 hat er die Herrmann und Lilly Schilling Stiftungsprofessur an der Universitätsklinik in Freiburg inne. Greenlee ist Angehöriger verschiedener akademischer Gesellschaften wie der Optical Society of America, der Society for Neuroscience und der Deutschen Physiologischen Gesellschaft. (mb)

    Prof. Dr. Jürgen Heumann, Religionspädagoge am Fachbereich 3 Sozialwissenschaften, ist in die Jury des von der Hanns-Lilje-Stiftung geförderten landesweiten Schülerwettbewerbs für OberstufenschülerInnen an Gymnasien, Gesamtschulen und Fachgymnasien berufen worden. Der Wettbewerb zum Thema "Protestantische Profile" ist deshalb von Bedeutung, weil solche Arbeiten, die in die Abiturleistungen einfließen können, erstmals auch im Religionsunterricht erprobt werden.

    Prof. Dr. Hilbert Meyer, Erziehungswissenschaftler am Fachbereich 1 Pädagogik, ist für weitere vier Jahre zum Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für die Laborschule des Landes Nordrhein-Westfalen (Universität Bielefeld) ernannt worden. Meyer wurde 1975 auf einen Lehrstuhl für Sonderpädagogik nach Oldenburg berufen.

    Prof. Dr. Joachim Peinke, Physiker mit dem Schwerpunkt Experimentalphysik am Fachbereich 8, ist zum Mitorganisator der Jahrestagung der Europäischen Geophysikalischen Gesellschaft ernannt worden. Nachdem Peinke in den letzten Jahren zweimal als Redner auf der größten europäischen geophysikalischen Tagung geladen war, wird er nun für den Bereich "Nichtlineare Prozesse” in der Organisation mitwirken.

    Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Betriebswirtschaftler am Fachbereich 4 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften, ist in den wissenschaftlichen Beirat des Instituts zur Erforschung sozialer Chancen (ISO) in Köln berufen worden. Außerdem ist er vom Niedersächsischen Umweltminister Wolfgang Jüttner in die 4. Regierungskommission der Niedersächsischen Landesregierung "Umweltmanagement und Kreislaufwirtschaft" als Mitglied berufen worden. Die Kommission soll bis zum Jahre 2002 die Niedersächsische Landesregierung hinsichtlich Strategien zum Thema "Umweltmanagement und Kreislaufwirtschaft" beraten. Schneidewind studierte an der Universität Köln Betriebswirtschaftslehre. Er promovierte (1995) und habilitierte (1997) sich an der Universität St. Gallen. 1997 wurde er auf eine Professur "Betriebswirtschaftslehre" nach Oldenburg berufen. (mb)

    Prof. Dr. Hans Henning Hahn, Inhaber des Lehrstuhls für Moderne Osteuropäische Geschichte an der Universität Oldenburg, und Dr. Eva Hahn, Spezialistin für deutsch-tschechische Beziehungen, waren die einzigen ausländischen Experten eines ersten Treffens von Historikern und Schulbuchexperten der Republik Moldau und der separatistischen Republik Transnistrien seit den kriegerischen Auseinandersetzungen des Jahres 1992. Durch Vermittlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) fand das Treffen Ende September in Chisinau (Hauptstadt der Republik Moldau) und Terespol (Hauptstadt Transnistriens) statt. Es wurde vereinbart, eine gemeinsamen Kommission zur Weiterführung regelmäßiger Gespräche über Geschichtsschulbücher und kontroversen historischen Interpretationen einzurichten.

    Dr. Martin Hillebrecht, Leiter des Hochschulsports der Universität Oldenburg, ist vom Obmann des Sportausschusses des Deutschen Bundestages zu einem Breitensport-Workshop eingeladen worden. Hillebrecht und ca. ein Dutzend weitere ExpertInnen erörterten Elemente einer Breitensportkonzeption, die als Eckpunkte für einen Forschungsauftrag an das Bundesinstitut für Sportwissenschaft dienen sollen.

    Prof. Dr. Ilse Meseberg-Haubold, Fachbereich 3 Sozialwissenschaften, Ev. Theologie und Kirchengeschichte, hat eine Gastprofessur für Feministische Theologie/Frauenforschung auf Einladung der Theologischen Fakultät der Berliner Humboldt-Universität für das Wintersemester 1999/2000 und das Sommersemester 2000 angenommen. Meseberg -Haubold ist seit 1980 Lehrbeauftragte an der Univsersität Oldenburg. Nach dem Theologiestudium an der Humboldt-Universität in Ostberlin wechselte sie in die Bundesrepublik über und lebte in Frankfurt und Belgien. Ihre belgischen Erfahrungen schlugen sich in ihrer Dissertation "Widerstand Kardinal Merciers gegen die deutsche Besetzung Belgiens 1914 - 1918" nieder. An der Goethe-Universität Frankfurt wurde sie 1979 promoviert und habilitierte sich dort 1990 mit einer Arbeit über den "Widerstand christlicher Frauen im Dritten Reich". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Frauengeschichte im Deutschland des 20. Jahrhunderts, jüdisch-christlicher Dialog und Widerstand im Dritten Reich. (mb)

    Prof. Dr. Irene Pieper-Seier, Fachbereich 6 Mathematik, ist auf der 9. Internationalen Konferenz der European Women in Mathematics (EWM) in deren Standing Committee gewählt worden. Die EWM ist ein Zusammenschluss europäischer und in Europa arbeitender Mathematikerinnen, der seit 1986 besteht. Die Konferenzen der EWM dienen der Förderung der Kommunikation zwischen Mathematikerinnen, die auf Grund ihrer geringen Anzahl oft eine Sonderrolle als Frau in ihren Fachbereichen einnehmen.

    Der Arbeits- und Organisationspsychologe Dr. Klaus Mehl, wissenschaftlicher Angestellter im Fachbereich 5 Philosophie, Psychologie, Sportwissenschaft, hat eine Gastprofessur für Management des technischen Wandels und Personalentwicklung an der Technischen Universität Chemnitz - aller Voraussicht nach bis zum Ende des Sommersemesters 2000 - angenommen. Der 1954 in Delmenhorst geborene Mehl studierte, nach einer Chemielaborantenlehre in Bremen, Psychologie an der Universität Bremen. Nach Lehraufträgen an den Universitäten Bremen, Hannover und Braunschweig ist Mehl seit Juli 1990 in Oldenburg tätig. Er promovierte 1993 mit dem Thema: Über einen funktionalen Aspekt von Handlungsfehlern. (mb)

  • 8. Oktober 1999
  • Frauen und Behinderung in der Dritten Welt 270/99

    Oldenburg. Vom 8. bis 10. Oktober veranstaltet die Arbeitsstelle "Behinderung und Dritte Welt" der Universität Oldenburg in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und dem Arbeitskreis "Frauen und Behinderung in der Dritten Welt" der Universität Würzburg für die Bundesarbeitsgemeinschaft "Behinderung und Dritte Welt" ein Symposium zum Thema "Frauen und Behinderung in einer Welt / in der Dritten Welt". Veranstaltungsort ist das Hörsaalzentrum (Uhlhornsweg). Themen des Symposiums sind unter anderem die Herstellung der Chancengleichheit für behinderte Frauen in der Dritten Welt sowie Bildungsfragen und Forschungsmethoden im Kontext Behinderung und Dritte Welt.

    In der behindertenpädagogischen Diskussion wird seit einigen Jahren von der doppelten Diskriminierung von Frauen mit Behinderung gesprochen, also der Benachteiligung als Mensch mit Behinderung einerseits und als Frau andererseits. In Bezug auf Frauen in Ländern der sogenannten Dritten Welt kann in vielen Fällen von einer dreifachen Diskriminierung ausgegangen werden: Als Frau, als Mensch mit Behinderung und als Bewohnerin eines Landes der Dritten Welt. Der Charakter des Symposiums mit breiter internationaler Beteiligung soll eine differenzierte Betrachtung der Thematik ermöglichen und einen Austausch mit Interessierten aus den Industrie- und Entwicklungsländern initiieren. Neben WissenschaftlerInnen, Behindertenbeauftragten sowie betroffenen Frauen unterschiedlicher Länder nehmen Mitarbeiterlnnen nationaler und internationaler Behindertenorganisationen an dem Symposium teil.

    Kontakt: Dr. Peter M. Sehrbrock, Institut für Erziehungswissenschaften 2, Telefon 0441/798-3801.

  • 7. Oktober 1999
  • Kooperation zwischen Hermann-Ehlers-Schule und Universität 269/99

    Oldenburg. Die Hermann-Ehlers-Grundschule und die Arbeitsstelle Religion im Didaktischen Zentrum der Universität Oldenburg wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren. Ein Kooperationsvertrag, der am kommenden Montag, 11. Oktober, in der Hermann-Ehlers-Grundschule zwischen den beiden Einrichtungen abgeschlossen wird, soll die Zusammenarbeit in aktuellen religionspädagogischen Fragen, in der Entwicklung des Religionsunterrichts sowie in der Aus- und Fortbildung von ReligionslehrerInnen besiegeln. Leiter des Kooperationsprojekts sind der Konrektor der Hermann-Ehlers-Schule, Reinhard Struß, und der Leiter der Arbeitsstelle Religion, Prof. Dr. Jürgen Heumann.

    Der Kooperationsvertrag sieht u.a. eine Intensivierung der Lehr- und Lernforschung im evangelischen Religionsunterricht, die Klärung religiöser Entwicklungsverläufe im Grundschulalter sowie die Einbindung von LehrerInnen und Studierenden in schulpraktische Studien und Forschungsvorhaben vor. Darüber hinaus soll ein kooperatives und interreligiöses Verständnis von Religionsunterricht und anderen Unterrichtsfächern entwickelt werden.

    Fototermin zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrags: Montag, 11. Oktober, 16.00 Uhr, Hermann-Ehlers-Grundschule, Festraße 12.

  • 7. Oktober 1999
  • Uni-Chor offen für alle Singbegeisterten 268/99

    Oldenburg. Am Dienstag, 19. Oktober 1999, beginnen die Proben des Uni-Chors (Hochschulchor der Universität Oldenburg) für das Programm bis Juli 2000 (20.00 Uhr, Aula der Universität). Der Chor steht allen Interessierten offen, also auch Nichtangehörigen der Universität. Notenkenntnisse werden vorausgesetzt. Ab November werden keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen. Geplant sind diverse Konzertvorhaben, u.a. die Uraufführung des Kompositionswettbewerbs des Uni-Chors, ein gemeinsames Konzert mit dem Hochschulchor der Universität Vechta sowie ein weltlich-geselliges Programm. Weitere Informationen beim Chorleiter Manfred Klinkebiel, Tel. 0441/85823.

  • 6. Oktober 1999
  • Renommierte Komponistin zu Gast in Oldenburg 267/99

    Oldenburg. Die renommierte amerikanische Komponistin und Musikpädagogin Ruth Schonthal ist am 16. Oktober um 20.00 Uhr auf Einladung des Fachbereichs Musik der Universität und des Uni-Theaters zu Gast in der Kulturetage. Anlass ist der 75. Geburtstag der Komponistin, die in Deutschland bereits mit zahlreichen Rundfunkaufnahmen und TV-Sendungen gefeiert wurde. Den Konzertabend unter dem Titel "A bird over Jerusalem ... Eine Begegnung mit der Komponistin Ruth Schonthal" gestalten Mechthild Rieh, Sopran, und Werner Barho, Klavier, (beide Universität Oldenburg). Dazu kommentiert Ruth Schonthal ihre Werke und ihr Leben.

    Schonthals kompositorischer Werdegang ist geprägt durch ein bewegtes Leben im Exil. 1935 wurde ihre Familie aus Berlin vertrieben und lebte dann zunächst in Stockholm. Die unsichere politische Situation führte sie anschließend nach Mexiko. Später bekam sie ein Stipendium an der Yale-University in New Haven (USA). Ruth Schonthals Kompositionsstil vereint Elemente aus der europäischen und mexikanischen Tradition, der Aleatorik und der Minimal Music. Ihre Arbeiten reichen von Klavierwerken bis hin zu Opern.

    Kontakt: Oldenburger Universitäts Theater (OUT), Uhlhornsweg 49-55, Tel.: 798-2658,
    Fax: -3378, E-mail: swo@uni-oldenburg.de

  • 6. Oktober 1999
  • Symposium zur Körperbehindertenpädagogik war ein voller Erfolg 266/99

    Oldenburg. Neueste Forschungsergebnisse, zukunftsweisende Forschungsprojekte und innovative Entwicklungen waren Thema eines Symposiums über Körperbehindertenpädagogik vom 23. bis zum 25. September 1999 in der Universität Oldenburg. Gastgeberin war Prof. Dr. Monika Ortmann, Dozentin für Körperbehindertenpädagogik am Fachbereich Pädagogik der Universität Oldenburg.

    Einen Arbeitsschwerpunkt stellte die LehrerInnenausbildung für Körperbehindertenpädagogik in einer sich wandelnden Gesellschaft und Schullandschaft dar. Insbesondere die Unterrichtung der Kinder und Jugendlichen mit körperlich bedingten Behinderungen in allgemeinen Schulen erfordert ein neues Qualifikationsprofil der spezifisch für Körperbehinderte ausgebildeten SonderpädagogInnen. Es wurden Entwicklungen und Perspektiven einer Aufgaben bezogenen Anpassungsqualifizierung für das Studium erarbeitet.

    Weitere Arbeitsschwerpunkte waren die Diagnostik und Förderung körperbehinderter Menschen, Probleme der beruflichen Rehabilitation, der Stand der Integration in Schule und Gesellschaft, Sport als Mittel der gesellschaftlichen Integration, Fragen der pädagogischen Förderung fortschreitend erkrankter SchülerInnen sowie die Rolle der Pflege in der Schulpädagogik.

    Der Fokus wurde auch gerichtet auf die besondere Problematik körperbehinderter WissenschaftlerInnen. Sind Fachleute mit nachhaltigen körperlichen Beeinträchtigungen auf Grund ihrer Betroffenheit in besonderer Weise geeignet für die Betätigung in der Körperbehindertenpädagogik oder verstellt diese die objektive Sichtweise?

    Die WissenschaftlerInnen der Fachrichtung Körperbehindertenpädagogik sehen ihre Zukunftsaufgaben in Forschungsaufgaben zur besonderen pädagogischen Förderung körperbehinderter SchülerInnen in der Schule, in schulischer Förderung und beruflicher Rehabilitation schwerst-körperbehinderter Menschen und in pädagogischer Begleitung fortschreitend und final erkrankter junger Menschen. Studierende der Körperbehindertenpädagogik sollen so schon im Studium Gelegenheiten erhalten, sozialintegrative Kompetenzen, kognitive Qualifikationsmodule sowie Einstellungs- und Werte bezogene Persönlichkeitsmerkmale für ihre Arbeit zu entwickeln.

    Kontakt: Prof Dr. Monika Ortmann, Fachbereich 1 Pädagogik, Institut für Erziehungswissenschaft 2, Tel. 0441/798-3742, Fax: -2012, E-Mail: uhrlau@hrz1.uni-oldenburg.de

  • 6. Oktober 1999
  • Semestereröffnung für Gasthörende an der Universität 265/99

    Oldenburg. Die Eröffnungsveranstaltung für Gasthörer der Universität Oldenburg im Wintersemester 1999/2000 findet am Montag, 11. Oktober 1999, 11.00 bis 13.00 Uhr, im Vortragssaal der Universitätsbibliothek statt. Nachmittags können Gasthörende von 14.00 bis 16.00 Uhr an einer Bibliotheksführung teilnehmen und am Dienstag, 12. Oktober 1999, 14.00 Uhr, an einer Universitätserkundung. Treffpunkt der Führungen ist jeweils der Vorraum der Bibliothek am Uhlhornsweg. Während der Veranstaltung am Montag besteht die Möglichkeit, sich über das Gasthörerstudium an der Universität zu informieren. Außerdem berichten Gasthörende über ihre Erfahrungen im Studium generale.

    Den Vortrag bei der Eröffnungsveranstaltung hält Prof. Dr. Antonius Holtmann (Fachbereich 3, Politikwissenschaft) zum Thema "Gasthörende hören nicht nur zu: Mitarbeit in der Forschungsstelle Niedersächsischer Auswanderer in die USA (NAUSA)".

    Kontakt: Dr. Christiane Brokmann-Nooren, Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung, Tel.:0441/798-4420, E-Mail: christiane.brokmann.nooren@uni-oldenburg.de

  • 5. Oktober 1999
  • Was haben LehrerInnen und Studierende davon, selbst zu forschen? 264/99

    Oldenburg. Am 8. und 9. Oktober 1999 findet an der Universität Oldenburg eine Fachtagung zum Thema "Professionalisierung und Forschung - Was haben Lehrerinnen und Studierende davon, selbst zu forschen?" statt. LehrerInnen, ReferendarInnen, Studierende, HochschullehrerInnen, SchulentwicklungsmoderatorInnen und Fortbildungsbeauftragte treffen sich, um darüber zu diskutieren, wie der eigene Unterricht durch Forschung verbessert werden kann. Es handelt sich um eine Veranstaltung der Forschungswerkstatt Schule und LehrerInnenbildung an der Universität Oldenburg in Verbindung mit dem Nordverbund Schulbuchforschung.

    Die Aufgaben, die die Schule erfüllen soll, werden immer anspruchsvoller. Deshalb wächst bei vielen LehrerInnen die Einsicht, dass professionelle Arbeit in Schule und Unterricht durch eigene Forschungstätigkeit wirkungsvoll unterstützt werden kann. Im Mittelpunkt der regionalen Fachtagung mit internationalen Gästen steht die Auseinandersetzung mit neuen Methoden zur Reflexion und Erforschung von Schul- und Unterrichtspraxis. Anhand von konkreten Beispielen soll diskutiert werden, welchen Beitrag eine von LehrerInnen, ReferendarInnen und Studierenden selbst durchgeführte praxisbezogene Forschung und Reflexion zur Weiterentwicklung von Schule und Unterricht sowie zur Professionalisierung der Beteiligten leisten kann. Dabei geht es um handfeste, aber keineswegs triviale Probleme des Schulalltags: "Warum klappt die SV-Arbeit nicht mehr?", "Was tun, damit meine Grundschul-Jungen nicht die Mädchen vom PC wegreißen?" oder "Wird die Projekarbeit unserer Schule von Schülern und Eltern akzeptiert oder lügen wir uns etwas in die Tasche?".

    Die bisherigen Erfahrungen mit derartigen Vorhaben, die von der Forschungswerkstatt Schule und LehrerInnenbildung" der Universität Oldenburg in den vergangenen Jahren angeregt und begleitet wurden, zeigen, dass sich durch eine distanzierende Betrachtung, aber auch durch die genaue Analyse von Unterrichtssituationen häufig neue, zum Teil auch überraschende Einsichten ergeben.  Diese neuen Perspektiven stellen eine Bereicherung des Schulalltags dar und haben an verschiedenen Schulen der Region zur Veränderung von Schule und zur Verbesserung von Unterricht beigetragen. Bei diesen Beispielen handelt es sich um LehrerInnen, die nicht nur die veränderten Bedingungen und Anforderungen beklagen, sondern sich aufgemacht haben, als ExpertInnen eigene Innovationen zu entwickeln und zu begleiten.

    Kontakt: Dr. Wolfgang Fichten, Fachbereich 1 Pädagogik, Forschungswerkstatt Schule und Lehrerinnenbildung, Tel.: 0441/798-2015; Fax: -4900.

  • 6. Oktober 1999
  • Begrüßung der StudienanfängerInnen 263/99

    Oldenburg. Zur Begrüßungsfeier der StudienanfängerInnen des Wintersemesters 1999/2000 hält der Ulmer Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher einen Vortrag mit dem Titel "Informationsgesellschaft und nachhaltige Entwicklung: welche Herausforderungen liegen vor uns?". Radermacher ist Leiter des Forschungszentrums für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung und Professor für Künstliche Intelligenz an der Universität Ulm. Des Weiteren ist er Mitglied verschiedener nationaler und internationaler Kommissionen, so im wissenschaftlichen Beirat der EXPO 2000 GmbH für die Themenbereiche "Zukunft der Vergangenheit" und "Das 21. Jahrhundert". Seine Schwerpunkt sind Angewandte Mathematik und Informatik, Systemtheorie und Technikfolgenforschung sowie Ethik und Philosophie.

    Radermacher spricht in seinem Vortrag vom Übergang in eine weltweite Informations- und Wissensgesellschaft, der Ausdehnung der internationalen Arbeitsteilung, der Bedrohung der Sozialsysteme in den reichen Ländern, der Verlagerung von Arbeit und der damit zusammenhängenden raschen Entwicklung in vielen Schwellenländern. In seinem Vortrag zeigt Radermacher die bestehenden Schwierigkeiten und Entwicklungslinien einer sich verschärfenden globalen Situation auf und stellt zugleich einen neuen Gesellschaftsvertrag zur Bewältigung dieser Schwierigkeiten zur Diskussion.

    Grußworte vom Vizepräsidenten Prof. Dr. Rüdiger Meyenberg, vom Dekan des Fachbereichs Informatik, Prof. Dr. Michael Sonnenschein, vom Geschäftsführer des Studentenwerks, Gerhard Kiehm und dem Vertreter des Allgemeinen Studentenausschusses, Felix Kohn, runden neben musikalischen Einlagen der Gruppe "Fünferpack" den feierlichen Rahmen der Veranstaltung ab. Stattfinden wird die Feier am Montag, 11. Oktober 1999, 10.00 Uhr, im Hörsaal 1 des Hörsaalzentrums.

  • 5. Oktober 1999
  • 6. Mitteleuropäische Zikadentagung an der Universität 262/99

    Oldenburg. Neuste Forschungsergebnisse über Zikaden, eine hierzulande eher unbekannte Insektengruppe, standen im Mittelpunkt der "6. Mitteleuropäischen Zikadentagung", die am vergangenen Wochenende an der Universität Oldenburg stattfand. TeilnehmerInnen waren BiologInnen aus Österreich, Tschechien, Slowenien, Ungarn, der Schweiz und der Bundesrepublik. Veranstaltet wurde die Tagung von den Oldenburger Biologen Dr. Robert Biedermann und Dr. Rolf Niedringhaus, beide Fachbereich Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften.

    "Zikaden als Objekte der ökologischen Grundlagenforschung" lautete eines der Schwerpunktthemen. In diesem Zusammenhang erhoffen sich die WissenschaftlerInnen u.a. Erkenntnisse über Besiedlungsvorgänge und Populationsdynamik durch Zikaden als Modellgruppe. Aber auch die Unterscheidung äußerlich nicht zu trennender Arten anhand ihrer Gesänge mittels bioakustischer Methoden, die Entdeckung und Beschreibung neuer Arten oder die Abhängigkeit zwischen Zikade und Wirtspflanze gehören in diesem Bereich zur ökologischen Grundlagenforschung.

    Zum zweiten Schwerpunktthema der Tagung wurden Erkenntnisse über die "Zikaden als Objekte der angewandten Landschaftsökologie" ausgetauscht. In diesem Bereich standen die Zikaden als Zeiger für den ökologischen Zustand von Landschaften sowie der Schutz seltener und gefährdeter Arten im Zentrum des wissenschaftlichen Interesses.

    Auf einer Exkursion in den Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer auf die ostfriesische Insel Norderney konnten sich die TagungsteilnehmerInnen ein Bild von einer der letzten großräumigen Primärlandschaften im nördlichen Mitteleuropa machen, einer Landschaft mit vielen seltenen und nur hier lebenden Zikaden. Schließlich wurde auf der Tagung eine Arbeitsgruppe gegründet, die ein umfassendes Bestimmungswerk für die mitteleuropäischen Zikaden verfassen soll.

    Biologischer Exkurs:
    Zikaden werden oft mit Heuschrecken verwechselt, beide Gruppen sind aber nicht näher miteinander verwandt. Es gibt allerdings Gemeinsamkeiten. So ernähren sich sowohl Zikaden als auch die meisten Heuschrecken von Pflanzen. Zikaden allerdings saugen mit einem Rüssel den Pflanzensaft, während Heuschrecken ganze Pflanzenteile abbeißen und fressen. Zikaden sind dabei sehr wählerisch. Viele Arten leben nur an einer bestimmten Pflanzenart, oftmals in Feuchtwiesen und Trockenrasenflächen, aber auch in Gebüschen, Hecken und Wäldern. Zikaden sind bekannt durch ihre Gesänge, wobei die in Deutschland heimischen Arten für den Menschen nicht hörbare Laute erzeugen. Jedem Mittelmeerurlauber sind allerdings die lauten Gesänge der bis zu fünf Zentimeter großen Singzikaden bekannt, die bevorzugt in den Kronen von Bäumen leben. Die rhythmischen Gesänge sind artverschieden und dienen der Partnerfindung und der Revierabgrenzung. Die Lauterzeugung geschieht auf eine im Tierreich einzigartige Weise: Verstärkte Teile des Hinterleibs werden durch Muskelzug eingezogen und springen anschließend zurück, so dass ein knackendes Eindellen und Zurückspringen die Folge ist - der sogenannte Blechdoseneffekt. Beide Geschlechter besitzen Gehörorgane, durch die sie Vibrationen wahrnehmen.

    Eine weitere allseits bekannte Zikadenart ist die Wiesenschaumzikade, die den im Frühjahr an Pflanzen sichtbaren "Kuckucksspeichel" produziert. Es handelt sich dabei um Schaumbläschen, die durch Einblasen von Luft in die eiweißhaltige Kotflüssigkeit der Larven entsteht. Der Schaum schützt die darin sitzende Larve vor Feinden und erhält die für die Weiterentwicklung nötige Feuchtigkeit und Temperatur.

    Obwohl Zikaden zumeist recht klein (weniger als 1 Zentimeter) sind, läßt sich bei genauerer Betrachtung eine große Formenvielfalt erkennen. In Deutschland kommen mehr als 600 verschiedene Zikadenarten vor, in Mitteleuropa über 1.000. Weil viele Arten auf bestimmte Lebensräume spezialisiert sind, liegt der Anteil der auf der Roten Liste der gefährdeten Tiere stehenden Zikadenarten bei fast einem Drittel. 56 Arten sind sogar vom Aussterben bedroht.

    Kontakt: Dr. Rolf Niedringhaus und Dr. Robert Biedermann, Fachbereich Biologie, Geo- und Umweltwissenschaften, Tel. 0441/798-3437 bzw. 798-2955.

  • 1. Oktober 1999
  • Personalie aus der Universität 261/99

    Oldenburg. Die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Helga Brandes (Fachbereich 11 Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Oldenburg) war sechs Jahre lang Mitglied einer internationalen Forschungsgruppe, deren Arbeit als einziges geisteswissenschaftliches Projekt als "Highlight" des zentralen wissenschaftlichen Austauschprogramms zwischen Deutschland und Großbritannien bewertet wurde. Die Bewertung erfolgte durch die zuständigen Kommissionen des Programms, das über den Deutschen Akademischen Austauschdienst und The British Council läuft. In dem Projekt zum Thema "Vormärz/Nachmärz im europäischen Kontext", dem WissenschaftlerInnen aus Großbritannien, Irland, Deutschland und Österreich angehörten, wurde untersucht, wie die politisch-sozialen Bewegungen vor und nach 1848 literarisch umgesetzt wurden.

  • 1. Oktober 1999
  • Große Nachfrage nach Schulsport-Fortbildung 260/99

    Oldenburg. 200 Sportlehrerinnen und Sportlehrer werden am Donnerstag, 7. Oktober 1999, im Sportzentrum der Universität zu einem Thementag "Neue Orientierungen im Schulsport" erwartet. Es handelt sich um ein Angebot im Rahmen der Pädagogischen Woche. Ulf Gebken, Sportpädagoge an der Universität, bewertet das ungewöhnlich hohe Meldeergebnis für die insgsamt 17 verschiedenen Veranstaltungen als Beweis für die Reform- und Innovationskompetenz der hiesigen Sportwissenschaft und des Hochschulsports. "Mit dieser Lehrerfortbildung wollen wir Spielideen aus dem Abenteuerbereich und auch neuen Sportformen für den Schulsport wie das Inline-Skating, Raufen und Ringen, Aerobic und Rope-Skipping (Seilspringen) den Weg in die Schule ebnen", so der Wissenschaftler. Hintergrund des Thementages sind die veränderten Rahmenrichtlinien, die eine größere Vielfalt für den Schulsport fordern.

    Kontakt: Ulf Gebken, Fach Sportwissenschaften, Tel.: 0441/798-3787, priv.: 0441/382054.


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